1203 - Geschichten aus Brome und Umgebung

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1203 - Geschichten aus Brome und Umgebung episodes

  • 21 Was ein Scharfrichter wirklich tat - Die Henker unserer Region
    "Was ein Scharfrichter wirklich tat — Die Henker unserer Region"
    Wenn wir „Scharfrichter” hören, denken wir an den vermummten Mann mit dem Schwert. Doch das Bild ist unvollständig. Der Scharfrichter war ebenso Wundversorger und Knochenflicker, Abdecker und Hundehalter — ein Beruf, der Töten und Heilen in einer Person vereinte. Diese Folge erzählt das wirkliche Berufsbild und folgt den Männern, die für Brome und Umgebung die Urteile vollstreckten und die Kranken heilten — bis hin zu einer Scharfrichter-Dynastie, deren Spur sich über die Orte unserer Region ziehen lässt.
    Die Orte dieser Folge
    Brome — Ausgangspunkt der Spurensuche: Der Flecken hatte keinen eigenen Scharfrichter, sondern ließ ihn von auswärts kommen. Überliefert sind die Hinrichtungen des Diebes Jürgen Wendt (1596) und des „Blinden Peter” (1602) samt der erhaltenen Kostenabrechnung „Expenss über die Justification des blinden Peters” — ein seltener Blick auf die genaue Bezahlung eines Scharfrichters.
    Vorsfelde — das Zentrum der Überlieferung: Hier lässt sich über anderthalb Jahrhunderte eine Dynastie von Henkern und Heilern verfolgen (Engelke, Pfeffer, Fahnert, Löwe, Buchholz). Erhalten sind das Scharfrichterhaus in der Meinstraße 14 (erbaut 1606), das Richtschwert mit der Inschrift „Tue nichts Böses, so geschieht dir nichts Böses!” und das Zeugnis von 1662 für Meister Hans Pfeffer, das Hinrichten und Heilen im selben Atemzug rühmt.
    Wolfsburg — Quelle für den Scharfrichter-Alltag: Die Gerichtsprotokolle des Amtmanns Johann Ernst Selig (1711–1724) zeigen den Vorsfelder Scharfrichter immer wieder als Wundversorger, dem Dorfbewohner Behandlungslohn schuldeten. Vom adeligen Gericht Wolfsburg stammt auch die Aufstellung der Straffälle im Brief des Jochim Friedrich von Bartensleben an Celle (1677), darunter die späte Hexenverbrennung der Anna Werniken (1674).
    Uelzen — Schauplatz des „Pflichtenhefts”: Aus der Uelzener Scharfrichterei stammt die königliche Bestallungsurkunde von 1721 (ausgestellt von Georg I., König von Großbritannien und Herzog von Braunschweig-Lüneburg) — ein vollständiges Pflichtenheft des Amtes: Abgaben, Hundehaltung für die Wolfsjagd, Abdeckerei und die Gebühren für Folter und Hinrichtung.
    Gifhorn — Wurzel der Dynastie: Hier wurde Benedict Johann Andreas Pfeffer am 17. April 1688 getauft; hier wurde 1689 auch seine Mutter begraben. Gifhorn ist einer der Knotenpunkte im weitverzweigten Heiratsnetz der Scharfrichterfamilien.
    Wittingen — endlich ein Name: Lange war der Wittinger Scharfrichter in den Quellen namenlos. Jetzt ist er benannt — Benedict Johann Andreas Pfeffer — und mit ihm schließt sich der Kreis zur Vorsfelder Familie Pfeffer.
    Tülau-Fahrenhorst — der konkrete Beleg für unsere Dörfer: Zum Gericht Tülau-Fahrenhorst gehörten Tülau, Fahrenhorst und Croya. Ein Abdeckereivertrag vom 15. Oktober 1689 aus dem Gutsarchiv derer von Weyhe belegt, dass der Wittinger Nachrichter hier die Abdeckerei versah — samt kuriosem Detail der zwei Paar hundeledernen Handschuhe. Und am 7. November 1714 wurde am Tülauer Galgen ein Pferdedieb gehängt — die Hinrichtung fällt in die Zeit, in der Wittingen für das Gebiet zuständig war. So wird greifbar, wie unsere Dörfer tatsächlich von auswärts versorgt wurden.
    Themen der Folge
    •            Warum kleine Flecken wie Brome keinen eigenen Scharfrichter hatten
    •            Der Scharfrichter als Wundarzt und Knochenflicker — vier Behandlungsfälle aus den Dörfern Jembke, Rühen, Brackstedt, Tiddische und Brechtorf
    •            Das Amt als „Pflichtenheft”: Hundehaltung, Wolfsjagd, Abdeckerei und die Gebührenordnung für Folter und Hinrichtung
    •            Die Abdeckerei als alltägliches Monopol — und wie sie bei den späten Vorsfelder Löwes zum Haupterwerb wurde
    •            Die Scharfrichter-Dynastie Pfeffer über drei Generationen — vom Vorsfelder Meister über Uelzen und Gifhorn bis Wittingen
    Mehr unter bromer-geschichte.de



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    (00:00:00) 01-Einführung
    (00:01:24) 02-Brome ohne eigenen Scharfrichter
    (00:03:10) 03-Scharfrichter in Vorsfelde
    (00:07:38) 04-Der Scharfrichter als Wundversorger
    (00:12:32) 05-Das Pflichtenheft von 1721
    (00:21:26) 06-Der Scharfrichter als Abdecker
    (00:24:17) 07-Die Strafen und die Werkzeuge
    (00:31:11) 08-Das Richtschwert und das Scharfrichterhaus
    (00:33:28) 09-Endlich ein Name
    (00:39:20) 10-Der Wittingen Scharfrichter in Tülau-Fahrenhorst
    (00:44:25) 11-Outro
    46 min
  • 20 Aus dem Dorfleben des Jahres 1711
    20 – Vor dem Gericht: Aus dem Dorfleben des Jahres 1711
    Was stritten die Menschen unserer Dörfer vor über dreihundert Jahren aus? In dieser Folge reisen wir ins Jahr 1711 und schauen dem Wolfsburger Amtmann Johann Ernst Selig über die Schulter, vor dessen Gericht die kleinen und großen Konflikte der Untertanen verhandelt wurden. Zwölf Fälle aus Orten der heutigen Samtgemeinde Brome – aus Tiddische, Brechtorf, Parsau, Zicherie, Eischott und Rühen – ergeben zusammen ein lebendiges Bild vom Alltag, von den Nöten und von der Ehre unserer Vorfahren.
    Themen der Folge:
    Der Amtmann Johann Ernst Selig und sein Gericht: ein studierter Jurist, der zugleich Richter, Ankläger, Verteidiger und Protokollant war, und die weite Gerichtsbarkeit derer von Bartensleben zu Wolfsburg
    Gewalt im Dienstverhältnis: ein Knecht, der beim Herrendienst mit der Sense zuschlägt, und eine Dienstfrau, die ihren Knecht verprügelt
    Ehre und üble Nachrede: der Streit um einen gestohlenen Käse
    Sitte und Buße: ein Unzuchtsfall aus Parsau
    Erbe und Mitgift: der jahrzehntelange Streit zweier Brüder aus Tiddische – samt Beschimpfung als „Schelm" vor Gericht
    Schulden und Pfand: von Roggen, Buchweizen und einer verwickelten Geschichte um Schaf und Lamm
    Ein Todesfall und der Scharfrichter, der als Wundarzt tätig war
    Quelle: Die Gerichtsprotokolle des Wolfsburger Amtmanns Johann Ernst Selig aus der Zeit von 1711–1724. Herausgegeben und bearbeitet von Maria Schlelein. Wolfsburg 2017.
    Mehr zur Geschichte unserer Region: bromer-geschichte.de und mhv-brome.de



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    (00:00:00) 01-Einführung
    (00:01:33) 02-Der Amtmann und sein Gericht
    (00:08:03) 03-Gewalt im Dienst
    (00:13:13) 04-Ehre und üble Nachrede
    (00:16:01) 05-Sitte und Sünde
    (00:17:10) 06-Erbe, Mitgift und die Pflichten der Familie
    (00:23:24) 07-Schulden und Pfand
    (00:27:59) 08-Ein Todesfall und seine Folgen
    (00:31:34) 09-Was bleibt
    35 min
  • 19 Die Burg Brome im Dritten Reich
    19 – Die Burg Brome im Dritten Reich
    Von 1937 bis 1944 befand sich auf der Burg Brome ein Landjahrlager – zunächst für Jungen unter dem Namen „Ulrich von Hutten", ab 1940 für Mädchen. Für den Umbau des alten Wirtschaftsgebäudes zum HJ-Heim ließ Graf Günther von der Schulenburg-Wolfsburg 1937 die Stallungen umgestalten. In dieser Folge erzähle ich die Geschichte des Lagers, seiner Menschen und seiner bis heute erhaltenen Spuren – anhand von Akten aus dem Staatsarchiv Hannover, dem Meldebuch der Gemeinde Brome und Dokumenten aus dem Archiv des Museums Burg Brome.
    Themen der Folge:
    Was das „Landjahr" im NS-Staat war und woher die Kinder kamen (überwiegend aus Wuppertal)
    Graf von der Schulenburg, der Verlust von Schloss Wolfsburg an das entstehende Volkswagenwerk und der gescheiterte Plan eines neuen Schlosses in Brome
    Der Umbau des Stallgebäudes 1937: Kostenvoranschlag, beteiligte Handwerker und die enge Verzahnung von HJ und Landjahr
    Das Mädellager ab 1940 und der Streit um eine Verdunkelung im Herbst 1940
    Die Burg als Lazarett in den letzten Kriegswochen 1945
    Zwei stille Zeugen bis heute: das Toilettenhäuschen und der Balken „1937 – HJ – Landjahr" unter dem Dach
    Mehr zur Bromer Geschichte: bromer-geschichte.de und mhv-brome.de



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    (00:00:00) 01-Einführung
    (00:01:19) 02-Was war das Landjahr
    (00:04:25) 03-Die Burg und das Graf von der Schulenburg
    (00:16:53) 04-Aus der Burg wird ein Landjahrlager
    (00:20:53) 05-Umbau zum HJ-Heim
    (00:32:27) 06-Bau eines Toilettenhäuschens
    (00:35:04) 07-Kündigung des Mietvertrages
    (00:38:56) 08-Vom Jungenlager zum Mädellager
    (00:43:48) 09-Streit um Verdunklung
    (00:48:51) 10-Die Burg Brome als Lazarett
    (00:50:57) 11-Was bleibt
    54 min
  • 18 Die Stärkefabriken Croya und Radenbeck
    Von der Knolle zur Aktie – Die Stärkefabriken Croya und Radenbeck
    Wie wird aus einer Kartoffel eine Aktie? In dieser Folge nehmen wir euch mit in die Zeit, als rund um Wittingen ein ganzes Bündel von Stärkefabriken entstand – allen voran in Croya und Radenbeck. Bauern, die ihre Kartoffeln nicht länger zu Spottpreisen verkaufen wollten, taten sich zusammen, legten ihr Geld zusammen und gründeten etwas erstaunlich Modernes: Aktiengesellschaften, mitten auf dem Land.
    Wir erzählen, wie die einst verachtete Knolle zum industriellen Rohstoff aufstieg, wie die Aktiengesellschaft als neue Form des Investments ins Deutsche Reich kam – mit Gründerzeit, Gründerkrach und dem Aktiengesetz von 1884 – und wie sich all das in unseren kleinen Dörfern ganz konkret abspielte. Von der euphorischen Aufbruchstimmung des Jahres 1888 bis zu jenem stillen Ende, das eine Schulchronik die „Beerdigung der Fabrik auf eigenem Gelände” nannte. Mit dabei: ein Stärkemeister, der zur Eisenbahn wechselte, und eine Bahnstrecke, die eine ganze Fabrik überflüssig machte.
    Eine Geschichte über Knollen, Kapital und den Unternehmungsgeist einer ganzen Region.
    Mehr zur Geschichte unserer Region findet ihr auf unserem Geschichtsblog www.bromer-geschichte.de und auf der Homepage des Museums- und Heimatvereins Brome e.V. unter www.mhv-brome.de.
    Diese Folge hat euch gefallen? Dann unterstützt unsere Arbeit und werdet Mitglied im Museums- und Heimatverein Brome e.V.! Mit eurem Beitritt helft ihr, die Geschichte unserer Region zu bewahren, zu erforschen und lebendig zu halten. Schaut einfach auf www.mhv-brome.de vorbei – wir freuen uns auf euch.



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    (00:00:00) Das Aktiengesetz von 1884
    (00:02:29) 01 Die Kartoffel als Rohstoff
    (00:06:12) 02 Warum ausgerechnet eine Fabrik
    (00:08:46) 03 Eine neue Idee
    (00:11:10) 04 Die Gründerzeit
    (00:13:50) 05 Das Aktiengesetz von 1884
    (00:16:27) 06 Die Aktienstärkefabrik Croya
    (00:24:41) 07 Die Stärkefabriken im Raum Wittingen
    (00:31:39) 08 Die Aktienstärkefabrik Radenbeck
    (00:45:00) 09 Vom Stillstand über Neuanfang zur Schließung
    (00:48:27) 10 Was bleibt
    52 min
  • 17 General Ludendorff in Brome am 11. September 1928
    Am 11. September 1928 kam General Erich Ludendorff nach Brome. Der einstige „Held von Tannenberg" und Gründer des Tannenbergbundes warb auf seiner Norddeutschland-Lesereise für sein Buch und mobilisierte die völkische Basis. Diese Folge erzählt, wie das Regierungspräsidium Lüneburg die offizielle Begrüßung untersagte, der Gemeinderat sie mit 6:5 dennoch beschloss – und was der Abend im Festzelt an der Steimker Straße über die Schwäche der Weimarer Demokratie und die Anziehungskraft von Verschwörungstheorien verrät.



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    (00:00) Kapitel 1
    24 min
  • 16 Die Entwicklung der NSDAP-Ortsgruppe Brome
    Die Entwicklung der NSDAP-Ortsgruppe Brome 1925-1945
    Zusammenfassung
    Diese Episode erzählt die Geschichte der NSDAP-Ortsgruppe Brome anhand der kürzlich vom US National Archives freigegebenen Mitgliederkartei. Wir verfolgen den Weg von der Gründung 1925 über die Krise durch den Tannenbergbund, die Neugründung 1931, das Explosionsjahr 1933 bis zum Kriegsende 1945. Die Mitgliederzahl wuchs von zunächst wenigen auf etwa 260 Personen – ein Beispiel für die totale Durchdringung der Gesellschaft durch das NS-Regime.
    Wichtige Daten
    27. Februar 1925: Gründung der Ortsgruppe
    1. Oktober 1931: Neugründung unter Konrad Erling
    30. Januar 1933: Hitlers Machtergreifung
    1933: Verbot des Tannenbergbunds → Mitglieder treten zur NSDAP über
    1937: Zweite Wachstumswelle mit 113 Neuaufnahmen
    1945: Kriegsende mit ca. 260 Mitgliedern
    Weiterführende Ressourcen
    Blog zur Bromer Geschichte: www.bromer-geschichte.de
    Museums- und Heimatverein Brome e.V.: www.mhv-brome.de
    Episodenlänge: ca. 20 Minuten



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    (00:00) Kapitel 1
    20 min
  • 15 Der Sturz des Bürgermeisters Wilhelm Baucke 1933
    Der Sturz des Bromer Bürgermeisters Wilhelm Baucke im Jahr 1933
    Diese Podcast-Folge erzählt, wie der langjährige Bürgermeister Wilhelm Baucke 1933 durch die NSDAP abgesetzt wurde. Obwohl Baucke am 30. März 1933 mit breiter Mehrheit – sogar von NSDAP-Gemeinderäten – wiedergewählt wurde, griff nur eine Woche später die Gauleitung Hannover ein und erzwang seine Absetzung. Hinter fadenscheinigen politischen Vorwürfen steckten auch persönliche Motive: Otto Bannier, dem Baucke einen Kredit verweigert hatte, nutzte seine Parteiverbindungen zur Rache. Innerhalb von drei Wochen war Baucke entmachtet. Die Episode zeigt exemplarisch, wie die nationalsozialistische "Gleichschaltung" auf kommunaler Ebene funktionierte: Lokale Entscheidungen wurden von der Parteizentrale diktiert, die kommunale Selbstverwaltung war faktisch abgeschafft.



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    (00:00) Kapitel 1
    27 min
  • 14 Der Dreißigjährige Krieg im Raum Brome
    Der Dreißigjährige Krieg, der von 1618 bis 1648 andauerte, hat auch im Raum Brome erhebliche Schäden hinterlassen. Hierzu stellen sich einige Fragen:
    Welche Truppen sind durch den Raum Gifhorn-Wolfsburg gezogen?
    Welche Schäden wurden verursacht?
    Wann hatte der Raum Brome besonders unter durchziehenden Truppen zu leiden?
    Auf diese Fragen versuchen wir in dieser Podcastfolge Antworten zu geben.



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    (00:00) Kapitel 1
    24 min
  • 13 Feldpost von Hermann Krause jun. an seine Schwester Emmy
    Hermann Krause jun. wurde am 7. Dezember 1897 in Brome geboren. Nach dem Besuch der Bromer Schule machte er seine Lehre bei seinem Vater Töpfermeister Hermann Krause sen. Ende 1916 wurde Hermann Krause jun. Soldat beim Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 10. Ab Januar 1917 war er an der rumänischen Front eingesetzt, später dann im Elsass, in Italien und ab Frühjahr 1918 wieder an der Westfront in Belgien und Frankreich. Während dieser Zeit schrieb er zahlreiche Feldpostkarten und -briefe an Familienangehörige, Freunde und andere Soldaten. Aus seiner Korrespondenz mit seiner Schwester Emmy sind zahlreiche Feldpostbriefe überliefert. Eine Auswahl davon steht im Mittelpunkt dieser Podcastfolge.



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    (00:00) Kapitel 1
    46 min
  • 12 Das kurze Leben des Hermann Krause jun.
    Hermann Krause jun. wurde am 7. Dezember 1897 als Sohn des Töpfermeister Hermann Krause sen. und seiner Frau Marie, geb. Jürgens geboren. Er hatte vier ältere Schwester: Emmy, Mimi und Amanda. Nach dem Besuch der Bromer Schule lernte er im väterlichen Betrieb den Beruf des Ofensetzers. Im Oktober 1916, mit gerade einmal 18 Jahren, begann sein Leben als Soldat beim Reserve Jäger Bataillon Nr. 10 in Goslar. Im Januar 1917 kam er dann nach kurzer Grundausbildung mit seiner Einheit an die Front in Rumänien. Im Juni/Juli 1918 war Hermann jun. noch einmal während eines Heimaturlaubes in Brome bei seiner Familie. Am 18. September 1918 verstarb er bei Épehy an der Somme durch einen Granatvolltreffer.
    Die Feldpostkarten und -briefe an seine älteste Schwester Emmy sind teilweise erhalten und vermitteln einen guten Eindruck über das Leben von Hermann Krause jun. von Oktober 1916 bis zu seinem frühen Tod im September 1918.



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    (00:00) Kapitel 1
    32 min

About 1203 - Geschichten aus Brome und Umgebung

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1203 – Geschichte aus Brome und Umgebung ist ein Podcast zur Heimatgeschichte für alle Orte der Samtgemeinde Brome. Wir berichten von historischen Ereignissen, von vergessenen oder verschwundenen…