Wie jeden Abend ließ Paolo Cipolla den Atem seines Publikums erstarren, indem er seine obszön großen Hände unter seinem Magier-Umhang hervorzog. Doch nur er selbst wusste Bescheid: diese Griffel waren keineswegs ein Zaubertrick, sondern eine verdammt dreckige Laune von Mutter Natur.
Doch Cipollas kesse Assistentin Lucy Coltello trat aus dem Schatten in die Manege. Sie wollte schon lange an die Stelle dieses wankelmütigen Heiopeis treten. Sie offenbarte Cipolla nicht nur als Hochstapler ohne magische Hände, sondern fragte ihn auch nach seinem Wattestäbchenkonsum. Das Publikum war angewidert als Cipolla ob seiner Enttarnung wie erstarrt zugab, dass er sich die Dinger drei Mal täglich aus reiner Ektase in die Ohren dübelt. Lucy ließ einen Fragenhagel folgen, der die Zwiebel Schicht für Schicht häutete bis die Tränen flossen.