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„Zuerst kommt diese Euphorie: Wow, jetzt hab ich zwei Millionen am Konto“, erzählt Mo Wildman in dieser Folge des WZ-Podcasts „Weiter gedacht“. „Und ein paar Stunden danach, wenn diese Euphorie weg ist, ist das, wie von einer Klippe zu stürzen.“ Das war, nachdem er seine Anteile an „Buffer” verkauft hatte und realisierte, dass er eigentlich nie wieder arbeiten gehen müsste. Am nächsten Tag in der Früh konnte er nicht mehr aufstehen. „Ich war auf meinen eigenen psychologischen Prozess nicht vorbereitet.“
Auch in der Gründung eines neuen Unternehmens sah er keinen Sinn mehr. Deshalb ging er in ein buddhistisches Kloster – und verließ es erst zwei Jahre später. Er änderte seinen Namen sowie seinen Zugang zum Leben, der heute ein spiritueller ist. WZ-Host Petra Tempfer hat mit Mo Wildman gesprochen. Gemeinsam mit WZ-Host Mathias Ziegler führt sie durch diese Folge.
Produziert von „hört hört!“.
Weiterführende Links:
Mo Wildman wurde als Leonhard Widrich geboren und lebte in Melk in Niederösterreich. Er begann, Wirtschaft in England zu studieren, wo er Joel Gascoigne kennenlernte und mit ihm das Monitoring-Tool „Buffer” gründete. Dieses hilft, Posts auf ganz unterschiedlichen Plattformen wie Instagram oder Pinterest oder LinkedIn zu planen und zu organisieren, mit der Community zu kommunizieren, und das Ganze zu analysieren. Später verließ Wildman, damals noch Widrich, das Unternehmen, während Gascoigne heute als CEO fungiert. Nach dem Verkauf seiner Anteile arbeitete er fünf Jahre lang als Coach für Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation wie er befanden und an einer Weggabelung standen. Vor zwei Jahren beendete er diese Tätigkeit, änderte seinen Namen in Wildman und plant eine offizielle Namensänderung. Er lebt auf einer Pferderanch in Colorado, USA, und ist nur noch im Urlaub in seiner Dreizimmerwohnung in Wien.
Mo Wildman
Leo Widrich
Buffer
Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft
By Wiener Zeitung„Zuerst kommt diese Euphorie: Wow, jetzt hab ich zwei Millionen am Konto“, erzählt Mo Wildman in dieser Folge des WZ-Podcasts „Weiter gedacht“. „Und ein paar Stunden danach, wenn diese Euphorie weg ist, ist das, wie von einer Klippe zu stürzen.“ Das war, nachdem er seine Anteile an „Buffer” verkauft hatte und realisierte, dass er eigentlich nie wieder arbeiten gehen müsste. Am nächsten Tag in der Früh konnte er nicht mehr aufstehen. „Ich war auf meinen eigenen psychologischen Prozess nicht vorbereitet.“
Auch in der Gründung eines neuen Unternehmens sah er keinen Sinn mehr. Deshalb ging er in ein buddhistisches Kloster – und verließ es erst zwei Jahre später. Er änderte seinen Namen sowie seinen Zugang zum Leben, der heute ein spiritueller ist. WZ-Host Petra Tempfer hat mit Mo Wildman gesprochen. Gemeinsam mit WZ-Host Mathias Ziegler führt sie durch diese Folge.
Produziert von „hört hört!“.
Weiterführende Links:
Mo Wildman wurde als Leonhard Widrich geboren und lebte in Melk in Niederösterreich. Er begann, Wirtschaft in England zu studieren, wo er Joel Gascoigne kennenlernte und mit ihm das Monitoring-Tool „Buffer” gründete. Dieses hilft, Posts auf ganz unterschiedlichen Plattformen wie Instagram oder Pinterest oder LinkedIn zu planen und zu organisieren, mit der Community zu kommunizieren, und das Ganze zu analysieren. Später verließ Wildman, damals noch Widrich, das Unternehmen, während Gascoigne heute als CEO fungiert. Nach dem Verkauf seiner Anteile arbeitete er fünf Jahre lang als Coach für Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation wie er befanden und an einer Weggabelung standen. Vor zwei Jahren beendete er diese Tätigkeit, änderte seinen Namen in Wildman und plant eine offizielle Namensänderung. Er lebt auf einer Pferderanch in Colorado, USA, und ist nur noch im Urlaub in seiner Dreizimmerwohnung in Wien.
Mo Wildman
Leo Widrich
Buffer
Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft