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"Würde ich wieder anfangen? Sofort." Mit diesem Satz beendet Markus Habermehl die aktuelle Folge des Honigraum-Podcasts, nachdem er ein Jahr Imkerei schonungslos durchleuchtet hat: Was seit dem Start 2025 funktioniert hat, was er heute anders machen würde, und welche Fehler jeder Einsteiger vermeiden kann. Los ging es mit drei Völkern statt einem, und genau das hat sich als klügste Entscheidung erwiesen. Als eines davon fast einging, waren es die beiden anderen, die Markus bei der Stange hielten. Auch der Standort mitten im eigenen Garten war richtig, auch wenn der steile Hang bis heute den Zugang zu den Beuten erschwert. Weniger stolz ist Markus auf seine Einkäufe. Ein schief geratener Beutenbock, zu viele unterschiedliche Beutentypen und Teile von verschiedenen Herstellern, dazu Anschaffungen, die er im Nachhinein für überflüssig hält. Aus dieser Erfahrung heraus plant er eine Checkliste für Anfänger, die nur die wirklich notwendige Grundausstattung auflistet, kein Marketing-Beiwerk. Bei der Varroa-Behandlung bleibt er seiner bisherigen Strategie mit Oxalsäure-Streifen treu, ergänzt sie künftig aber um einen Ameisensäure-Verdunster. Bei der Königinnenzucht hat er sich bewusst gegen komplexe Systeme entschieden: Bannwabe, Bogenschnitt und Eistreifen reichen ihm völlig. Am deutlichsten war sein Learning bei der Futterkontrolle. Künftig will er früher und systematischer wiegen, um das Winterfutter rechtzeitig im Blick zu haben. Und noch etwas betont er ausdrücklich, obwohl er selbst einen Podcast dazu macht: Bücher und Videos ersetzen keinen erfahrenen Imker, der neben dir am offenen Volk steht und dir zeigt, worauf es ankommt. Sein Fazit trotz aller Fehlkäufe und Umwege bleibt eindeutig positiv. Sein Rat an alle, die selbst mit der Imkerei anfangen wollen: klein starten, Verantwortung übernehmen, keine Angst vor Fehlern haben, und sich möglichst jemanden an die Seite holen, der schon weiter ist.
By Markus Habermehl"Würde ich wieder anfangen? Sofort." Mit diesem Satz beendet Markus Habermehl die aktuelle Folge des Honigraum-Podcasts, nachdem er ein Jahr Imkerei schonungslos durchleuchtet hat: Was seit dem Start 2025 funktioniert hat, was er heute anders machen würde, und welche Fehler jeder Einsteiger vermeiden kann. Los ging es mit drei Völkern statt einem, und genau das hat sich als klügste Entscheidung erwiesen. Als eines davon fast einging, waren es die beiden anderen, die Markus bei der Stange hielten. Auch der Standort mitten im eigenen Garten war richtig, auch wenn der steile Hang bis heute den Zugang zu den Beuten erschwert. Weniger stolz ist Markus auf seine Einkäufe. Ein schief geratener Beutenbock, zu viele unterschiedliche Beutentypen und Teile von verschiedenen Herstellern, dazu Anschaffungen, die er im Nachhinein für überflüssig hält. Aus dieser Erfahrung heraus plant er eine Checkliste für Anfänger, die nur die wirklich notwendige Grundausstattung auflistet, kein Marketing-Beiwerk. Bei der Varroa-Behandlung bleibt er seiner bisherigen Strategie mit Oxalsäure-Streifen treu, ergänzt sie künftig aber um einen Ameisensäure-Verdunster. Bei der Königinnenzucht hat er sich bewusst gegen komplexe Systeme entschieden: Bannwabe, Bogenschnitt und Eistreifen reichen ihm völlig. Am deutlichsten war sein Learning bei der Futterkontrolle. Künftig will er früher und systematischer wiegen, um das Winterfutter rechtzeitig im Blick zu haben. Und noch etwas betont er ausdrücklich, obwohl er selbst einen Podcast dazu macht: Bücher und Videos ersetzen keinen erfahrenen Imker, der neben dir am offenen Volk steht und dir zeigt, worauf es ankommt. Sein Fazit trotz aller Fehlkäufe und Umwege bleibt eindeutig positiv. Sein Rat an alle, die selbst mit der Imkerei anfangen wollen: klein starten, Verantwortung übernehmen, keine Angst vor Fehlern haben, und sich möglichst jemanden an die Seite holen, der schon weiter ist.