Praktische Beispiele um das eigene Bauchgefühl zu stärken
Heute geht es um das Thema GRENZEN wahrnehmen, fühlen und setzen!
Nach dem Miniwerbeblock zu Body & Soul (siehe Link unten),
kommt automatisch die perfekte Überleitung zum heutigen Thema:
Das Wissen um etwas und der Unterschied vom Fühlen dessen!
Annika und Alex teilen heute ihre Erfahrungen vom Besuch der letzten Kinky-Party.
Beide haben Situationen beobachtet, in denen unklares Miteinander beobachtet wurde.
Die Frage, die darin aufgekommen ist, lautet:
Wie kann Konsens nonverbal praktisch stattfinden?
Und was kannst DU machen, wenn du etwas beobachtest, dass sich seltsam oder unstimmig anfühlt?
Als wichtige Grundannahme: Die beiden sprechen heute nicht über Schuld oder Unschuld. Es geht darum, wie jede/r Einzelne VERANTWORTUNG für sich selbst und ein konsensuales Miteinander übernehmen kann.
Bei der Selbstverantwortung kommt dann schnell die Frage auf:
"Was würdest du dir wünschen im Miteinander?"
Aber noch viel genauer ist die Frage:
"Wie wurdest du sozialisiert und was hast du über Miteinander und Grenzen gelernt?"
Alex & Annika kommen bald in ihrem Austausch auf die Einflüsse der Sozialisation und wie (fast) immer auf den starken Einfluss des Patriarchats auf das menschliche Miteinander.
Wenn du in einer Situation zwischen Menschen ein unstimmiges Gefühl hast, kannst du immer fragen:
"Kennt ihr euch?" Fühlst du dich gerade wohl?"
Und was dich selbst betrifft:
"Darf ich weiter verlernen, so zu funktionieren, wie ich geprägt wurde?"
"Was von dem, was ich durch meine patriarchale Prägung gelernt habe, darf ich ENTLERNEN?!"
Du bist NICHT zu sensibel.
Sei achtsam mit Dir & deinem Umfeld.
Hör auf deinen Bauch und wenn du ihn (deine Intuition) nicht DEUTLICH hörst, werde langsamer und erlaube Dir auch mal aus einem Kontakt rauszugehen und Inne zu halten…
DU und DEINE GEFÜHLE sind wichtig
Annika und Alex sind sich final einig, dass Menschen zu oft abgesprochen wurde, dass FÜHLEN in Ordnung ist und das alle Gefühle ihre Daseinsberechtigung haben. Wenn du ihnen begegnest, verlieren sie ihre Bedrohlichkeit.
Was du tun kannst um dich besser zu fühlen:
Körperscan (Wahrnehmungsübungen)Dazu die Frage: "Fühlt es sich gerade eng oder weit an im Körper?"
Atmung (Bewusstes Atmen, Bauchatmung)Dazu die Frage: "Atmest du gerade flach oder tief?"
Langsamkeit/Inne haltenDie Frage dazu: "Ist das Tempo gerade gut für mich oder nicht?"
Achte immer wieder darauf aus deinem Kopf in deinen Körper zu kommen.
Das wird dazu führen, dass du dich besser fühlst.
Fang gerne bei ganz unkomplizierten Situationen damit an und nimm gib deinen Gefühlen Raum.
Wenn Du dich mehr spürst, kannst du andere besser wahrnehmen und alle können achtsamer miteinander sein.
"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt."
Mohandas Karamchand Gandhi
Das Angebot von Annika & Sarah:
https://annikaluise.de/body-and-soul/
Gib uns gerne ein Feedback zu dieser Folge auf Insta:
https://www.instagram.com/clithappens
oder hier auf deinem Podcastkanal…