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In dieser Episode erklären wir gleich zwei wichtige Finanzinstrumente: die Depotpolice und das Depot. Insgesamt empfiehlt sich eine Kombination beider Ansätze, um von den jeweiligen Vorteilen zu profitieren.
Die Highlights unseres Gesprächs:
Depotpolice vs. Depot:
Depotpolice (fondsgebundene Rentenversicherung) ist ein Rentenprodukt, bei dem das Kapital in Investmentfonds oder ETFs investiert wird und steuerliche Vorteile sowie Absicherung im Falle von Tod oder Berufsunfähigkeit bieten kann.
Depot ist ein Konto, über das Anleger selbstständig Wertpapiere kaufen und verwalten. Es bietet keine zusätzliche Absicherung oder steuerliche Vorteile wie bei einer Depotpolice.
Steuerliche Aspekte:
Im Depot unterliegen Dividenden der Abgeltungssteuer von 25% sowie der Vorabpauschale.
Bei einer Depotpolice fallen Steuern erst bei Auszahlung und bieten in der Ansparphase steuerliche Vorteile. Die Besteuerung im Rentenalter ist günstiger als die Abgeltungssteuer, mit einer Steuerlast von etwa 10% bei einmaliger Auszahlung und ca. 3,4% bei Verrentung.
Flexibilität:
Beide Produkte bieten Flexibilität, aber Depots erlauben in der Regel jederzeit Käufe und Verkäufe ohne Einschränkungen.
Depotpolicen bieten ebenfalls Flexibilität, einschließlich Entnahmeplänen, und können zur langfristigen Vermögensbildung genutzt werden, auch für die Bildung der Kinder.
Kosten:
Depotpolicen sind meist teurer aufgrund von Verwaltungs- und Versicherungsgebühren.
Depots haben niedrigere Kosten, bestehen jedoch aus Depotgebühren und Transaktionskosten, die ebenfalls variieren können.
Rendite und Planung:
Depots können potenziell höhere Renditen bieten, abhängig von der Performance der Anlagen, aber sie sind steuerlich weniger planbar.
Depotpolicen bieten eine gewisse Planbarkeit für den Vermögensaufbau und Rentenbezug, insbesondere durch steuerliche Vorteile.
Geeignetheit:
Depotpolicen sind ideal für langfristige Altersvorsorge und diejenigen, die Planbarkeit wünschen.
Depots sind besser für kurzfristige bis mittelfristige Ziele und für Anleger, die sich aktiv mit dem Markt beschäftigen wollen.
Kostenanpassung durch Depotanbieter:
Die EU plant, das Payment for Order Flow (PFOF) zu verbieten, was Broker dazu zwingen könnte, Kosten auf die Anleger umzulegen. Dies könnte die Gebühren für Depots beeinflussen.
Dieser Podcast wurde von Sonja Uhlmann und Verena Lupprian produziert.
Email: [email protected]
Fügt uns gerne persönlich zu eurem LinkedIn Netzwerk hinzu:
https://www.linkedin.com/in/verenalupprian/
https://www.linkedin.com/in/sonjauhlmann/
Disclaimer:
Die Informationen in diesem Podcast dienen ausschließlich zu Bildungs- und Unterhaltungszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die Inhalte spiegeln die persönlichen Meinungen der Hosts und Gäste wider und basieren auf deren Kenntnissen und Erfahrungen zum Zeitpunkt der Aufnahme.
Wir übernehmen keine Haftung für Verluste oder Schäden, die direkt oder indirekt aus der Nutzung oder dem Vertrauen auf die in diesem Podcast bereitgestellten Informationen entstehen. Alle Investitionen und finanziellen Entscheidungen sollten sorgfältig und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Umstände sowie nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden.
Die Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse, und alle erwähnten Investitionen oder Strategien können Risiken beinhalten. Bitte führen Sie Ihre eigene Recherche durch und konsultieren Sie einen professionellen Berater, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen.
By Sonja Uhlmann und Verena LupprianIn dieser Episode erklären wir gleich zwei wichtige Finanzinstrumente: die Depotpolice und das Depot. Insgesamt empfiehlt sich eine Kombination beider Ansätze, um von den jeweiligen Vorteilen zu profitieren.
Die Highlights unseres Gesprächs:
Depotpolice vs. Depot:
Depotpolice (fondsgebundene Rentenversicherung) ist ein Rentenprodukt, bei dem das Kapital in Investmentfonds oder ETFs investiert wird und steuerliche Vorteile sowie Absicherung im Falle von Tod oder Berufsunfähigkeit bieten kann.
Depot ist ein Konto, über das Anleger selbstständig Wertpapiere kaufen und verwalten. Es bietet keine zusätzliche Absicherung oder steuerliche Vorteile wie bei einer Depotpolice.
Steuerliche Aspekte:
Im Depot unterliegen Dividenden der Abgeltungssteuer von 25% sowie der Vorabpauschale.
Bei einer Depotpolice fallen Steuern erst bei Auszahlung und bieten in der Ansparphase steuerliche Vorteile. Die Besteuerung im Rentenalter ist günstiger als die Abgeltungssteuer, mit einer Steuerlast von etwa 10% bei einmaliger Auszahlung und ca. 3,4% bei Verrentung.
Flexibilität:
Beide Produkte bieten Flexibilität, aber Depots erlauben in der Regel jederzeit Käufe und Verkäufe ohne Einschränkungen.
Depotpolicen bieten ebenfalls Flexibilität, einschließlich Entnahmeplänen, und können zur langfristigen Vermögensbildung genutzt werden, auch für die Bildung der Kinder.
Kosten:
Depotpolicen sind meist teurer aufgrund von Verwaltungs- und Versicherungsgebühren.
Depots haben niedrigere Kosten, bestehen jedoch aus Depotgebühren und Transaktionskosten, die ebenfalls variieren können.
Rendite und Planung:
Depots können potenziell höhere Renditen bieten, abhängig von der Performance der Anlagen, aber sie sind steuerlich weniger planbar.
Depotpolicen bieten eine gewisse Planbarkeit für den Vermögensaufbau und Rentenbezug, insbesondere durch steuerliche Vorteile.
Geeignetheit:
Depotpolicen sind ideal für langfristige Altersvorsorge und diejenigen, die Planbarkeit wünschen.
Depots sind besser für kurzfristige bis mittelfristige Ziele und für Anleger, die sich aktiv mit dem Markt beschäftigen wollen.
Kostenanpassung durch Depotanbieter:
Die EU plant, das Payment for Order Flow (PFOF) zu verbieten, was Broker dazu zwingen könnte, Kosten auf die Anleger umzulegen. Dies könnte die Gebühren für Depots beeinflussen.
Dieser Podcast wurde von Sonja Uhlmann und Verena Lupprian produziert.
Email: [email protected]
Fügt uns gerne persönlich zu eurem LinkedIn Netzwerk hinzu:
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Disclaimer:
Die Informationen in diesem Podcast dienen ausschließlich zu Bildungs- und Unterhaltungszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die Inhalte spiegeln die persönlichen Meinungen der Hosts und Gäste wider und basieren auf deren Kenntnissen und Erfahrungen zum Zeitpunkt der Aufnahme.
Wir übernehmen keine Haftung für Verluste oder Schäden, die direkt oder indirekt aus der Nutzung oder dem Vertrauen auf die in diesem Podcast bereitgestellten Informationen entstehen. Alle Investitionen und finanziellen Entscheidungen sollten sorgfältig und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Umstände sowie nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden.
Die Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse, und alle erwähnten Investitionen oder Strategien können Risiken beinhalten. Bitte führen Sie Ihre eigene Recherche durch und konsultieren Sie einen professionellen Berater, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen.