Warum ME/CFS kein Randphänomen, sondern ein medizinisches Systemversagen ist.
In dieser Folge sprechen wir mit Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker und seit 2014 an ME/CFS erkrankt.
Wir reden darüber, wie ME/CFS wirklich aussieht, jenseits von „Müdigkeit“,
warum selbst Jahrzehnte nach der ersten Beschreibung noch immer Nebel in der Diagnostik herrscht,
welche Missverständnisse Patient*innen am härtesten treffen,
wie Alltag funktioniert, wenn Energie ein knappes Gut ist,
und warum ME/CFS nicht nur ein individuelles, sondern ein strukturelles Problem ist.
Ilko erzählt offen, ruhig und sehr klar, wie man weiterlebt, wenn Pläne nicht mehr planbar sind – und warum es so schwierig ist, ernst genommen zu werden.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was ME/CFS bedeutet: medizinisch, gesellschaftlich und menschlich.
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