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Viele Menschen kennen das Gefühl, nicht loslassen zu können. Die Gedanken kreisen ununterbrochen:
Dieses innere Kontrollprogramm führt häufig zu ständiger Anspannung, innerem Druck und Erschöpfung. Wer glaubt, alles im Griff haben zu müssen, lebt in einem dauerhaften Alarmzustand. Das Leben wird als unsicher oder sogar gefährlich erlebt, und Kontrolle scheint der einzige Weg zu sein, um sich zu schützen.
Aus individualpsychologischer Sicht lohnt sich der Blick auf den Lebensstil – also auf die frühen Schlussfolgerungen, die wir in den ersten Lebensjahren über uns selbst, die anderen und die Welt gezogen haben. Wenn jemand zum Beispiel die Überzeugung entwickelt hat: «Die anderen wollen mir Böses» oder «Wenn ich Fehler mache, werde ich verlassen», dann entsteht daraus logisch das Bedürfnis, alles genau zu kontrollieren.
Ein zentraler Schritt besteht darin, die eigenen inneren Muster zu erkennen und zu verstehen, wozu man sie entwickelt hat. Erst wenn bewusst wird, welche Überzeugungen das Kontrollverhalten aufrechterhalten, kann es hinterfragt und schrittweise verändert werden.
Laura Messina, individualpsychologische Beraterin AFI in eigener Praxis in Geroldswil, mit den Themen berufliche Neuorientierung, Berufung und Persönlichkeitsentwicklung.
Möchtest du ein Thema mit einer individualpsychologischen Berater/in besprechen? Hier findest du eine Berater/innen-Übersicht nach Thema und Region
Dieser Podcast wird durch die Schweizerische Gesellschaft für Individualpsychologie nach Alfred Adler (SGIPA) ermöglicht.
By Isabelle Sproll-Imhasly, Laura Messina und Jeannette PapadopoulosViele Menschen kennen das Gefühl, nicht loslassen zu können. Die Gedanken kreisen ununterbrochen:
Dieses innere Kontrollprogramm führt häufig zu ständiger Anspannung, innerem Druck und Erschöpfung. Wer glaubt, alles im Griff haben zu müssen, lebt in einem dauerhaften Alarmzustand. Das Leben wird als unsicher oder sogar gefährlich erlebt, und Kontrolle scheint der einzige Weg zu sein, um sich zu schützen.
Aus individualpsychologischer Sicht lohnt sich der Blick auf den Lebensstil – also auf die frühen Schlussfolgerungen, die wir in den ersten Lebensjahren über uns selbst, die anderen und die Welt gezogen haben. Wenn jemand zum Beispiel die Überzeugung entwickelt hat: «Die anderen wollen mir Böses» oder «Wenn ich Fehler mache, werde ich verlassen», dann entsteht daraus logisch das Bedürfnis, alles genau zu kontrollieren.
Ein zentraler Schritt besteht darin, die eigenen inneren Muster zu erkennen und zu verstehen, wozu man sie entwickelt hat. Erst wenn bewusst wird, welche Überzeugungen das Kontrollverhalten aufrechterhalten, kann es hinterfragt und schrittweise verändert werden.
Laura Messina, individualpsychologische Beraterin AFI in eigener Praxis in Geroldswil, mit den Themen berufliche Neuorientierung, Berufung und Persönlichkeitsentwicklung.
Möchtest du ein Thema mit einer individualpsychologischen Berater/in besprechen? Hier findest du eine Berater/innen-Übersicht nach Thema und Region
Dieser Podcast wird durch die Schweizerische Gesellschaft für Individualpsychologie nach Alfred Adler (SGIPA) ermöglicht.