In Zeiten maximaler Messbarkeit unterliegt man(n) schnell dem Zwang der eigenen Optimierung. Alles wird perfektioniert: Die Zeit, der Körper, das Wissen. Das potenziert sich nicht selten ins maßlose und endet im Radius der eigenen Wahrnehmung. Man sieht nur noch sich, optimiert das Ich und dreht die Gedanken um sich selbst.
Als Basis unseres heutigen Gesprächs dient der Artikel "Hafermilchmann" aus der Zeit. In der aktuellen Folge sprechen wir über unsere Körper und wie wir sie jahrelang zu etwas zwingen, das mit unser Persönlichkeit nur wenig gemein hat. Hört doch mal rein und sagt uns, ob ihr euch dort auch wiederfindet und welche Erfahrungen ihr gemacht habt, wenn es um das eigene Spiegelbild und die digitale Version davon geht.