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In dieser Episode des Podcasts „Religion im Kinderzimmer“ widmen wir uns rund um das Osterfest: Wie kann man Kindern Ostern erklären – mit all seinen Symbolen, seiner Hoffnung und seiner Tiefe? Zusammen mit Albert Biesinger, einem erfahrenen Religionspädagogen und Großvater, erkunden wir, wie Eltern mit Kindern über Auferstehung, Tod und neues Leben sprechen können – auch wenn im Alltag Kirche keine große Rolle spielt.
Wir beginnen mit der Frage, wie sich österliche Traditionen – vom Schokoladenhasen bis zur Osterkerze – mit der ursprünglichen christlichen Botschaft verbinden lassen. Biesinger erzählt, wie er selbst als Kind Ostern erlebt hat und wie diese Erfahrungen seine Arbeit geprägt haben. Besonders betont er die Bedeutung einfacher Rituale im Alltag, etwa das gemeinsame Frühstück mit Kerze und Ei als Symbol für das Leben. Diese kleinen Gesten helfen Kindern, den Übergang vom Dunkel ins Licht – vom Tod ins Leben – zu begreifen.
Ein zentrales Thema ist die Herausforderung, mit Kindern über den Tod zu sprechen. Biesinger ermutigt dazu, Ostern als Anlass zu nehmen, um dieses schwierige Thema nicht zu tabuisieren, sondern kindgerecht darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es nicht um fertige Antworten, sondern um das gemeinsame Nachdenken und das Teilen von Hoffnung.
Darüber hinaus sprechen wir über die Rolle von Familien, die keine regelmäßigen Gottesdienstbesucher sind. Wie können sie dennoch den Kindern den Sinn von Ostern nahebringen? Biesinger macht Mut, sich auch ohne theologisches Vorwissen auf das Gespräch einzulassen – und den Kindern Raum für Fragen, Gedanken und Gefühle zu geben.
Wir stellen außerdem Kinderbücher vor, die helfen können, mit Kindern über Tod, Hoffnung und Auferstehung ins Gespräch zu kommen – und bieten damit konkrete Anregungen für das gemeinsame Nachdenken über das Leben und darüber hinaus.
Abschließend betont Biesinger, dass Ostern eine großartige Gelegenheit bietet, Kindern von der Hoffnung zu erzählen, dass aus dem Ende ein Anfang werden kann. Dass das Licht stärker ist als die Dunkelheit. Und dass diese Botschaft im Alltag, im Miteinander, im Erzählen lebendig werden kann.
Unser Buchtipp:
Albert Biesinger und Helga Kohler-Spiegel: "Gibt es ein Leben nach dem Tod? - Forscher und Forscherinnen antworten"; Kösel Verlag 2017
Kapitelmarken:
0:11 Einführung in den Oster-Podcast
Kontakt unter: [email protected]
Wer wir sind:
Stiftung Gottesbeziehung in Familien: Die konfessionsübergreifend strukturierte Stiftung „Gottesbeziehung in Familien,“ die Biesinger 2001 mitgegründet hat, unterstützt Eltern im Familienleben bei der spirituellen Begleitung ihrer Kinder. Sie fördert religiöse Bildung und hebt die Bedeutung von offenen Gesprächen über Religion und Glauben hervor. www.stigofam.de
By Benjamin Kinderzeitschrift, Kathrin Kommerell, Stiftung Gottesbeziehung in der FamilieIn dieser Episode des Podcasts „Religion im Kinderzimmer“ widmen wir uns rund um das Osterfest: Wie kann man Kindern Ostern erklären – mit all seinen Symbolen, seiner Hoffnung und seiner Tiefe? Zusammen mit Albert Biesinger, einem erfahrenen Religionspädagogen und Großvater, erkunden wir, wie Eltern mit Kindern über Auferstehung, Tod und neues Leben sprechen können – auch wenn im Alltag Kirche keine große Rolle spielt.
Wir beginnen mit der Frage, wie sich österliche Traditionen – vom Schokoladenhasen bis zur Osterkerze – mit der ursprünglichen christlichen Botschaft verbinden lassen. Biesinger erzählt, wie er selbst als Kind Ostern erlebt hat und wie diese Erfahrungen seine Arbeit geprägt haben. Besonders betont er die Bedeutung einfacher Rituale im Alltag, etwa das gemeinsame Frühstück mit Kerze und Ei als Symbol für das Leben. Diese kleinen Gesten helfen Kindern, den Übergang vom Dunkel ins Licht – vom Tod ins Leben – zu begreifen.
Ein zentrales Thema ist die Herausforderung, mit Kindern über den Tod zu sprechen. Biesinger ermutigt dazu, Ostern als Anlass zu nehmen, um dieses schwierige Thema nicht zu tabuisieren, sondern kindgerecht darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es nicht um fertige Antworten, sondern um das gemeinsame Nachdenken und das Teilen von Hoffnung.
Darüber hinaus sprechen wir über die Rolle von Familien, die keine regelmäßigen Gottesdienstbesucher sind. Wie können sie dennoch den Kindern den Sinn von Ostern nahebringen? Biesinger macht Mut, sich auch ohne theologisches Vorwissen auf das Gespräch einzulassen – und den Kindern Raum für Fragen, Gedanken und Gefühle zu geben.
Wir stellen außerdem Kinderbücher vor, die helfen können, mit Kindern über Tod, Hoffnung und Auferstehung ins Gespräch zu kommen – und bieten damit konkrete Anregungen für das gemeinsame Nachdenken über das Leben und darüber hinaus.
Abschließend betont Biesinger, dass Ostern eine großartige Gelegenheit bietet, Kindern von der Hoffnung zu erzählen, dass aus dem Ende ein Anfang werden kann. Dass das Licht stärker ist als die Dunkelheit. Und dass diese Botschaft im Alltag, im Miteinander, im Erzählen lebendig werden kann.
Unser Buchtipp:
Albert Biesinger und Helga Kohler-Spiegel: "Gibt es ein Leben nach dem Tod? - Forscher und Forscherinnen antworten"; Kösel Verlag 2017
Kapitelmarken:
0:11 Einführung in den Oster-Podcast
Kontakt unter: [email protected]
Wer wir sind:
Stiftung Gottesbeziehung in Familien: Die konfessionsübergreifend strukturierte Stiftung „Gottesbeziehung in Familien,“ die Biesinger 2001 mitgegründet hat, unterstützt Eltern im Familienleben bei der spirituellen Begleitung ihrer Kinder. Sie fördert religiöse Bildung und hebt die Bedeutung von offenen Gesprächen über Religion und Glauben hervor. www.stigofam.de