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1207: Oberstufe Bühler-Gais und TauschBAR


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Ailin, Alia, Lara und Clémence über Second-Hand-Kleidung und Fast Fashion

In der Episode kommt eine Gruppe junger Frauen zu Wort, die im Rahmen eines Projekts einen Kleidertausch mitorganisiert haben. Der zentrale Gedanke, der dabei stets im Vordergrund steht, ist die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Modebranche. Als Einstieg wird die Inspirationsquelle des Projekts beschrieben: Clémence, eine junge Lehrerin, hatte die Idee für den Kleidertausch gemeinsam mit TauschBAR. Sie hat die Möglichkeit genutzt, im Werkpark an ihrer Schule einen kreativen Unterricht zum Thema Nachhaltigkeit zu gestalten. Die Ermutigung ihrer Kollegin Ursula brachte sie schliesslich dazu, das Projekt in die Tat umzusetzen.

Die Teilnehmerinnen, Ailin, Alia, Lara und Clémence, berichten von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung des Projekts. Sie schildern, wie sie selbstständig Projekte entwickeln durften und welche kreativen Arbeiten sie im Vorfeld geleistet haben, um den Kleidertausch zu organisieren. Dies reicht von der Gestaltung von Kleidung bis hin zum Bau von Umkleidekabinen. Während des Gesprächs teilen sie ihre Stolz darüber, dass sie an einem so bedeutenden und umweltbewussten Projekt mitarbeiten konnten.

Lara erzählt zudem von ihrer selbstständigen Arbeit, bei der sie untersucht, welches Interesse Jugendliche an Second-Hand-Kleidung haben und ob es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Dabei ist ihr aufgefallen, dass vor allem Mädchen ein grösseres Interesse an Second-Hand-Mode zeigen, während Jungen sich bisher weniger damit auseinandersetzen. Sie ist der Überzeugung, dass das Thema Second-Hand-Mode kein kurzfristiger Trend ist, sondern sich langfristig etablieren wird, was durch ihre Gespräche und Umfragen unterstützt wird.

Im weiteren Verlauf des Interviews wird das Thema Umweltverschmutzung durch die Modeindustrie angesprochen. Hierbei schildern die Teilnehmerinnen die wachsende Besorgnis über die negativen Auswirkungen der Fast Fashion und die Verantwortung, die damit einhergeht. Sie diskutieren über eine Petition für einen Modenfonds, welcher Firmen dazu auffordern soll, faire Praktiken zu fördern und die Auswirkungen von Wegwerfmode auf die Umwelt zu minimieren.

Ein weiterer spannender Aspekt des Gesprächs ist, wie die Teilnehmerinnen mit Abfällen und Überbleibseln aus ihrer Arbeit umgehen. Sie betonen die Wichtigkeit des Upcyclings und der Wiederverwendung von Materialien, um Ressourcen zu schonen. Es wird auch erwähnt, dass mehrere Teilnehmerinnen kleine Projekte geschaffen haben, um aus Stoffresten neue nützliche Gegenstände zu kreieren.

Zum Abschluss der Diskussion reflektieren die jungen Frauen ihre persönliche Einstellung zur Mode und dem Kaufverhalten. Sie empfinden es als viel entspannter und bereichernd, beim Kleidertausch Dinge auszuprobieren, ohne unter Druck zu stehen, sie sofort besitzen zu müssen. Der Kleidertausch bietet für sie die Möglichkeit, bewusster mit Mode umzugehen und sich von der starren Welt des Einzelhandels zu lösen.

Insgesamt zeigt das Interview die Begeisterung und das Engagement der jungen Frauen für Nachhaltigkeit in der Mode. Durch ihre kreativen Ansätze und die Bereitschaft, etwas zu bewegen, setzen sie ein wichtiges Zeichen für zukünftige Generationen und schaffen einen Raum für Gemeinschaft und bewussten Konsum. Der Fokus auf Bildung und Sensibilisierung im Schulkontext zeigt, dass das Projekt weit über nur Kleidung tauschen hinausgeht – es ist ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren, umweltbewussteren Lebensweise.

Credits

  • Vorbereitung: Schwoegi
  • Aufnahme: Ailin, Alia, Lara, Clémence, Schwoegi
  • Schnitt: Schwoegi
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Grafik: Schwoegi mit Dall-e
  • Publikation: Schwoegi
  • Original Musik: sleepwalking by airtone, https://dig.ccmixter.org
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    DU-ZoneBy Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der Schweiz