Frauen organisieren, kümmern sich, denken mit, halten Beziehungen zusammen, gehen in Therapie, übernehmen Verantwortung – für sich selbst, für andere und oft gleich für das ganze soziale Gefüge.
Für viele Männer scheint genau das dagegen optional zu sein. Warum eigentlich?
In dieser Folge sprechen wir über Verantwortung in Beziehungen, Freund:innenschaften und gesellschaftlich allgemein:
Wer übernimmt emotionalen und organisatorischen Mental Load? Warum funktionieren Freundinnenschaften (und queere Beziehungen) oft anders als heterosexuelle Beziehungen? Und weshalb landen so viele Männer in der „Male Loneliness Epidemic“, obwohl Frauen seit Jahren vormachen, wie Beziehungspflege funktioniert?
Wir diskutieren über Sozialisation, emotionale Arbeit, Privilegien, Eigenverantwortung und die Frage:
Warum gilt das, was Frauen selbstverständlich leisten, bei Männern oft schon als außergewöhnlich?
Ehrlich, persönlich und mit einer guten Portion Rage auf das Patriarchat.