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In der heutigen Folge reden wir über die milliardenschweren Pläne der Bundesregierung für den Bevölkerungsschutz. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will bis 2029 rund zehn Milliarden Euro investieren, um Deutschland besser auf Krisen, Anschläge und einen möglichen Kriegsfall vorzubereiten. Geplant sind unter anderem neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz, zusätzliche Feldbetten und ein Register für Schutzräume wie Bunker oder Tunnel. Während Fachleute seit Jahren Defizite beim Bevölkerungsschutz beklagen, warnen Kritiker vor einer zunehmenden Militarisierung der Innenpolitik. Wird Deutschland hier endlich krisenfest gemacht – oder verschiebt sich das Sicherheitsverständnis des Staates grundlegend? Außerdem sprechen wir über die internationale Sorge wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda. Nachdem bereits über 130 Todesfälle gemeldet wurden, hat die Weltgesundheitsorganisation den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Besonders beunruhigend: Für die aktuelle Virusvariante gibt es bislang weder Impfstoff noch gezielte Therapie. Trotzdem sehen deutsche Behörden aktuell keine Gefahr für Deutschland. Ist die Lage also unter Kontrolle – oder wird die Gefahr unterschätzt?
Im Hintergrund der Woche widmen wir uns diesen Freitag der Debatte über die Bezahlung von Bundestagsabgeordneten. Anlass ist die aktuelle Diskussion um die geplante Diätenerhöhung, doch im Mittelpunkt steht die grundsätzliche Frage: Wie viel Geld erhalten Abgeordnete eigentlich vom Staat? Für den Nachrichtensender N-TV erklärt Volker Petersen, was Bundestagsabgeordnete neben ihren Diäten noch für zusätzliche Mittel vom Staat erhalten. Zu guter Letzt sprechen wir über die Debatte rund um sogenannte Tradwives. Dabei handelt es sich um eine Bewegung aus den USA, die traditionelle Frauenbilder aufleben lässt. Statt zu arbeiten, sollen Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmern. Während viele den Trend kritisch sehen, verteidigt Liz Wolfe die Tradwives in dem rechtsnational orientierten US-Magazin REASON. Ihr zufolge gehört es zum Feminismus dazu, sich für ein Leben in konservativen Rollenbildern entscheiden zu können. Handelt es sich bei dem Tradwife-Trend also um einen Rückschritt der Gesellschaft – oder gewinnen Frauen so mehr Freiheiten dazu?
Diese Themen diskutiert Schlussredakteurin Marlene Peine mit unserem leitenden Redakteur Sebastian Garthoff im Wochenrückblick.
Alle Links zu Perspektiven und Debatten aus dem Podcast finden sich hier:
https://www.buzzard.org/
By BuzzardIn der heutigen Folge reden wir über die milliardenschweren Pläne der Bundesregierung für den Bevölkerungsschutz. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will bis 2029 rund zehn Milliarden Euro investieren, um Deutschland besser auf Krisen, Anschläge und einen möglichen Kriegsfall vorzubereiten. Geplant sind unter anderem neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz, zusätzliche Feldbetten und ein Register für Schutzräume wie Bunker oder Tunnel. Während Fachleute seit Jahren Defizite beim Bevölkerungsschutz beklagen, warnen Kritiker vor einer zunehmenden Militarisierung der Innenpolitik. Wird Deutschland hier endlich krisenfest gemacht – oder verschiebt sich das Sicherheitsverständnis des Staates grundlegend? Außerdem sprechen wir über die internationale Sorge wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda. Nachdem bereits über 130 Todesfälle gemeldet wurden, hat die Weltgesundheitsorganisation den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Besonders beunruhigend: Für die aktuelle Virusvariante gibt es bislang weder Impfstoff noch gezielte Therapie. Trotzdem sehen deutsche Behörden aktuell keine Gefahr für Deutschland. Ist die Lage also unter Kontrolle – oder wird die Gefahr unterschätzt?
Im Hintergrund der Woche widmen wir uns diesen Freitag der Debatte über die Bezahlung von Bundestagsabgeordneten. Anlass ist die aktuelle Diskussion um die geplante Diätenerhöhung, doch im Mittelpunkt steht die grundsätzliche Frage: Wie viel Geld erhalten Abgeordnete eigentlich vom Staat? Für den Nachrichtensender N-TV erklärt Volker Petersen, was Bundestagsabgeordnete neben ihren Diäten noch für zusätzliche Mittel vom Staat erhalten. Zu guter Letzt sprechen wir über die Debatte rund um sogenannte Tradwives. Dabei handelt es sich um eine Bewegung aus den USA, die traditionelle Frauenbilder aufleben lässt. Statt zu arbeiten, sollen Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmern. Während viele den Trend kritisch sehen, verteidigt Liz Wolfe die Tradwives in dem rechtsnational orientierten US-Magazin REASON. Ihr zufolge gehört es zum Feminismus dazu, sich für ein Leben in konservativen Rollenbildern entscheiden zu können. Handelt es sich bei dem Tradwife-Trend also um einen Rückschritt der Gesellschaft – oder gewinnen Frauen so mehr Freiheiten dazu?
Diese Themen diskutiert Schlussredakteurin Marlene Peine mit unserem leitenden Redakteur Sebastian Garthoff im Wochenrückblick.
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