Weiter gedacht - der Podcast der WZ

#105 „Der Tod riecht ekelhaft süßlich“


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Tatortreiniger Peter Vachutta darüber, was ihn an den Tatorten so erwartet.

TRIGGERWARNUNG: In dieser Podcast-Folge geht es um das Sterben und den Tod – falls du auf diese Themen sensibel reagierst, hör sie bitte nicht weiter oder wende dich an eine vertraute Person.

Die Leiche sei zwar meist schon weg, wenn er und sein Team die Arbeit in der Wohnung aufnehmen – das Blut und die anderen Flüssigkeiten, die bei deren Zersetzung entstehen, dringen aber tief in Möbel und Boden ein, sagt Tatortreiniger Peter Vachutta in dieser Folge des WZ-Podcasts „Weiter gedacht“.

„Die Möbel müssen alle entsorgt werden, Holzböden müssen weggerissen werden, und natürlich muss man alles sterilisieren“, sagt Peter Vachutta zu WZ-Host Petra Tempfer, die gemeinsam mit WZ-Host Mathias Ziegler die Folge gestaltet hat.  

Am schlimmsten sei jedoch der Geruch: Der Tod rieche ekelhaft süßlich. Das bekomme man nur mit einem speziellen Gerät – einem Ozongenerator – aus der Luft. Wie lange das dauert? „Bei einer sehr alten Leiche ungefähr drei Monate lang“, sagt der Tatortreiniger, „bis die Wohnung geruchsfrei und für die Nächsten wieder benützbar ist.“

Produziert von „hört hört!“.

Weiterführende Links:

Reinigungsfirma Vachutta GmbH

Was macht ein:e Tatortreiniger:in? (AMS Berufslexikon)

Austrian Standards zur ÖNORM S 2104

DIN EN 1499

Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Hygienische Händewaschung - Prüfverfahren und Anforderungen (Phase 2/Stufe 2); Deutsche Fassung EN 1499:2013

Hauptverband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs

Liste der insgesamt 8.112 allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs (justizonline.at)

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

Was ist bei einem Todesfall zu tun?

Erste Schritte bei einem Todesfall

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