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In dieser Folge ist Insiderin Ines wieder mit dabei. Sie kennt die Abläufe hinter den Kulissen von Behörden und Politik wie kaum eine andere. Die Regierungsoberamtsrätin und Diplomverwaltungswirtin ist privat im Natur- und Artenschutz aktiv.
Am 1. Juli 2026 – dem Tag der Aufnahme dieser Folge – treten in einigen Bundesländern neue Regelungen im Jagdrecht und Wolfsmanagement in Kraft. Die große Frage: Wird der Abschuss von Wölfen jetzt zur Normalität? Die nüchterne Antwort dürfte viele überraschen – denn rechtlich bleibt der Wolf streng geschützt. Warum also dieser politische Vorstoß? Und weshalb sorgt er selbst bei Juristen und Artenschützern für Kopfschütteln?
Die Folge arbeitet sich durch eine Vielzahl offener Punkte und verbreiteter Irrtümer. Sind Wölfe jetzt tatsächlich eine regulär bejagbare Art, wie Politik und Jagdverbände es gern hätten? Wird der Abschuss einfacher und rechtssicherer – trotz ihres weiterhin bestehenden Schutzstatus? Und was steckt hinter dem neuen „revierübergreifenden Managementplan“ aus Niedersachsen?
Auch Hessen sorgt für Schlagzeilen. Im Lahn-Dill-Kreis dürfen zwei Wolfswelpen getötet werden – eine Verfügung, die für Empörung bei den Menschen sorgt und für die Verantwortlichen juristisch böse enden könnte. Auch die schleichende Verschiebung beim Herdenschutz wird analysiert – mit weitreichenden Folgen für Prävention, Entschädigung und den praktischen Umgang mit dem Wolf.
Zum Abschluss ein Lichtblick: Mit der neuen „Wolfschutzbibliothek“ entsteht eine frei zugängliche Plattform, die Studien, Urteile und fundierte Informationen bündelt – ein dringend benötigtes Gegengewicht in einer zunehmend emotionalisierten Debatte.
Diese Episode liefert Erkenntnisse, die nicht allen gefallen dürften – die aber klar zeigen, wie weit politische Narrative und rechtliche Realität auseinanderliegen. Und die deutlich machen: Das letzte Wort im Umgang mit dem Wolf ist noch lange nicht gesprochen.
Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald
Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).
Mit einer Spende über PayPal an:
könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Herzlichen Dank!
Kontakt zur Redaktion:
Redaktion: Sabine Sebald
Technik und Produktion: Thomas Ganswindt
Cover-Design und Foto: Matthias Kays
Sprecher: Steffen Schambach
Am Tag nach Aufnahme dieser Folge wurde bekannt, dass die https://naturschutz-initiative.de/ gegen den Abschuss der Wölfe in Hessen Klage und Eilantrag eingereicht hat. Aus anderen Quellen ist zu hören, dass dies erst der Anfang ist.
https://naturschutz-initiative.de/aktuell/pressemitteilungen/hessen-will-wolfskinder-toeten-die-ni-hat-gegen-den-abschuss-der-woelfe-klage-und-eilantrag-eingereicht/
Hier kommt ihr zur Wolfschutzbibliothek. Sie befindet sich im Aufbau:
www.wolfschutz-bibliothek.de
Allgemeinverfügung: Revierübergreifender Managementplan für das Land Hessen
https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/2026-06/av_wolf_30.06.2026_bekanntmachung_website.pdf
Zwei Jungwölfe dürfen in Hessen abgeschossen werden:
https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-zwei-jungwoelfe-duerfen-in-hessen-abgeschossen-werden-100.html
"Empfehlungen zur Bejagung der Tierart Wolf bis zum Erlass eines niedersachsenweiten revierübergreifenden Managementplans":
file:///C:/Users/sabin/Downloads/ML_Empfehlung_an_JB_und_UNB_zur__Jagd_auf_Tierart_Wolf_Internet%20(2).pdf
Managementplan Wolf in Niedersachsen:
https://www.landundforst.de/politik/managementplan-wolf-niedersachsen-schnellabschuesse-rudelentnahme-moeglich-575785
Übersicht zur Gesetzesnovelle und den ab April / Juli 2026 in Kraft getretenen Änderungen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wolf-bundesjagdgesetz-2399894
By Sabine SebaldIn dieser Folge ist Insiderin Ines wieder mit dabei. Sie kennt die Abläufe hinter den Kulissen von Behörden und Politik wie kaum eine andere. Die Regierungsoberamtsrätin und Diplomverwaltungswirtin ist privat im Natur- und Artenschutz aktiv.
Am 1. Juli 2026 – dem Tag der Aufnahme dieser Folge – treten in einigen Bundesländern neue Regelungen im Jagdrecht und Wolfsmanagement in Kraft. Die große Frage: Wird der Abschuss von Wölfen jetzt zur Normalität? Die nüchterne Antwort dürfte viele überraschen – denn rechtlich bleibt der Wolf streng geschützt. Warum also dieser politische Vorstoß? Und weshalb sorgt er selbst bei Juristen und Artenschützern für Kopfschütteln?
Die Folge arbeitet sich durch eine Vielzahl offener Punkte und verbreiteter Irrtümer. Sind Wölfe jetzt tatsächlich eine regulär bejagbare Art, wie Politik und Jagdverbände es gern hätten? Wird der Abschuss einfacher und rechtssicherer – trotz ihres weiterhin bestehenden Schutzstatus? Und was steckt hinter dem neuen „revierübergreifenden Managementplan“ aus Niedersachsen?
Auch Hessen sorgt für Schlagzeilen. Im Lahn-Dill-Kreis dürfen zwei Wolfswelpen getötet werden – eine Verfügung, die für Empörung bei den Menschen sorgt und für die Verantwortlichen juristisch böse enden könnte. Auch die schleichende Verschiebung beim Herdenschutz wird analysiert – mit weitreichenden Folgen für Prävention, Entschädigung und den praktischen Umgang mit dem Wolf.
Zum Abschluss ein Lichtblick: Mit der neuen „Wolfschutzbibliothek“ entsteht eine frei zugängliche Plattform, die Studien, Urteile und fundierte Informationen bündelt – ein dringend benötigtes Gegengewicht in einer zunehmend emotionalisierten Debatte.
Diese Episode liefert Erkenntnisse, die nicht allen gefallen dürften – die aber klar zeigen, wie weit politische Narrative und rechtliche Realität auseinanderliegen. Und die deutlich machen: Das letzte Wort im Umgang mit dem Wolf ist noch lange nicht gesprochen.
Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald
Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).
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Redaktion: Sabine Sebald
Technik und Produktion: Thomas Ganswindt
Cover-Design und Foto: Matthias Kays
Sprecher: Steffen Schambach
Am Tag nach Aufnahme dieser Folge wurde bekannt, dass die https://naturschutz-initiative.de/ gegen den Abschuss der Wölfe in Hessen Klage und Eilantrag eingereicht hat. Aus anderen Quellen ist zu hören, dass dies erst der Anfang ist.
https://naturschutz-initiative.de/aktuell/pressemitteilungen/hessen-will-wolfskinder-toeten-die-ni-hat-gegen-den-abschuss-der-woelfe-klage-und-eilantrag-eingereicht/
Hier kommt ihr zur Wolfschutzbibliothek. Sie befindet sich im Aufbau:
www.wolfschutz-bibliothek.de
Allgemeinverfügung: Revierübergreifender Managementplan für das Land Hessen
https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/2026-06/av_wolf_30.06.2026_bekanntmachung_website.pdf
Zwei Jungwölfe dürfen in Hessen abgeschossen werden:
https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-zwei-jungwoelfe-duerfen-in-hessen-abgeschossen-werden-100.html
"Empfehlungen zur Bejagung der Tierart Wolf bis zum Erlass eines niedersachsenweiten revierübergreifenden Managementplans":
file:///C:/Users/sabin/Downloads/ML_Empfehlung_an_JB_und_UNB_zur__Jagd_auf_Tierart_Wolf_Internet%20(2).pdf
Managementplan Wolf in Niedersachsen:
https://www.landundforst.de/politik/managementplan-wolf-niedersachsen-schnellabschuesse-rudelentnahme-moeglich-575785
Übersicht zur Gesetzesnovelle und den ab April / Juli 2026 in Kraft getretenen Änderungen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wolf-bundesjagdgesetz-2399894