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Agil oder Wasserfall. Ist klassisches oder agiles Projektmanagement besser geeignet?
Stellen Sie sich vor, sie wollen mit 10 Mitarbeitenden in wenigen Monaten eine App für Karaoke-Bars entwickeln. Alle 14 Tage wird aus einem Vorrat an Funktionen die wichtigsten hreausgesucht und implementiert. Dies ist ein typischer Fall für die agile Software-Entwicklung nach SCRUM.
Eine Autobahnbrücke wird besser nach klassischen Methoden des Projektmanagements geplant und gebaut.
Während im klassischen Projektmanagement der Leistungsumfang fest definiert ist, sind Kosten und Zeit variabel. Bei agilen Methoden werden Kosten und Zeit festgelegt und der Leistungsumfang ist flexibel.
Wenn all Anforderungen bekannt sind und Änderungen im Projekt schwer einzubringen sind, dann sind klassische Methoden besser geeignet. Bei unklaren Anforderungen, aber leichter Änderbarkeit, sind agile Methoden zu empfehlen. Auch im klassischen Projektmanagement gibt es agile Ansätze wie Rolling Wave, iterative oder inkrementelle Vorgehen.
Wenn neben der Lösung auch das Problem nicht gut bekannt ist, helfen auch agile Methoden nicht weiter. Design Thinking könnte hier ein Ansatz sein.
Wichtig ist, das richtige Werkzeuge für die jeweilige Aufgabenstellung auszuwählen. Kombinationen sollten nur dann genutzt werden, wenn dies genau verstanden ist.
10 nicht ganz ernst gemeinte Tipps:
Fragen Sie Ihre Kunden oder Mitarbeitende, welche Methode diese bevorzugen. Sie müssen nicht entscheiden und binden Mitarbeitende ein. Toll!
Machen Sie sich im Vorfeld nicht zu viele Gedanken über die Methodik. Es wird sich schon etwas ergeben. Dies nennen Sie dann agil oder klassisch!
Fangen Sie mit einer Methode an. Wenn es Schwierigkeiten oder Widerstände gibt, dann aber schnell die Methode anpassen.
Oder: Wechseln Sie während des Projektes zwischen klassischen und agilen Methoden. Dies erzeugt definitive eine Dynamik.
Wenn Sie die Methode nicht wirklich verstehen – ob klassisch oder agile: Kaufen Sie eine Projektmanagement-Software, dann wird das schon.
Führen Sie sehr hierarchisch und lassen Sie das Personal agil arbeiten.
Oder: Stellen Sie kreative Menschen ein und zwängen diese in einen festen Projektplan.
Wenn alle sich strikt nach den Vorgaben der Hierarchie halten sollen, dann nennen Sie dies doch einfach klassische Projektplanung.
Oder: Wenn Sie Chaos im Unternehmen haben, nennen Sie dies agil. Das glaubt jeder!
Fangen Sie doch ohne Methode ein Projekt an. Irgendetwas wird schon entstehen. Ein toller Vertrieb kann das dann schon verkaufen.
Links zu meiner Person:
Mein LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/martin-kugelmann-b131b06
Mein XING-Profil: https://www.xing.com/profile/Martin_Kugelmann4
Email für Kommentare, Frage, ...: [email protected]
Blog: https://MartinKugelmann.podcaster.de
By Martin Kugelmann - Geschäftsführer, exekutive Exzellenz, CoachAgil oder Wasserfall. Ist klassisches oder agiles Projektmanagement besser geeignet?
Stellen Sie sich vor, sie wollen mit 10 Mitarbeitenden in wenigen Monaten eine App für Karaoke-Bars entwickeln. Alle 14 Tage wird aus einem Vorrat an Funktionen die wichtigsten hreausgesucht und implementiert. Dies ist ein typischer Fall für die agile Software-Entwicklung nach SCRUM.
Eine Autobahnbrücke wird besser nach klassischen Methoden des Projektmanagements geplant und gebaut.
Während im klassischen Projektmanagement der Leistungsumfang fest definiert ist, sind Kosten und Zeit variabel. Bei agilen Methoden werden Kosten und Zeit festgelegt und der Leistungsumfang ist flexibel.
Wenn all Anforderungen bekannt sind und Änderungen im Projekt schwer einzubringen sind, dann sind klassische Methoden besser geeignet. Bei unklaren Anforderungen, aber leichter Änderbarkeit, sind agile Methoden zu empfehlen. Auch im klassischen Projektmanagement gibt es agile Ansätze wie Rolling Wave, iterative oder inkrementelle Vorgehen.
Wenn neben der Lösung auch das Problem nicht gut bekannt ist, helfen auch agile Methoden nicht weiter. Design Thinking könnte hier ein Ansatz sein.
Wichtig ist, das richtige Werkzeuge für die jeweilige Aufgabenstellung auszuwählen. Kombinationen sollten nur dann genutzt werden, wenn dies genau verstanden ist.
10 nicht ganz ernst gemeinte Tipps:
Fragen Sie Ihre Kunden oder Mitarbeitende, welche Methode diese bevorzugen. Sie müssen nicht entscheiden und binden Mitarbeitende ein. Toll!
Machen Sie sich im Vorfeld nicht zu viele Gedanken über die Methodik. Es wird sich schon etwas ergeben. Dies nennen Sie dann agil oder klassisch!
Fangen Sie mit einer Methode an. Wenn es Schwierigkeiten oder Widerstände gibt, dann aber schnell die Methode anpassen.
Oder: Wechseln Sie während des Projektes zwischen klassischen und agilen Methoden. Dies erzeugt definitive eine Dynamik.
Wenn Sie die Methode nicht wirklich verstehen – ob klassisch oder agile: Kaufen Sie eine Projektmanagement-Software, dann wird das schon.
Führen Sie sehr hierarchisch und lassen Sie das Personal agil arbeiten.
Oder: Stellen Sie kreative Menschen ein und zwängen diese in einen festen Projektplan.
Wenn alle sich strikt nach den Vorgaben der Hierarchie halten sollen, dann nennen Sie dies doch einfach klassische Projektplanung.
Oder: Wenn Sie Chaos im Unternehmen haben, nennen Sie dies agil. Das glaubt jeder!
Fangen Sie doch ohne Methode ein Projekt an. Irgendetwas wird schon entstehen. Ein toller Vertrieb kann das dann schon verkaufen.
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