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Lohnungleichheit ist kein Randthema, sondern ein Spiegel gesellschaftlicher Machtstrukturen. Altbundesrätin Simonetta Sommaruga erklärt, wie finanzielle Abhängigkeit, alltägliche (Ab-)Wertungen und fehlende Gleichs
INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST
🚀 Schau hin. Übergriffigkeit und Gewalt gegen Frauen sowie Ungleichwertigkeit aufgrund des Geschlechts sind keine privaten Themen oder Einzelfälle, sondern gesellschaftlich-kulturelle Probleme. Erst wenn wir dies anerkennen, können wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und echte Veränderungen anstossen.
🚀 Sprich es an. Benenne Ungleichbehandlungen klar – auch bei abwertenden Kommentaren, Witzen auf Kosten des Geschlechts und Grenzüberschreitungen. Was verharmlost wird, bleibt bestehen. Was angesprochen wird, kann sich ändern.
🚀 Teile Verantwortung. Ermutige Männer, Familie bzw. Soziales und Beruf gleichwertig zu leben. Fordere ein, dass dein Partner die Care-Arbeit mitübernimmt. Gleichstellung entsteht nicht durch die Mehrbelastung von Frauen, sondern durch neue partnerschaftliche Rollenverständnisse für alle.
🎙️Simonetta Sommaruga hat das Gesicht der Schweiz als Bundesrätin, zweimalige Bundespräsidentin und überzeugte Demokratin geprägt. Heute setzt sie sich als Präsidentin der Equal-Salary-Foundation für Lohn- und Chancengleichheit ein. Hier erfährst du mehr über unseren Gast!
🛍️ Neugierig, wie das Bäumchen aus Bukarest aussieht, das Simonetta Sommaruga in die Folge mitgebracht hat?
DER FAKTENCHECK:
Hinzu kommt die strukturelle Lohndifferenz betrachtet man die Verteilung von Frauen und Männern in hoch- bzw. tiefbezahlte Branchen und Berufe. Dabei ist der Männeranteil in den hochbezahlten Bereichen überproportional hoch. In der untersten Ebene der Lohnpyramide mit einem Vollzeitbruttolohn von weniger als 4500 Franken liegt der Frauenanteil bei 62,0%. Umgekehrt sind es bei den Arbeitnehmenden mit einem Gehalt von mehr als 16 000 Franken pro Monat rund 75% Männer.
In Kombination führen diese Faktoren zur Lebenseinkommenslücke: Trotz des Fortschritts in der Bildung und der wirtschaftlichen Entwicklung verdienen Frauen, die ähnlich qualifiziert sind wie ihre männlichen Kollegen, während ihres gesamten Erwerbslebens 43% weniger. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz damit auf den hinteren Rängen. Advance-Whitepaper: Die 1 Millionen Franken Lücke
Diese Faktoren kumulieren sich im Alter und führen dazu, dass in der Schweiz 67% der Rentnerinnen finanziell abhängig sind.
WEITERE LINKS
Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache!
UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT
Simonetta Sommaruga widerspricht. Gewalt entsteht nicht plötzlich, sondern beginnt oft subtil und gedeiht auf dem Nährboden vermeintlicher Ungleichwertigkeit und historisch überholter männlicher Dominanzansprüche. Sie ist kein individuelles Drama, sondern ein gesellschaftliches Problem. Wer wegschaut, schützt nicht die Privatsphäre – sondern toleriert Gewalt.
Lust auf mehr? Hier findest du alle Infos, Hintergründe und Bilder zu dieser Folge.
…
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:
Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren rund 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!
Erfahre mehr über uns auf www.weadvance.ch
Gefällt dir unser Podcast? Falls ja, gib uns einen Like und folge uns. Falls nicht, schreib uns deinen Input auf [email protected]. Wir freuen uns auf dein Feedback.
Folge uns auch auf Instagram, damit du keine Folge verpasst und – wenn du Lust hast – auch von weiteren kostenlosen Angeboten wie z.B. Webinaren profitieren kannst.
By Advance – mit Alkistis PetropakiLohnungleichheit ist kein Randthema, sondern ein Spiegel gesellschaftlicher Machtstrukturen. Altbundesrätin Simonetta Sommaruga erklärt, wie finanzielle Abhängigkeit, alltägliche (Ab-)Wertungen und fehlende Gleichs
INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST
🚀 Schau hin. Übergriffigkeit und Gewalt gegen Frauen sowie Ungleichwertigkeit aufgrund des Geschlechts sind keine privaten Themen oder Einzelfälle, sondern gesellschaftlich-kulturelle Probleme. Erst wenn wir dies anerkennen, können wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und echte Veränderungen anstossen.
🚀 Sprich es an. Benenne Ungleichbehandlungen klar – auch bei abwertenden Kommentaren, Witzen auf Kosten des Geschlechts und Grenzüberschreitungen. Was verharmlost wird, bleibt bestehen. Was angesprochen wird, kann sich ändern.
🚀 Teile Verantwortung. Ermutige Männer, Familie bzw. Soziales und Beruf gleichwertig zu leben. Fordere ein, dass dein Partner die Care-Arbeit mitübernimmt. Gleichstellung entsteht nicht durch die Mehrbelastung von Frauen, sondern durch neue partnerschaftliche Rollenverständnisse für alle.
🎙️Simonetta Sommaruga hat das Gesicht der Schweiz als Bundesrätin, zweimalige Bundespräsidentin und überzeugte Demokratin geprägt. Heute setzt sie sich als Präsidentin der Equal-Salary-Foundation für Lohn- und Chancengleichheit ein. Hier erfährst du mehr über unseren Gast!
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DER FAKTENCHECK:
Hinzu kommt die strukturelle Lohndifferenz betrachtet man die Verteilung von Frauen und Männern in hoch- bzw. tiefbezahlte Branchen und Berufe. Dabei ist der Männeranteil in den hochbezahlten Bereichen überproportional hoch. In der untersten Ebene der Lohnpyramide mit einem Vollzeitbruttolohn von weniger als 4500 Franken liegt der Frauenanteil bei 62,0%. Umgekehrt sind es bei den Arbeitnehmenden mit einem Gehalt von mehr als 16 000 Franken pro Monat rund 75% Männer.
In Kombination führen diese Faktoren zur Lebenseinkommenslücke: Trotz des Fortschritts in der Bildung und der wirtschaftlichen Entwicklung verdienen Frauen, die ähnlich qualifiziert sind wie ihre männlichen Kollegen, während ihres gesamten Erwerbslebens 43% weniger. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz damit auf den hinteren Rängen. Advance-Whitepaper: Die 1 Millionen Franken Lücke
Diese Faktoren kumulieren sich im Alter und führen dazu, dass in der Schweiz 67% der Rentnerinnen finanziell abhängig sind.
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UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT
Simonetta Sommaruga widerspricht. Gewalt entsteht nicht plötzlich, sondern beginnt oft subtil und gedeiht auf dem Nährboden vermeintlicher Ungleichwertigkeit und historisch überholter männlicher Dominanzansprüche. Sie ist kein individuelles Drama, sondern ein gesellschaftliches Problem. Wer wegschaut, schützt nicht die Privatsphäre – sondern toleriert Gewalt.
Lust auf mehr? Hier findest du alle Infos, Hintergründe und Bilder zu dieser Folge.
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DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:
Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren rund 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!
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