Der Wolfspodcast

Der Wolfspodcast

By Sabine SebaldScienceNature
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Der Wolfspodcast episodes

  • 109: Wölfe vor der Wiederausrottung?
    Jäger ohne Wolfswissen. Redaktionen unter Korrekturdruck. Eine Fähe in Barnim, brutal getötet.

    Die Lage für die Wölfe in Deutschland wird langsam richtig ernst. Jetzt heißt es, alles und jeden zu mobilisieren, damit der Feldzug von Politik und Jägerschaft nicht mit einer Wiederausrottung der Wölfe endet.

    Zu Gast ist zum dritten Mal Kerstin Frohoff-Hülsmann aus Wettringen bei Münster, die Redaktionen und den Deutschen Presserat mit ihren Beschwerden inzwischen ordentlich auf Trab hält. Ihr Update kann sich sehen lassen: Das Engagement gegen Desinformation über Wölfe in den Medien trägt erste Früchte, und manche Redaktion wurde erst durch ihre Hinweise auf eigene Fehler aufmerksam.
    Weniger erfreulich ist ein neues Webinar des Deutschen Jagdverbands, das die Jägerschaft für kommende Wolfsjagden fit machen soll. Es offenbart deutliche Wissenslücken in Sachen Wolf, und das ausgerechnet bei denen, die künftig über Leben und Tod einzelner Wölfe entscheiden sollen. Da wird doch allen Ernstes eine Fähe, die ihren Nachwuchs im Maul umher trägt, als 1-2 Monate alter Welpe verkauft, der einen Futterhappen in Sicherheit bringt. Untragbar, findet Sabine und Kerstins Konsequenz ist klar: Den Jägern sollte die Hoheit über die Wölfe schleunigst entzogen werden.
    Dazu kommt, dass in den vergangenen Wochen auffallend viele tote Wölfe gefunden wurden. Nicht jeder davon wurde illegal getötet, doch genau hinzuschauen bleibt Pflicht. Besonders erschütternd ist ein Fall aus dem brandenburgischen Landkreis Barnim, der bislang kaum Beachtung fand. Was Sabines Presseanfrage an den Tag brachte, lässt keinen kalt: Die tote Wölfin war die Mutter des Rudels Barnimer Heide, und die Staatsanwaltschaft ermittelt.
    Eine Folge über Fakten, Frust und die Frage, was jede und jeder Einzelne tun kann.

    Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

    Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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    Kontakt zur Redaktion:

    Redaktion: Sabine Sebald, Kerstin Frohoff-Hülsmann

    Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

    Cover-Design und Foto: Matthias Kays

    Sprecher: Steffen Schambach

    Die Online-Schulung des Deutschen Jagdverbands über Grundlagen für die Bejagung von Wölfen in Deutschland (bei TC 1:06 seht ihr die Sequenz, über die in dieser Folge gesprochen wird):

    https://www.youtube.com/watch?v=LFdiXCM2JkY

    Den O-Ton von Kai Hamann vom Landesjagdverband Brandenburg findet ihr auf dem Instagram-Account der Taskforce: Artenschutz. (Im Original wurde er in einem Beitrag des rbb veröffentlicht)

    https://www.instagram.com/reels/DXjVhTjjYYE/

    Das ist die Email-Adresse von Kerstin Frohoff-Hülsmann, über die ihr direkt mit ihr in Kontakt treten könnt:

    Hier findet ihr für jedes Bundesland die zuständigen Behörden und Ansprechpartner. Auch für den Fall, dass ihr einen toten oder verletzten Wolf in der Natur oder am Straßenrand findet:

    https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/bundeslaender/ansprechpartner

    Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf:

    https://www.dbb-wolf.de/

    Maske Deutscher Presserat Beschwerden:

    https://www.presserat.de/beschwerde.html

    Deutscher Pressekodex:

    https://www.presserat.de/pressekodex.html

    Das Verfassen eines Leserbriefs gibt dir die Möglichkeit, auf einen Artikel, z. B. einen Bericht oder einen Kommentar in einer Zeitung oder auch auf einer Website, inhaltlich zu reagieren und dazu Stellung zu beziehen. Hier bekommst du Tipps dazu:

    https://studyflix.de/deutsch/leserbrief-schreiben-2668

    Über den Fall des illegal getöteten Wolfs in Treuenbrietzen (September 2024):

    https://www.maz-online.de/lokales/potsdam-mittelmark/treuenbrietzen/treuenbrietzen-wolf-wohl-brutal-getoetet-wolfsallianz-erstattet-anzeige-6X3O3GVWONFP3J7TMWEKALPIFY.html

    Untersuchung ergibt: Auf den Schluchsee-Wolf wurde nicht geschossen:

    https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/untersuchung-ergibt-auf-den-schluchsee-wolf-wurde-nicht-geschossen/

    1 hr 25 min
  • 108: Mitten im Glorialand: Schafhaltung im Wolfsterritorium Schermbeck
    Schäfer Moritz Specht aus Hünxe über Herdenschutz und den Wolf im Jagdrecht

    Moritz Specht ist Schäfer in Hünxe im Kreis Wesel – und war jahrelang direkt konfrontiert mit der Wölfin GW954f, besser bekannt als „Gloria von Wesel“. Von Beginn an setzte er auf Herdenschutz, baute Zäune, passte seine Haltung an. Doch Gloria lernte schneller: 120 cm hohe Elektrozäune? Kein Problem. Trotz aller Vorsicht verlor Moritz viele Schafe.

    In dieser Episode erzählt er, wie es sich anfühlt, als Schäfer zwischen Wolfsrissen, hitziger Stimmung und politischem Aktionismus zu stehen. Die Region kochte: Ein Schaf wurde im Wald angepflockt, Wölfe sollten an Weiden gelockt werden, Videos von wolfsähnlichen Tieren beim Überwinden hoher Zäune gingen viral. Was lief schief? Wie konnte die Lage so eskalieren? Und wie blickt Moritz heute darauf zurück?

    Sabine und Moritz sprechen außerdem über die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Jagdverbände und Politik versprechen mehr Sicherheit für Weidetierhalter:innen – doch hat sich seit April wirklich etwas verbessert? Wie steht der 37-Jährige, der Landschaftsökologie studiert und für die Grünen bei der Landtagswahl in NRW kandidiert, zu diesen Entwicklungen?

    Moritz setzt trotz aller Herausforderungen auf die Zukunft der Weidetierhaltung. Auf eine Zukunft, in der Schafhaltung möglich bleibt – und in der man lernt, mit dem Wolf zu leben, statt die Realität zu verdrängen.

    Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

    Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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    Redaktion: Sabine Sebald

    Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

    Cover-Design und Foto: Matthias Kays

    Sprecher: Steffen Schambach

    Schafzucht Specht:

    https://szspecht.wordpress.com/

    Moritz Specht bei Instagram:

    https://www.instagram.com/moritz.specht/

    Mitglieder der AG-West vom Freundeskreis freilebender Wölfe haben ein Seminar zum Zaunbau bei Schäfer Moritz besucht:

    https://www.nrz.de/lokales/wesel-hamminkeln-schermbeck/article413124207/das-bedeutet-dauerhaft-arbeit-wolfsschuetzer-ueben-zaunaufbau-bei-huenxer-schaefer.html

    Weitere Wolfspodcast-Folgen zum Thema Gloria:

    Folge 32: Gloria – ein Wolfsleben am Niederrhein

    Folge 33: Schermbeck, Brüssel, Brandenburg

    Eigene, zum Teil investigative Recherchen, bringen Unglaubliches ans Tageslicht. Ein wahrscheinlich von Menschen schwer verletzter Wolf mit drei Beinen wurde von einer vorbeifahrenden Autofahrerin auf einer Wiese beobachtet. Sabine hat sich auf die Suche nach einem potenziellen Täter gemacht und mit Zeugen gesprochen.

    Folge 71: Ein Jahr nach dem Verschwinden von Gloria - Warum Problemwölfe menschengemacht sind

    Am 5. November 2024, wurde die bekannte Wölfin Gloria zum letzten Mal nachgewiesen — an dem Tag hatte sie zwei ungeschützte Zwergziegen gerissen. Dieses Datum markiert nun den traurigen Jahrestag ihres Verschwindens aus dem Schermbecker Wolfsterritorium.
    Die AG „NABUs im Wolfsterritorium Schermbeck“ hat eine außergewöhnliche Dokumentation zu Glorias Leben veröffentlicht. Auf 75 Seiten erzählen sie die ganze Geschichte von GW954f alias „Gloria von Wesel. Die Doku mit vielen Fotos, Grafiken und Originalquellen beleuchtet beispielhaft, wie aus Wölfen „Problemwölfe“ werden — menschengemacht und vermeidbar.

    Die Dokumentation könnt ihr hier abrufen:

    https://nabu-borken.de/das-leben-der-woelfin-gloria-dokumentation-aus-sicht-des-regionalen-naturschutzes/

    43 min
  • 107: Sind uns Wölfe zu nah?
    Dr. Andreas Moser über Wölfe, Hunde, Menschen und die Angst

    In dieser Folge trifft Sabine Dr. Andreas Moser – Biologe, Wissenschaftsjournalist und vielen als Moderator aus Jahrzehnten beim Schweizer Fernsehen bekannt. In zahlreichen Dokumentationen hat er sich mit Wölfen beschäftigt. Seit 2021 im Ruhestand, setzt er seine langjährige Recherche in seinem neuen Buch fort: „Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen“.

    Das Gespräch rückt den Wolf in ein anderes Licht. Moser betrachtet ihn nicht nur als Predator, sondern vor allem als soziales, lernfähiges und fürsorgliches Tier. Wölfe leben in Familien, kommunizieren, lernen voneinander und kümmern sich um ihren Nachwuchs und um Schwächere. In vielem, so berichtet der Biologe, ähneln sie uns Menschen mehr, als wir vermuten.

    Doch der Wolf, über den wir sprechen, ist nicht immer der reale Wolf. In unseren Köpfen und in der Politik dient er längst als Projektionsfläche – für biologische Ängste, kulturelle Vorstellungen und gesellschaftliche Konflikte. Der „böse Wolf“ aus Märchen und Schlagzeilen hat mit dem wirklichen Tier wenig gemein.

    Andreas Moser spricht über die evolutionäre Reise vom Wolf zum Hund und darüber, was diese besondere Beziehung über uns Menschen verrät. Er zeigt, woher unsere tiefe Wolfsangst stammt, wie sie psychologisch wächst und kulturell immer wieder neu entsteht – und warum wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Wolfsbilder so oft auseinanderklaffen.

    Ein intensives und ehrliches Gespräch über Wölfe, Hunde und Menschen, über Jahrzehnte filmischer und journalistischer Arbeit – und über die Frage, ob wir den Wolf erst dann wirklich verstehen, wenn wir bereit sind, unsere eigenen Vorstellungen von ihm zu hinterfragen.

    Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

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    Redaktion: Sabine Sebald

    Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

    Cover-Design und Foto: Matthias Kays

    Sprecher: Steffen Schambach

    Über den Gast dieser Folge:

    Dr. Andreas Moser ist Biologe, Tierfilmer und war über 33 Jahre lang Redaktionsleiter und Moderator der SRF-Dokumentarreihe „Netz Natur". Für seine Verdienste um die naturwissenschaftliche Dokumentation erhielt er 2006 die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. Seit 1995 begleitet er die Rückkehr der Wölfe in die Schweiz filmisch und publizistisch. Im März 2026 erschien sein umfassendes Werk „Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen" (Hier und Jetzt Verlag). Auch nach seiner Pensionierung 2021 bleibt er als Vortragsredner, Berater und Autor zu Themen wie Wolfmanagement und Naturschutz aktiv.

    Die Kompetenz- und Wissensplattform für Naturfragen, die Andreas Moser nach seiner Zeit beim Schweizer Fernsehen gegründet hat:

    https://www.amonat.ch/

    https://www.linkedin.com/in/andreas-moser-643808211

    Das neue Buch von Andreas Moser: Wölfe – sind sie uns zu nah? Eine Recherche zum Wesen von Wölfen, Hunden und Menschen:

    https://www.hierundjetzt.ch/de/catalogue/wolfe-sind-sie-uns-zu-nah_25000035/

    Die Rezension von Elli H. Radinger:

    https://www.elli-radinger.de/buchtipp-woelfe-sind-sie-uns-zu-nah/

    Die besprochene Dokumentation vom Schweizer Fernsehen aus der Sendereihe "Netz Natur" von 2020. "Erklärungen zum Wolf":

    https://www.srf.ch/play/tv/netz-natur/video/erklaerungen-zum-wolf-hochdeutsch?urn=urn:srf:video:f1e3acb6-c911-4186-9331-63bba33cdf31&showUrn=urn%3Asrf%3Ashow%3Atv%3Af1e3acb6-c911-4186-9331-63bba33cdf31

    Weitere Dokumentationen von Andreas Moser:

    https://www.playsuisse.ch/de/show/830959

    https://www.srf.ch/sendungen/school/physik-chemie-biologie/wolf

    https://www.srf.ch/sendungen/dok/srf-dok-woelfe-und-das-alte-spiel-mit-aengsten

    Publikationen über Andreas Moser:

    https://www.watson.ch/wissen/schweiz/837951621-der-boese-wolf-warum-das-ein-grosses-missverstaendnis-ist

    https://www.watson.ch/schweiz/interview/607711696-andreas-moser-die-bergbevoelkerung-kennt-den-wolf-nicht-richtig

    https://www.watson.ch/wissen/schweiz/403856156-andreas-moser-die-bejagung-von-woelfen-duerfte-extreme-kosten-verursachen

    Das angesprochene Buch über die Aborigines von Bill Gammage: The Biggest Estate on Earth: How Aborigines Made Australia* Verlag: Allen & Unwin, 2011:

    https://books.google.de/books?id=aUddY9fGkNMC&printsec=frontcover&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

    Die wissenschaftliche Arbeit von Bridgett M Vonholdt zu Varianten in Genen bei Hunden, die mit dem menschlichen Williams-Beuren-Syndrom assoziiert sind:

    https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.1700398

    Die bibliografische Referenz der Dingo-Studie:

    Koungoulos, L. (2021). Domestication Through Dingo Eyes: An Australian Perspective on Human-Canid Interactions Leading to the Earliest Dogs. Human Ecology, 49(6), 691–705.

    https://doi.org/10.1007/s10745-021-00262-9

    https://link.springer.com/article/10.1007/s10745-021-00262-9

    Leider ist der Artikel nur über registrier- und Bezahlplattfomen zugänglich. Bei JSTOR kann man sich registrieren und monatlich 10 Papers gratis downloaden. Wenn man auf den Download-Button klickt, kommt die Anmeldeplattform. Das wäre der Link zu JSTOR:

    https://www.jstor.org/stable/48761087

    1 hr 24 min
  • 106: Jagdethik im Widerspruch – Tierschutzrecht vs. Jagdpraxis
    Wie die Jagd ihre ethische und rechtliche Grundlage verliert – mit Dr. Martin Steverding

    Reicht der Status als „jagdbar“ rechtlich und ethisch wirklich aus, um ein Wildtier zu töten? Diese Folge blickt hinter die Kulissen jagdlicher Leitlinien. Anlass sind das neue Ethikpapier der Jägerschaft und die jüngste Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz.

    Sabine spricht mit dem Diplom-Biologen und Artenschützer Dr. Martin Steverding, der unter anderem im Netzwerk Fuchs aktiv ist. Beide analysieren das Spannungsfeld zwischen Jagdrecht, Tierschutzgesetz und juristischer Realität. Die Episode sagt offen, welche grausamen und längst überholten Jagdpraktiken fernab der öffentlichen Wahrnehmung stattfinden. Und sie zeigt, warum sich die Debatte nicht länger nur um das Wie, sondern zwingend um das Ob einer Tötung drehen muss.

    Die Kernfragen dieser Episode:

    • Ist das neue Ethikpapier der Jagdverbände ein echter Schritt zur Selbstbeschränkung? Oder ist es nur ein Beruhigungsversuch angesichts schwindender gesellschaftlicher Akzeptanz?

    • Was geschieht tatsächlich in den Revieren? Es geht um die Tötung von Welpen, um die Baujagd mit Hunden und um Schliefenanlagen.

    • Was bedeutet der „vernünftige Grund“ im Tierschutzgesetz? Warum muss jede Tötung strenge Kriterien erfüllen: Geeignetheit, Erforderlichkeit als Ultima Ratio und nachweisbare Verhältnismäßigkeit?

    • „Herrenlos, aber nicht vogelfrei“: Was der wegweisende Fachaufsatz der Rechtsanwältin Christina Patt für die Praxis bedeutet und warum das Tierschutzgesetz (§ 44 BJagdG) Vorrang vor dem Jagdrecht hat.

    • Warum ist die anlasslose Bejagung von Fuchs, Waschbär und Wolf weder wissenschaftlich haltbar noch mit modernem Artenschutz vereinbar?

    • Welche Perspektiven gibt es für die Zukunft? Es geht um die Abschaffung des Bejagungszwangs, um jagdfreie Schutzgebiete und um den Übergang von anlassloser Freizeitjagd zu einem professionellen Wildhütersystem.

    • Eine unverzichtbare Episode für alle, die hinter die Fassade scheinbarer Traditionen schauen und begreifen wollen, warum echter Tier- und Artenschutz nicht bei der Hobbyjagd enden darf.

      Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

      Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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      Kontakt zur Redaktion:

      Redaktion: Sabine Sebald

      Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

      Cover-Design und Foto: Matthias Kays

      Sprecher: Steffen Schambach

      Über den Gast dieser Folge:

      Dr. Martin Steverding ist Diplom-Biologe und selbstständiger Gutachter für Faunistik und Artenschutz aus Rhede (NRW). Neben seiner fachlichen Arbeit engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Natur- und Wildtierschutz – unter anderem als Mitgründer des bundesweiten Netzwerks Fuchs und der AG

      West des Freundeskreises freilebender Wölfe. Auf wissenschaftlicher und ethischer Grundlage setzt er sich für ein zeitgemäßes Wildtiermanagement ein und hinterfragt etablierte, oft tierschutzwidrige Jagdpraktiken wie die Baujagd, Schliefenanlagen oder die anlasslose Bejagung von Beutegreifern.

      https://steverding-artenschutz.de/

      Seite vom Netzwerk Fuchs mit Standorten und weiteren Informationen zu Schliefenanlagen in Deutschland einschließlich interaktiver Karte:

      https://schliefenanlagen.info/

      „Der Wolf gehört hierher“ Rheder Biologe Dr. Martin Steverding kämpft gegen neues Jagdgesetz:

      https://www.bbv-net.de/rhede/woelfe-wolf-nrw-biologe-rhede-martin-steverding-freundeskreis-herdenschutz-jagdgesetz-schonzeit-w1180109-6000531354/

      Netzwerk Fuchs bei Instagram:

      https://www.instagram.com/netzwerk_fuchs/

      Fachliche und tierschutzrechtliche Kritik an grausamen Jagdmethoden unter Mitwirkung von Dr. Martin Steverding:

      https://djgt.de/wp-content/uploads/2023/07/2023-07-Baujagd-Schliefanlagen-NRW-Netzwerk-Fuchs.pdf

      DJV-Position: Jagdliche Ethik im Diskurs (Juli 2026):

      https://www.jagdverband.de/djv-position-jagdliche-ethik-im-diskurs

      Ein Thema dieser Folge ist der Fachaufsatz von Christina Patt: „Herrenlos aber nicht vogelfrei – Wildtiere zwischen Jagdrecht und Tierschutz“ (erschienen in: Natur und Recht, August 2026):

      https://link.springer.com/journal/10357/volumes-and-issues/48-8

      Der rechtliche Maßstab für die im Gespräch definierten Kriterien (Ziel, Geeignetheit, Erforderlichkeit/Ultima Ratio, Verhältnismäßigkeit):

      https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__1.html

      Die gesetzliche Klausel, die festschreibt, dass Tierschutz- und Naturschutzrecht durch die Jagdausübung unberührt bleiben:

      https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__44a.html

      Kritische Stellungnahme zum DJV-Ethikpapier:

      https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/djv-jagdethik-vernuenftiger-grund

      Studien: Auswirkung der Hobby-Jagd auf Wildtiere:

      https://wildbeimwild.com/studien-ueber-die-auswirkung-der-jagd-auf-wildtiere-und-jaeger/

      Beispiel für YouTube-Videos zum Thema Fallenjagd:

      https://www.youtube.com/watch?v=H2zaVCL3GLs

      Modell für Europa: Luxemburg ohne Fuchsjagd:

      https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/fuchs-luxemburg

      Jagdverbot Kanton Genf:

      https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/kanton-genf-jagd-artenvielfalt

      Über Fallenjagd in der Jagdausbildung (Lebendfallen und Totschlagfallen):

      https://jagdschein-vorbereitung.de/pruefungswissen-online/jagdbetrieb/jagdarten/fallenjagd/

      52 min
    • 105: Wolfsmythen im Reality-Check mit Prof. Kurt Kotrschal
      Ein Gespräch über Wolfsbiologie, Fakten und den Wolfsommer 2026

      Der Wolfsommer 2026 hinterlässt Spuren – bei Menschen wie bei Wölfen. Wetterextreme und eine hitzige politische Debatte bestimmen das Klima. Doch wie kommen Wölfe mit Hitze und Trockenheit zurecht? Wie leben sie im Hochsommer? Und welche Aufgaben übernehmen die Elterntiere noch, wenn die Welpen schon mehrere Monate alt sind?

      Zu Gast ist Prof. Dr. Kurt Kotrschal, eine der profiliertesten Stimmen der europäischen Wolfsforschung. Mit ihm prüft Sabine Sebald in dieser Episode gängige Erzählungen: Sind Wölfe wirklich eine Gefahr für Menschen? Brauchen sie „echte Wildnis“? Fressen sie den Wald leer? Und führen weniger Wölfe tatsächlich zu weniger Rissen?

      Auch hartnäckige Halbwahrheiten aus Jagd und Politik stehen zur Debatte. Dazu zählt die Behauptung, Abschüsse würden Wölfe „lernen lassen“, dass Siedlungen und Nutztiere gefährlich sind – ein Argument, das Jagdfunktionäre wie Helmut Damman-Tamke immer wieder für weitreichende Forderungen nach Bestandsregulierung anführen.

      Die Folge fragt nicht nur, was an solchen Aussagen stimmt, sondern auch, warum sich Mythen so hartnäckig halten. Sie diskutiert zudem, ob man die Naturverwaltung jenen Akteuren überlassen sollte, die in der öffentlichen Debatte immer wieder mit fragwürdigen oder falschen Behauptungen auffallen.

      Ein Reality-Check für alle, die die aktuelle Wolfspolemik besser einordnen und zwischen Emotion, politischem Interesse und wissenschaftlicher Evidenz unterscheiden wollen – und für alle, die neu im Thema sind.

      Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

      Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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      Kontakt zur Redaktion:

      Redaktion: Sabine Sebald

      Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

      Cover-Design und Foto: Matthias Kays

      Sprecher: Steffen Schambach

      Über den Gast dieser Folge:

      Prof. Dr. Kurt Kotrschal ist emeritierter Professor für Verhaltensbiologie an der Universität Wien, ehemaliger Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle im Almtal und Mitbegründer des Wolf Science Center (WSC) in Ernstbrunn (Niederösterreich). Das WSC ist weltweit einzigartig: Dort werden handaufgezogene Wölfe und Hunde unter identischen Bedingungen gehalten und experimentell getestet, um grundlegende Mechanismen von Kooperation, Kommunikation und Domestizierung zu verstehen. Kotrschal hat u. a. die Bücher „Warum Hunde uns zu besseren Menschen machen“ und „Der Wolf und wir. Wie aus ihm unser erstes Haustier wurde – und warum seine Rückkehr Chancen bietet“ veröffentlicht.

      https://www.brandstaetterverlag.com/buch/der-wolf-und-wir/

      https://www.tips.at/nachrichten/gmunden/land-leute/561905-almtaler-wolfsforscher-kurt-kotrschal-veroeffentlicht-neues-buch

      https://www.derstandard.at/story/1358305610218/die-mit-den-woelfen-tanzt

      https://evamariabachinger.com/interviews/kurt-kotrschal

      https://www.tagblatt.ch/panorama/auf-den-wolf-gekommen-ld.939041

      https://www.krone.at/3717293

      Der Buch-Tipp von Kurt Kotrschal:

      Adam Weymouth: Wolfspfade. btb Verlag 2026:

      https://www.penguin.de/buecher/adam-weymouth-wolfspfade/buch/9783442763405

      Weitere Literatur zum Thema:

      https://www.axelgomille.com/deutsch/buecher.html

      https://wolf-mv.de/wp-content/uploads/2019/11/mit-woelfen-leben_neu2011.pdf

      https://haupt.ch/aktuell/hauptautor-heinrich-haller-der-wolf-grenzgaenger-zwischen-natur-und-kultur

      http://peterdettling.com/buecher/

      https://www.uni-koblenz.de/de/philologie-kulturwissenschaften/kulturwissenschaft/aktuelles/aktuelles/thorsten-gieser-leben-mit-woelfen

      Hier geht es direkt zum Film „Wölfe und Menschen – Wege zur Koexistenz“ von Sebastian Koerner:

      https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/wolf/naturfilm-woelfe-und-menschen

      Links zu den besprochenen Themenbereichen:

      Wölfe reagieren bereits auf menschliche Stimmen mit erhöhter Flucht- und Meidebereitschaft:

      https://publish.uwo.ca/~lzanette/papers/Kasper_et_al_2025.pdf

      NINA-Studie (Originalstudie (2002)):

      https://www.bundestag.de/resource/blob/563294/83068d6297590248dd89375affd358c4/wd-8-041-18-pdf-data.pdf

      Aktualisierung (2021):

      https://www.ifaw.org/de/resources/nina-report-wolf-attacks-2002-2020

      https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Deutschland/Report-Wolf-attacks-2002-2020.pdf

      https://www.elli-radinger.de/verhalten-bei-einer-wolfsbegegnung/

      Ein Vergleich: Jährlich sterben weltweit zahlreiche Menschen durch Begegnungen mit Tieren. Hier sind die wichtigsten Statistiken zu Todesfällen durch Tiere:

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/554329/umfrage/jaehrliche-sterbefaelle-weltweit-infolge-einer-begegnung-mit-tieren-nach-tierart/

      25.000 Menschen sterben jedes Jahr durch den besten Freund des Menschen, Hunde:

      https://www.weltderwunder.de/durch-diese-tiere-sterben-die-meisten-menschen/

      https://www.tasso.net/Presse/Pressemitteilungen/2023/bei%C3%9Fvorfaelle-mit-hunden-erreichen-rekordhoch?lang=de-DE

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157642/umfrage/todesfaelle-durch-hundebisse-nach-bundeslaendern-von-1998-bis-2007/

      https://de.globometer.com/tiere-hundbissen.php

      Wofür sind Wölfe gut?:

      https://chwolf.org/woelfe-kennenlernen/oekosystem/wolf-als-teil-des-oekosystems

      https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/15812.html

      https://www.forstpraxis.de/studie-zeigt-der-wolf-hilft-den-wald-zu-verjuengen-22292

      https://www.derstandard.de/story/2000127083469/wo-woelfe-leben-gibt-es-weniger-verkehrsunfaelle-durch-wildwechsel

      Themenbereich Herdenschutz:

      Herdenschutz auf Österreichs Almen: Neue Studie zeigt, dass Schutz und Schadensprävention möglich sind:

      https://anca.at/herdenschutz-auf-oesterreichs-almen-neue-studie-zeigt-dass-schutz-und-schadenspraevention-moeglich-sind/

      https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/herdenschutz

      https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/22352.html

      https://lifestockprotect.info/begegnungen-mit-herdenschutzhunden-im-tourismusgebiet/

      https://lifestockprotect.info/aktuelle-studie-wilddurchlaessigkeit-wolfsabweisender-elektrofestzaeune/

      https://www.dbb-wolf.de/wolfsmanagement/herdenschutz/praeventions-_und_ausgleichszahlungen

      Bringen Abschüsse etwas? Hier ein guter Überblick:

      https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-65745-4_9

      Lettland 2023

      https://www.mdpi.com/2079-7737/12/9/1255?fbclid=IwAR2gR1k4mZsZRCBSzswLxF2lNBhVp20t6OVse814jlyTviIsjxx5LYa2Hww

      Slowakei 2023

      https://conbio.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/conl.12994?fbclid=IwAR2ycV534fRiXB5ersimgT1PQUvNTxtRao_RtHqCGyef9ZyU2b3pkW_66zM

      Spanien 2016

      https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0151541&fbclid=IwAR3KNRC_svQJyJ7MneZgJ1SiJ5i209SyGkrBv6ICxf06gMdagnigWMkG9ns

      USA 2016

      https://esajournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/fee.1312

      Zahlen für Frankreich, unten links:

      https://www.auvergne-rhone-alpes.developpement-durable.gouv.fr/IMG/pdf/230418_bilan_2022_internet.pdf?fbclid=IwAR3WBcKAyrudAtEj9qXw5bVfLJYuyyFjvaONlhIrETQ-rG1nPkEWDd-1iiE

      https://naturschutzbund.at/newsreader-1294/items/warum-herdenschutz-nicht-durch-wolfsabschuesse-ersetzt-werden-kann-2.html

      https://www.researchgate.net/publication/367397351_Wie_lassen_sich_Nutztierubergriffe_durch_Wolfe_nachhaltig_minimieren_-_Eine_Literaturubersicht_mit_Empfehlungen_fur_Deutschland

      https://www.zdf.de/nachrichten/wissen/woelfe-naturschutz-terrax-axel-gomille-kolumne-100.html

      Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Der Wolf darf auf regionaler Ebene nicht als jagdbare Art bezeichnet werden, wenn sein Erhaltungszustand auf nationaler Ebene ungünstig ist:

      https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2024-07/cp240118de.pdf

      Illegale Wolfstötungen:

      https://www.geo.de/natur/tierwelt/jeder-zehnte-tot-gefundene-wolf-wurde-illegal-geschossen-34909360.html

      https://www.landundforst.de/tier/tote-woelfe-diese-hohe-strafe-droht-illegalem-abschuss-572840

      https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/wolf-oekosystem-nahrung-100.html

      53 min
    • 104: Der große Wolfs-Check Schweiz
      Wie die Schweizer Wolfspolitik ihre eigenen Ziele verfehlt und die Wölfe unter Druck setzt

      In dieser Episode des Wolfspodcasts begrüßt Sabine zum zweiten Mal Christina Steiner, Präsidentin des Vereins CHWOLF. Schon in Folge 37 war sie zu Gast – damals ging es um den wachsenden politischen Druck auf den Wolf in der Schweiz. Eineinhalb Jahre später zeigt sich: Die Lage hat sich weiter zugespitzt.

      Im Zentrum steht ein Jagdgesetz, das präventive Abschüsse erlaubt – und eine Verordnung, die diese Praxis massiv ausweitet. Was als Regulierung verkauft wird, hat sich zu einer Abschusspolitik entwickelt, die immer weiter außer Kontrolle gerät. Seit dem Winter 2023 wurden in der Schweiz über 230 Wölfe getötet. Die meisten von ihnen hatten nie Schaden verursacht. Viele waren Jungtiere.

      Die Auswirkungen sind brisant. Statt die Zahl der Nutztierrisse zu senken, zeigen sich in einigen Regionen gegenteilige Entwicklungen. Die Eingriffe in bestehende Rudelstrukturen destabilisieren die Familienverbände und setzen die Wölfe massiv unter Druck – mit ökologischen Folgen, die noch gar nicht absehbar sind.

      Doch der nächste Schritt ist bereits in Planung. Eine weitere Revision des Jagdgesetzes könnte Abschüsse ohne Schonzeit ermöglichen – selbst in Schutzgebieten. Im Raum steht sogar eine Obergrenze für den Wolfsbestand. Die Frage ist längst nicht mehr, ob der Schutz aufgeweicht wird, sondern wie weit.

      Sabine spricht mit Christina Steiner über die Hintergründe dieser Entwicklung, über politische Dynamiken und gezielte Desinformationen, die die Gesellschaft verunsichern – und über die Frage, welche Handlungsspielräume engagierten Artenschützern wie CHWOLF noch bleiben. Trotz der angespannten Lage blickt Christina vorsichtig optimistisch nach vorn: Ein mögliches Referendum und ein anschließender Volksentscheid könnten nochmal Bewegung ins Ganze bringen.

      Vieles, was in der Schweiz in Sachen Wolf passiert, ist kaum zu glauben und nicht auszuhalten. Ein Grund mehr, genau hinzuschauen und in dieser Folge die Fakten ungeschönt auf den Tisch zu legen.

      Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald

      Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).

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      Kontakt zur Redaktion:

      Redaktion: Sabine Sebald

      Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

      Cover-Design und Foto: Matthias Kays

      Sprecher: Steffen Schambach

      CHWOLF-Website:

      https://chwolf.org/

      CHWOLF Video-Serie:

      • Herdenschutzhunde Video-Serie:

      https://chwolf.org/videos-podcasts-galerie/herdenschutz-videos/chwolf-herdenschutz-videos

      • Wolf Video-Serie:

      https://chwolf.org/videos-podcasts-galerie/wolf-videos/chwolf-wolf-videos

      BAFU-Bericht Wolfsregulierung 2025-2026:

      https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/glyOedjoNPjM/Bericht%20Wolfsregulierungen%202025-2026.pdf

      Kriterienliste des BAFU zur Bezeichnung von „nicht zumutbar schützbaren“ Alpen:

      https://chwolf.org/assets/documents/News-Events-Aktuell/2023/Kriterienliste_UV-1902-D_Herdenschutz2022.pdf

      Der Wolf ist für Schafe das kleinste Problem – Artikel bei naturschutz.ch:

      https://naturschutz.ch/news/natur/der-wolf-ist-fuer-die-schafe-das-kleinste-problem/189083

      KORA – Raubtierökologie und Wildtiermanagement:

      https://www.kora.ch/de/arten/wolf/portrait

      Infos und Links zum Jagdgesetz JSG und zur Jagdverordnung JSV auf der CHWolf-Website:

      https://chwolf.org/woelfe-in-der-schweiz/artenschutz/rechtlicher-status-ch

      Vernehmlassungsunterlagen - Revision des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel:

      https://fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2026/66/cons_1

      1 hr 9 min
    • 103: 1. Juli 2026: Stichtag Wolf
      Beginnt jetzt die systematische Bejagung?

      In dieser Folge ist Insiderin Ines wieder mit dabei. Sie kennt die Abläufe hinter den Kulissen von Behörden und Politik wie kaum eine andere. Die Regierungsoberamtsrätin und Diplomverwaltungswirtin ist privat im Natur- und Artenschutz aktiv.

      Am 1. Juli 2026 – dem Tag der Aufnahme dieser Folge – treten in einigen Bundesländern neue Regelungen im Jagdrecht und Wolfsmanagement in Kraft. Die große Frage: Wird der Abschuss von Wölfen jetzt zur Normalität? Die nüchterne Antwort dürfte viele überraschen – denn rechtlich bleibt der Wolf streng geschützt. Warum also dieser politische Vorstoß? Und weshalb sorgt er selbst bei Juristen und Artenschützern für Kopfschütteln?

      Die Folge arbeitet sich durch eine Vielzahl offener Punkte und verbreiteter Irrtümer. Sind Wölfe jetzt tatsächlich eine regulär bejagbare Art, wie Politik und Jagdverbände es gern hätten? Wird der Abschuss einfacher und rechtssicherer – trotz ihres weiterhin bestehenden Schutzstatus? Und was steckt hinter dem neuen „revierübergreifenden Managementplan“ aus Niedersachsen?

      Auch Hessen sorgt für Schlagzeilen. Im Lahn-Dill-Kreis dürfen zwei Wolfswelpen getötet werden – eine Verfügung, die für Empörung bei den Menschen sorgt und für die Verantwortlichen juristisch böse enden könnte. Auch die schleichende Verschiebung beim Herdenschutz wird analysiert – mit weitreichenden Folgen für Prävention, Entschädigung und den praktischen Umgang mit dem Wolf.

      Zum Abschluss ein Lichtblick: Mit der neuen „Wolfschutzbibliothek“ entsteht eine frei zugängliche Plattform, die Studien, Urteile und fundierte Informationen bündelt – ein dringend benötigtes Gegengewicht in einer zunehmend emotionalisierten Debatte.

      Diese Episode liefert Erkenntnisse, die nicht allen gefallen dürften – die aber klar zeigen, wie weit politische Narrative und rechtliche Realität auseinanderliegen. Und die deutlich machen: Das letzte Wort im Umgang mit dem Wolf ist noch lange nicht gesprochen.

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      Cover-Design und Foto: Matthias Kays

      Sprecher: Steffen Schambach

      Am Tag nach Aufnahme dieser Folge wurde bekannt, dass die https://naturschutz-initiative.de/ gegen den Abschuss der Wölfe in Hessen Klage und Eilantrag eingereicht hat. Aus anderen Quellen ist zu hören, dass dies erst der Anfang ist.

      https://naturschutz-initiative.de/aktuell/pressemitteilungen/hessen-will-wolfskinder-toeten-die-ni-hat-gegen-den-abschuss-der-woelfe-klage-und-eilantrag-eingereicht/

      Hier kommt ihr zur Wolfschutzbibliothek. Sie befindet sich im Aufbau:

      www.wolfschutz-bibliothek.de

      Allgemeinverfügung: Revierübergreifender Managementplan für das Land Hessen

      im Jagdjahr 2026/2027:

      https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kassel.hessen.de/files/2026-06/av_wolf_30.06.2026_bekanntmachung_website.pdf

      Zwei Jungwölfe dürfen in Hessen abgeschossen werden:

      https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-zwei-jungwoelfe-duerfen-in-hessen-abgeschossen-werden-100.html

      "Empfehlungen zur Bejagung der Tierart Wolf bis zum Erlass eines niedersachsenweiten revierübergreifenden Managementplans":

      file:///C:/Users/sabin/Downloads/ML_Empfehlung_an_JB_und_UNB_zur__Jagd_auf_Tierart_Wolf_Internet%20(2).pdf

      Managementplan Wolf in Niedersachsen:

      https://www.landundforst.de/politik/managementplan-wolf-niedersachsen-schnellabschuesse-rudelentnahme-moeglich-575785

      Übersicht zur Gesetzesnovelle und den ab April / Juli 2026 in Kraft getretenen Änderungen:

      https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wolf-bundesjagdgesetz-2399894

      58 min
    • 102: Ein Balkan-Roadtrip durchs Wolfs- und Bärenland
      Wie Menschen, Weidetiere und große Beutegreifer seit Jahrhunderten zusammenleben

      Fünf Wochen, fünf Länder, unzählige Begegnungen: Sabine spricht mit Annika über ihre außergewöhnliche Reise durch die Bergregionen des Balkans – unterwegs im Defender mit Mann, Kind und Hunden, mitten durch Wolfs- und Bärengebiete. Dort, wo Europas große Beutegreifer nie verschwunden waren.

      Von Griechenland über Nordmazedonien, Kosovo und Albanien bis nach Bosnien und Slowenien taucht die junge Familie in den Alltag von Hirten ein, trifft auf beeindruckende Herdenschutzhunde und erlebt, wie Nähe und Respekt das Zusammenleben prägen. Statt Romantik gibt es echte Wildnis: verschneite Pässe, wilde Tiere im nächtlichen Camp, traditionelle Herdenschutz-Praktiken – und Menschen, für die Wolf und Bär schlicht Teil des Lebens sind.

      Wie unterschiedlich regeln die Länder den Umgang mit großen Beutegreifern? Welche Rollen spielen Jagd, Herdenschutz und gelebte Tradition? Und was lässt sich daraus für die hitzige Debatte in Deutschland mitnehmen? Annika berichtet aus erster Hand von Begegnungen, Konflikten, Lösungen – und Momenten, in denen man spürt, dass Koexistenz kein Schlagwort ist, sondern tägliche Praxis.

      Eine Folge über Wildnis ohne Verklärung – und über die Weisheit derjenigen, die seit Generationen mit Wolf, Bär und Weidetier zusammenleben.

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      Links zum Thema:

      Bosniens Bürger und der illegale Müll | ARTE:

      https://www.youtube.com/watch?v=5DSgG2ixhvs

      Wilder Balkan: Europas letzte Wildnis | Slice Doku:

      https://www.youtube.com/watch?v=l-_KmSOZ_FM

      Albanien – Allein im Reich der Bären und Wölfe:

      https://lucky-ways.eu/albanien-allein-im-reich-der-baeren-und-woelfe/

      1 hr 4 min
    • 101: Österreichs Feldzug gegen den Wolf
      Wie der Wolf zum Feindbild erklärt wird. Mit Gerald Friedl vom Verein Wölfe in Österreich

      In Folge 101 spricht Sabine erneut mit Gerald Friedl – zum vierten Mal. Der Gründer des Vereins Wölfe in Österreich liefert aktuelle Einblicke, doch die Lage bleibt düster: Österreichs Wolfs- und Naturschutzpolitik steuert offenbar auf eine systematische Ausrottung der Wölfe zu und verstößt dabei wiederholt gegen EU-Recht.

      Ein halbes Jahr nach der Gründung ist der Verein österreichweit vernetzt und wächst stetig. Doch mit der wachsenden Unterstützung nehmen auch die Herausforderungen zu. Gerald Friedl schildert eine Politik, die sowohl beim Schutz der Wölfe als auch bei der Unterstützung der Weidetierhaltung erhebliche Defizite aufweist.

      Gemeinsam beleuchten Sabine und Gerald die Stimmung in der Bevölkerung, die Auswirkungen der Wolfsdebatte auf Tourismus und Almwirtschaft sowie die Frage, wie sicher Urlauber in Regionen sind, in denen intensiv Jagd auf Wölfe gemacht wird.

      Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Desinformation. Welche Narrative bestimmen die öffentliche Debatte? Warum haben wissenschaftliche Fakten oft einen schweren Stand? Und wird der Wolf zunehmend zum Sündenbock für strukturelle Probleme in der Alm- und Weidewirtschaft?

      Besonders im Fokus steht Kärnten: eine der beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs und zugleich ein Hotspot für Wolfsabschüsse. Schlagzeilen über vergiftete Geier werfen eine brisante Frage auf: Galt der Giftanschlag den Wölfen? Neue Hinweise legen diesen Verdacht nahe.

      Auch auf wissenschaftlicher Ebene gibt es Konflikte: Die Populationsgefährdungsanalyse (PVA), die derzeit an der BOKU Wien unter Leitung von Prof. Hackländer entsteht, soll klären, wie viele Wölfe nötig sind, um die Art zu erhalten. Doch dieser Ansatz greift zu kurz: Er erfüllt nicht die Anforderungen der FFH-Richtlinie an einen günstigen Erhaltungszustand. Gerald Friedl warnt, dass die Analyse politisch missbraucht werden könnte – ein weiterer möglicher Verstoß gegen EU-Recht.

      Im Gespräch wird klar: Die Frage ist nicht mehr, ob Österreich für seine Wolfs-Politik zur Rechenschaft gezogen wird, sondern wann. Bis dahin drohen weitere Abschüsse, wachsender Druck auf die Population und ein Verlust an Biodiversität.

      Gerald Friedl und seine Mitstreiter nehmen die Herausforderung an. Mit Aufklärung, Sachlichkeit und Ausdauer setzen sie sich weiterhin für den Schutz des Wolfs und den Erhalt einer artenreichen Natur ein.

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      Cover-Design und Foto: Matthias Kays

      Sprecher: Steffen Schambach

      Hier geht es direkt zur Website des neuen Vereins zum Schutz der Wölfe in Österreich:

      https://woelfeinoesterreich.at/

      Über diese Email Adresse könnt ihr mit dem Verein in Kontakt treten:

      Hier kommt ihr direkt zum YouTube-Kanal Wölfe in Österreich:

      https://www.youtube.com/@wolfeinosterreich4127/featured

      Bei Facebook:

      https://www.facebook.com/people/W%C3%B6lfe-in-%C3%96sterreich/100076454854210/

      Bei Instagram: woelfe_in_oe

      Österreichzentrum Bär Wolf Luchs:

      https://baer-wolf-luchs.at/verbreitungskarten/wolf-verbreitung

      https://www.wwf.at/statusbericht-wolf-121-woelfe-in-oesterreich-nachgewiesen-weniger-rudel-kaum-nachwuchs/

      https://anca.at/neue-wolfsstudie-fuer-oesterreich-vielleicht-wird-erneut-die-falsche-frage-beantwortet/

      https://www.dolomitenstadt.at/2026/05/27/studie-zeigt-herdenschutz-auch-im-alpenraum-machbar/

      https://anca.at/herdenschutz-auf-oesterreichs-almen-neue-studie-zeigt-dass-schutz-und-schadenspraevention-moeglich-sind/

      https://anca.at/neues-gutachten-zu-den-anforderungen-des-europaeischen-artenschutzes-wolfsentnahmen-in-oesterreich-nicht-rechtmaessig/

      https://anca.at/der-wolf-nach-der-herabstufung-des-schutzstatus-warum-der-guenstige-erhaltungszustand-jetzt-zur-entscheidenden-frage-wird/

      https://www.ots.at/presseaussendung/OTM_20260618_OTM0001/vergiftete-gaensegeier-neue-spuren-im-kaerntner-giftfall

      https://www.meinbezirk.at/stubai-wipptal/c-lokales/nach-sichtungen-in-bewohntem-gebiet-von-gschnitz-wurde-wolf-entnommen_a8626572

      https://kurier.at/chronik/oesterreich/woelfe-rudel-oesterreich-population-abschuss-offener-brief-kritik-ngo/403148434#google_vignette

      47 min
    • 100: Der Hamburg-Wolf und was wirklich geschah am 30. März
      Exklusive Hintergründe und Fakten zu GW5505m

      Der 30. März in Hamburg markiert einen Einschnitt in der aktuellen Wolfsdebatte: Im Mittelpunkt steht der Fall des Wolfs GW5505m, der in einem Einkaufszentrum eine Frau verletzt hat – und seitdem bundesweit für Schlagzeilen, Spekulationen und teils drastische Forderungen sorgt.

      Aber was ist an diesem Tag tatsächlich passiert?

      In dieser Folge spricht Sabine erneut mit Kerstin Frohoff-Hülsmann (bekannt aus Folge 95).

      Als Faktencheckerin setzt sie sich konsequent für mehr journalistische Sorgfalt und eine faktenbasierte Berichterstattung ein. Gemeinsam mit ihr arbeitet Sabine den Fall Hamburg systematisch auf – auf Grundlage von zwei UIG-Anfragen und der Auswertung von über 20 Dokumenten, darunter Polizeiberichte, Aktenvermerke, interne E-Mails und Fotomaterial.
      Was sagen die offiziellen Berichte, was berichten Augenzeugen – und wie schildert die betroffene Frau selbst das Geschehen? Warum verzögerte sich die Auswilderung des Tieres? Und welche Rolle spielten Behörden, politische Entscheidungen und die öffentliche Wahrnehmung in der weiteren Entwicklung?
      Sechs unabhängige fachliche Gutachten attestieren dem Wolf durchgehend arttypisches Verhalten – ohne Hinweise auf eine Gefährdung für den Menschen. Nach internen Unterlagen hätte die zuständige Behörde BUKEA GW5505m am liebsten noch vor Ostern wieder freigelassen. Doch es kam anders.
      Und dann die Nachricht vom vergangenen Freitag: GW5505m lebt nicht mehr.
      Was ist gesichert, was ist Interpretation – und wo beginnt die Spekulation?
      Diese Jubiläumsfolge trennt belegbare Fakten von zugespitzten Narrativen, ordnet mediale, jagdliche und politische Dynamiken ein und gibt wissenschaftlichen Einschätzungen den Raum, den sie verdienen. Mit exklusiven Einblicken und bislang unveröffentlichten Hintergründen richtet sie sich an alle, die sich fundiert informieren und in einer aufgeheizten Debatte argumentationssicher bleiben wollen.

      Ein Plädoyer für Sachlichkeit, Differenzierung – und journalistische Verantwortung im Umgang mit dem Wolf.

      Auf die nächsten 100 Folgen.

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      Kontakt zur Redaktion:

      Redaktion: Sabine Sebald, Kerstin Frohoff-Hülsmann

      Technik und Produktion: Thomas Ganswindt

      Cover-Design und Foto: Matthias Kays

      Sprecher: Steffen Schambach

      Die Inhalte dieser Folge stützen sich auf Antworten aus UIG-Anfragen an die BUKEA von anca.at und dem Wolfspodcast.

      Das ist die Email-Adresse von Kerstin Frohoff-Hülsmann, über die ihr direkt mit ihr in Kontakt treten könnt:

      Aufruf zum Hamburg-Wolf von der Taskforce: Artenschutz: Belohnung ausgesetzt:

      Wer die Belohnung weiter erhöhen möchte, kann dies per Überweisung tun:

      Taskforce: Artenschutz e.V.
      IBAN: DE56 1307 0405 0085 1840 00
      Verwendungszweck: Hamburgwolf

      Hauptberichte zum Vorfall (30. März 2026):

      https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/wolf-beisst-frau-in-altona-polizei-faengt-ihn-am-jungfernstieg-ein,wolf-538.html

      https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/wolf-beisst-frau-in-altona-polizei-faengt-ihn-am-jungfernstieg-ein,wolf-538.html

      https://www.merkur.de/deutschland/beklemmende-details-wolfsangriff-in-hamburg-augenzeugen-schildern-neue-94246190.html

      https://www.bild.de/news/inland/nach-beissvorfall-behoerde-will-wolf-mit-paintball-pistolen-verjagen-69ef2fb6b22d448bed5b0f3f

      Aktuell: Wolf wahrscheinlich tot (Juni 2026):

      https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-06/wolf-hamburg-altona-attacke-ortungssender

      https://rp-online.de/panorama/deutschland/attacke-in-einkaufspassage-in-hamburg-wolf-moeglicherweise-tot_aid-149442225

      Behörden & offizielle Informationen:

      https://www.dbb-wolf.de/mehr/pressemitteilungen/details/nach-vorfall-in-hamburg-wolf-ausgewildert-und-unter-intensiver-beobachtung

      https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/aktuelles/pressemeldungen/wolf-ausgewildert-und-unter-intensiver-beobachtung-1162360

      https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-04/wolf-hamburg-auswilderung-besenderung-bukea-gxe

      https://www.pfalz-express.de/naturschutzinitiative-e-v-ni-wolf-aus-hamburg-wieder-frei-lassen-enorme-stresssituation-fuehrte-zu-dem-biss/

      Weitere relevante Berichte:

      https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/woelfe-in-deutschland/wolf-in-hamburg-gesichtet-behoerde-prueft-beobachtung/

      https://cduhh.de/niedmers-wolf-laengst-in-hamburg-angekommen-rot-gruen-reagiert-viel-zu-spaet/

      https://www.zeit.de/news/2026-03/31/cdu-kritisiert-senat-nach-vorfall-mit-wolf-in-altona

      Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf:

      Weitere Links:

      https://www.dbb-wolf.de/

      https://www.dbb-wolf.de/Wolfsvorkommen/territorien/entwicklung-diagramm

      https://www.dbb-wolf.de/mehr/literatur-download/berichte-zu-praevention-und-nutztierschaeden

      Faktencheck: Wolf und Herdenschutz:

      https://www.nabu.de/news/2026/04/tagdeswolfes.html

      WWF: Deutschland meldet nicht faktenbasiert:

      https://www.wwf.de/2025/juli/pressestatement-erhaltungszustand-wolf

      1 hr 11 min

    About Der Wolfspodcast

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    Der Wolf ist wieder da, und er ist gekommen, um zu bleiben. Die Diskussion um seine Rückkehr ist jedoch politisch und gesellschaftlich mehr als aufgeladen. Dieser Podcast macht sich für den aktiven…