Durch die Decke – Der Advance Podcast

Durch die Decke – Der Advance Podcast

By Advance – mit Host Alkistis PetropakiSociety & CultureBusinessEducationCareers
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Durch die Decke – Der Advance Podcast episodes

  • Wie verändert KI meinen Job – und meine Karrierechancen, Anna Mattsson?
    Warum harte Arbeit allein oft nicht reicht – und wie Unternehmen die KI-Transformation geschlechtergerecht gestalten können.

    Infos zum Gast: Anna Mattsson ist Senior Partner bei McKinsey. Sie leitet die Strategy & Corporate Finance Practice in der Schweiz und weltweit den Bereich Separations und Spin-offs – ein Feld, das stark männlich
    geprägt ist. Seit fast 20 Jahren begleitet sie Unternehmen bei Integrationen und Separationen, rund 150 waren es bisher. Ihre Laufbahn führte sie von Deloitte in England in die Schweiz und schliesslich zu McKinsey. Als Präsidentin von Advance engagiert sie sich zudem für mehr Frauen im Management.

    Gesprächs-Highlight: KI trifft Frauen nicht automatisch härter.

    Advance und McKinsey gingen zu Beginn davon aus,
    dass Frauen stärker negativ von KI betroffen sind. Das Whitepaper widerlegt
    diese Annahme: Bis 2030 könnten rund 28% der Tätigkeiten von Männern und etwa
    25% der Tätigkeiten von Frauen automatisiert werden. Für Anna Mattsson liegt
    das Problem nicht in der Technologie, sondern in den Strukturen des
    Arbeitsmarkts. Ob KI zur Chance oder zum Risiko wird, hängt davon ab, wie
    Unternehmen und Individuen jetzt handeln.    

    Die wichtigsten

    Zahlen aus dem Whitepaper von Advance und McKinsey, die im Faktencheck
    erwähnt wurden:

    KI verändert

    Aufgaben – bei Männern und Frauen.

    Bis 2030 könnten

    rund 28% der Tätigkeiten von Männern und etwa 25% der Tätigkeiten von Frauen
    automatisiert werden. Das heisst nicht, dass Jobs verschwinden – vielmehr
    verändern sich die Aufgaben. Für Frauen ist das besonders relevant, weil sie
    häufig in administrativen Funktionen tätig sind.

    Frauen sind in

    Zukunftsfeldern untervertreten und arbeiten häufiger Teilzeit.

    Nur rund 22% der

    Schweizer STEM-Absolventinnen sind Frauen. Fast sechs von zehn erwerbstätigen
    Frauen arbeiten Teilzeit. KI könnte sie entlasten – oder Jobs so verdichten,
    dass Teilzeitarbeit schwieriger wird.

    Menschliche

    Fähigkeiten gewinnen an Bedeutung.

    96%

    der Befragten für das Whitepaper sagen: Urteilsvermögen, Kommunikation und
    Empathie werden wichtiger. Ob KI den Gender Gap verkleinert oder vergrössert,
    hängt davon ab, wie Arbeit jetzt gestaltet wird.

    Das

    Whitepaper zum Download: https://www.weadvance.ch/resources/Advance_McKinsey_Whitepaper_Its-not-the-bots-its-the-jobs4.pdf

     


    37 min
  • #21 Was braucht es für einen Sitz im Verwaltungsrat, Monika Ribar?

    Verwaltungsrat, Verantwortung und Vertrauen: Monika Ribar, ehemalige Verwaltungsratspräsidentin der SBB und CEO von Panalpina, erklärt, warum sie die Frauenquote ablehnt – und warum es trotzdem mehr Frauen in Verwaltungsräten braucht.

    Monika Ribar ist eine der erfahrensten Verwaltungsrätinnen der Schweiz. 23 Jahre lang war sie bei Panalpina tätig – zuerst als CIO, dann als CFO und zuletzt als CEO. Bekannt wurde sie vor allem als Verwaltungsratspräsidentin der SBB, ein Amt, das sie rund zehn Jahre lang innehatte. Seit 25 Jahren sitzt sie in Verwaltungsräten, unter anderem bei Julius Bär, Logitech, Swiss, Lufthansa und Sika.

    Die wichtigsten Zahlen zum Frauenanteil in Schweizer Verwaltungsräten, die im Faktencheck erwähnt wurden:

    Der Richtwert gilt seit 2021 – verbindlich ist er nicht.

    Seit 2021 gibt es in der Schweiz einen Richtwert: Börsennotierte Unternehmen sollen mindestens 30% Frauen im Verwaltungsrat haben. Verpflichtend ist das nicht – es gilt "Erklären statt Sanktionieren". Wer den Richtwert nicht erreicht, muss das begründen, Konsequenzen gibt es keine. Die 5-jährige Übergangsfrist ist inzwischen abgelaufen.

    Der Frauenanteil stagniert bei rund einem Drittel.

    Aktuell liegt der durchschnittliche Frauenanteil in Schweizer Verwaltungsräten bei 34%, bei den grössten börsennotierten Unternehmen bei 36%. Fast jedes dritte Unternehmen bleibt unter dem Richtwert, 4% haben weiterhin keine einzige Frau im Verwaltungsrat. Der aktuelle Schilling-Report zeigt zudem: Sobald der Richtwert erreicht ist, lassen die Anstrengungen nach.

    Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz zurück.

    Länder wie Frankreich, Norwegen oder Italien erreichen Frauenanteile von über 45%. Die Schweiz bleibt bei rund einem Drittel und gehört damit im internationalen Vergleich weiterhin zu den Ländern mit tiefem Frauenanteil in Verwaltungsräten.

    [https://www.schillingpartners.ch/de/schilling-report/] (https://www.schillingpartners.ch/de/schilling-report/))

    Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. Together, we #advance faster!

    Erfahre mehr über uns auf www.weadvance.ch

    51 min
  • #20 Welche Schlüsselrolle spielen Frauen in der KI, Franziska Barmettler?

    Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und der Swiss AI Action Plan: Franziska Barmettler, CEO von digitalswitzerland, erklärt, warum nur 16% der Schweizer Unternehmen wirklich von KI profitieren – und warum Frauen dabei eine Schlüsselrolle spielen. Ausserdem: Was ein Teeglas aus Syrien mit Vertrauen zu tun hat.

    Franziska Barmettler ist seit November 2024 CEO von digitalswitzerland. Sie ist Volkswirtin, war Kantonsrätin und hat den Wirtschaftsverband Swiss Cleantech mitgegründet und als Co-Geschäftsführerin geleitet. Sie gestaltet heute die digitale Transformation der Schweiz mit – mit Fokus auf Menschen statt Technologie.

    Die Links zu den Dokumenten, die im Faktencheck erwähnt wurden, findest du hier:

    Die Lücke schrumpft – aber sie ist noch nicht geschlossen.
    https://www.weadvance.ch/resources/Whitepaper-UZH-Digital-skills-260609_final.pdf

    Künstliche Intelligenz denkt oft in alten Rollenbildern.

    https://imd.widen.net/s/wlqrdhw9l7/imd_mind-the-gap_bias-in-ai_whitepaper_digital

    KI kann Diskriminierung sogar automatisieren.

    https://imd.widen.net/s/wlqrdhw9l7/imd_mind-the-gap_bias-in-ai_whitepaper_digital

    Der Swiss AI Action Plan:

    [https://digitalswitzerland.ch/de/news/digital-gipfel-schweiz-2026-digitalswitzerland-lanciert-schweizer-ki-aktionsplan]
    (https://digitalswitzerland.ch/de/news/digital-gipfel-schweiz-2026-digitalswitzerland-lanciert-schweizer-ki-aktionsplan))

    35 min
  • #19 Wie geht Netzwerken für Introvertierte, Sandra-Stella Triebl?

    Sandra-Stella Triebl, die «Queen of Networking», zeigt, warum echtes Networking nichts mit Visitenkarten sammeln zu tun hat, sondern mit ehrlichen Beziehungen und Zeit.

    Networking gilt als wichtiger Karrierefaktor – trotzdem tun sich viele Frauen damit schwer. Sandra-Stella Triebl, Unternehmerin und Herausgeberin von Ladies Drive, zeigt in dieser Folge: Echtes Networking hat nichts mit dem Sammeln von Visitenkarten zu tun. Sie vergleicht Netzwerke mit einem Pilzmyzel, das ganze Wälder unsichtbar verbindet und Nährstoffe dorthin leitet, wo sie gebraucht werden. Sandra-Stella erzählt, wie sie als junge Journalistin von erfahrenen männlichen Kollegen profitierte, warum introvertierte Menschen eine echte Networking-Superkraft besitzen und wieso am Ende alles auf eine Frage hinausläuft: Was kann ich für dich tun?

    INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST

    🚀 Netzwerke überall – im Zug, beim Schlangestehen, im Small Talk. Mit Offenheit und Neugier kommst du weit!

    🚀 Bist du introvertiert oder schüchtern? Nutze deine Superkraft: richtig zuhören. Das schafft mehr Vertrauen als lautes Selbstdarstellen.

    🚀 Bau dir auch ein Netzwerk ausserhalb deiner Firma auf. Es bleibt dir erhalten, wenn du einmal den Arbeitgeber wechselst.

    🎤 Sandra-Stella Triebl ist Unternehmerin und Herausgeberin des Magazins Ladies Drive. Sie gilt als eine der bestvernetzten Frauen der Schweiz und wird als «Queen of Networking» bezeichnet. Ihre Karriere begann sie als Journalistin, unter anderem beim Schweizer Fernsehen, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann die Ladies Drive Community gründete, die sich für den weiblichen Blick auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einsetzt.

    🌱 Für das Gespräch brachte Sandra-Stella eine selbst gezogene Baumspinatpflanze mit – eine fast vergessene, proteinreiche Pflanze. Für sie ein Sinnbild ihres Verständnisses von Netzwerken: wie das unterirdische Pilzmyzel, das ganze Wälder miteinander verbindet und Nährstoffe genau dorthin leitet, wo sie gebraucht werden.

    DER FAKTENCHECK:

    📊 Eine Harvard-Studie von 2024 zeigt, dass Networking zentral für den Karriereaufstieg ist, weil es Zugang zu Informationen, Sichtbarkeit und Chancen bietet. Besonders für Frauen sind Netzwerke wichtig, weil sie beim Zugang zu einflussreichen Kontakten häufiger auf Barrieren stossen.

    https://hbr.org/2024/03/research-how-women-can-build-high-status-networks

    📊 Eine wissenschaftliche Review-Arbeit zeigt systematische Unterschiede in Netzwerkmerkmalen und Netzwerk-Erträgen zwischen Männern und Frauen. Sie zeigt, dass Frauen und Männer sich nicht nur in der Struktur ihrer Netzwerke unterscheiden, sondern auch darin, wie stark diese Netzwerke ihren Karriereerfolg fördern. Besonders relevant: Der Anteil gleichgeschlechtlicher Kontakte, die Offenheit von Netzwerken und der relative Status der Kontakte spielen eine Rolle. https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0149206320960529

    📊 Eine aktuelle Studie mit über 10'000 Teilnehmenden zeigt: Frauen erinnern sich genauer an ihre Netzwerkbeziehungen als Männer – allerdings nur in dichten, vertrauten Netzwerken. In offenen, locker verknüpften Netzwerken verschwindet dieser Vorteil wieder – genau dort, wo oft die entscheidenden Karrierechancen entstehen.

    https://esmt.berlin/de/ueber-uns/presse/esmt-berlin-studie-frauen-erinnern-ihr-berufliches-netzwerk-anders-als-gedacht-0

    Netzwerken ist wie ein Garten – man kann nichts erzwingen

    UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT

    Ein Netzwerk ist wie ein Garten: Die Pflanzen wachsen nicht schneller, wenn man daran zieht. Was sie brauchen, ist Pflege, Zeit und Aufmerksamkeit. Genau so entstehen tragfähige Beziehungen – durch Verlässlichkeit und echtes Interesse.

    Ihre einfache, aber wirkungsvolle Leitfrage für jeden neuen Kontakt: «Was kann ich für dich tun?»

    DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:

    • Host: Alkistis Petropaki

    • Produktion & Redaktion: Sabrina Durante
    • Co-Produktion, Faktencheck-Stimme: Alexandra Rhiner
    • Audio-Produktion: Matteo Keiser
    • Leitung Konzeptentwicklung: Lena Schwerzmann

    Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!

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    47 min
  • #18 Wie gehen wir entspannter mit Konflikten um, Debora Di Maio?

    Konflikte kosten Energie – oder stärken Beziehungen. Leadership-Coach Debora Di Maio zeigt uns, wie wir dank emotionaler Intelligenz lernen, Konflikte konstruktiv zu lösen.

    Konflikte gehören zum Alltag – im Job genauso wie privat. Trotzdem vermeiden viele Menschen schwierige Gespräche lieber. Leadership-Coach und Achtsamkeitsexpertin Debora Di Maio zeigt in dieser Folge, warum genau darin eine verpasste Chance liegt. Sie erklärt, wie emotionale Intelligenz, Selbstwahrnehmung und kleine mentale Tools helfen können, Konflikte konstruktiv zu lösen, statt sie eskalieren zu lassen. Dabei spricht sie über Trigger, Blaming, Ich-Botschaften und die Kraft von drei bewussten Atemzügen. Ein inspirierendes Gespräch darüber, wie wir Konflikte nicht länger als Bedrohung sehen, sondern als Möglichkeit für echte Verbindung und Wachstum.

    INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST

    🚀 Nimm dir drei bewusste Atemzüge, bevor du reagierst. Zwischen Trigger und Reaktion liegt der Raum für eine bessere Entscheidung.

    🚀 Höre zu, um zu verstehen – nicht, um zu antworten. Viele Konflikte lösen sich bereits, wenn sich Menschen wirklich gehört fühlen.

    🚀 Betrachte Konflikte als gemeinsames Problem. Nicht „ich gegen dich“, sondern „wir gemeinsam gegen die Herausforderung“.

    🚀 Beobachte deine Trigger. Was dich immer wieder emotional aktiviert, hat oft mit deinen Werten oder Bedürfnissen zu tun.

    🎤 Debora Di Maio ist Leadership-Coach, Consultant und Trainerin für emotionale Intelligenz und Achtsamkeit. Sie begleitet Unternehmen und Führungspersönlichkeiten im Umgang mit Stress, Konflikten und psychologischer Sicherheit in der modernen Arbeitswelt. Zudem unterrichtet sie Leadership-Psychologie und unterstützt Teams dabei, resilienter und konstruktiver zusammenzuarbeiten.

    ❄️ Für das Gespräch brachte Debora eine Schneekugel mit – für sie ein Symbol für Achtsamkeit. Wie in einer geschüttelten Schneekugel wirbeln auch unsere Gedanken und Emotionen oft durcheinander. Erst wenn wir innehalten, entsteht wieder Klarheit.

    DER FAKTENCHECK:

    📊 Laut einer Studie von Zanetti Partner haben 9 von 10 Beschäftigten in der Schweiz bereits Konflikte am Arbeitsplatz erlebt. Gleichzeitig verfügt nur rund ein Drittel der Unternehmen über klare Regeln im Umgang mit Konflikten.

    https://www.nzp.ch/wp-content/uploads/2024/11/Konfliktloesungs-Systeme-in-Schweizer-Unternehmen-2024.pdf

    📊 Forschung zeigt: Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz setzen häufiger auf konstruktive Konfliktlösungen wie Zusammenarbeit statt Eskalation oder Rückzug. Das stärkt Beziehungen und reduziert das Risiko für Burnouts.

    https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2025.1630530/full

    📊 Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen zudem: Starke Emotionen aktivieren das limbische System und erschweren rationales Denken. Bewusste Atemtechniken und kurze Pausen helfen dabei, den präfrontalen Cortex wieder zu aktivieren.

    https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12112877/

    Zwischen Reiz und Reaktion liegt deine Freiheit

    UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT

    Debora Di Maio erinnert an einen zentralen Gedanken von Viktor Frankl: Zwischen einem Trigger und unserer Reaktion liegt ein kurzer Moment der Freiheit. Genau dort entsteht emotionale Intelligenz.

    Statt sofort im Autopiloten zu reagieren, empfiehlt Debora einen einfachen Schritt: drei bewusste Atemzüge. Oft reicht schon dieser kleine Abstand, um nicht aus Wut, Angst oder Schuldzuweisung heraus zu handeln – sondern klarer, empathischer und konstruktiver zu kommunizieren.

    DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:

    • Host: Alkistis Petropaki

    • Produktion & Redaktion: Sabrina Durante
    • Co-Produktion, Faktencheck-Stimme: Alexandra Rhiner
    • Audio-Produktion: Matteo Keiser
    • Leitung Konzeptentwicklung: Lena Schwerzmann

    Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!

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    45 min
  • #17 Wie bleiben wir in Krisenzeiten konkurrenzfähig, David Bach?

    Geopolitik, KI und Wandel: IMD-Präsident David Bach erklärt, wie wir in unsicheren Zeiten konkurrenzfähig bleiben – und warum «lernen zu lernen» der wichtigste Skill ist.

    Die Welt verändert sich rasant: geopolitische Spannungen, technologische Disruption und künstliche Intelligenz prägen Wirtschaft und Karrierewege neu. In dieser Folge spricht David Bach, Präsident des IMD Lausanne, über die neue Weltordnung, den Zustand der Demokratie und die Auswirkungen von KI auf unsere Arbeitswelt. Er erklärt, warum klassische Karrierepläne ausgedient haben, welche Fähigkeiten Führungskräfte heute wirklich brauchen und weshalb «lernen zu lernen» zur wichtigsten Zukunftskompetenz wird. Ein Gespräch, das Orientierung, Klarheit und Hoffnung schafft in bewegten Zeiten.

    INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST

    🚀 Trainiere deine Lernfähigkeit.

    Nicht das Wissen von heute entscheidet über deinen Erfolg, sondern wie schnell du morgen Neues lernen kannst.

    🚀 Verabschiede dich vom Wunsch nach Stabilität.

    Die Welt wird sich weiter verändern. Wer Wandel akzeptiert, kann Chancen früher erkennen.

    🚀 Frage dich: Wo liegt mein menschlicher Mehrwert?

    KI übernimmt Aufgaben – aber Menschen schaffen Kontext, Empathie, Urteilskraft und Vertrauen.

    🚀 Lass Angst nicht dein Verhalten steuern.

    Wer aus Unsicherheit neue Technologien meidet, erhöht langfristig das eigene Risiko.

    🎤 David Bach ist Präsident des IMD (Institute for Management Development) in Lausanne sowie Nestlé-Professor für Strategie und politische Ökonomie. Zuvor war er viele Jahre an führenden Universitäten in den USA tätig. Heute beschäftigt er sich mit den grossen Fragen unserer Zeit: geopolitischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit und Leadership in einer unsicheren Welt.

    💶 In die Folge brachte David Bach einen besonderen Gegenstand mit: einen Briefbeschwerer aus geschredderten 75’000 Deutschen Mark – ein Symbol dafür, dass wirtschaftliche Systeme menschengemacht sind und verändert werden können.

    DER FAKTENCHECK:

    📊 Laut dem Future of Jobs Report des World Economic Forum müssen bis 2030 weltweit rund 59 % aller Arbeitskräfte neue Fähigkeiten erwerben oder bestehende ausbauen. Besonders gefragt sind KI-Kompetenz, analytisches Denken und Resilienz.

    https://www.weforum.org/publications/the-future-of-jobs-report-2025/

    📊 Studien zeigen zudem: Technologische Umbrüche vernichten nicht nur Jobs – sie schaffen langfristig auch neue Rollen, Branchen und Produktivitätsschübe. Entscheidend ist, wie schnell Gesellschaften und Unternehmen sich anpassen.

    [https://www.forbes.com/sites/shod ewan/2024/10/30/skills-to-future-proof-your-career/](https://www.forbes.com/sites/shod ewan/2024/10/30/skills-to-future-proof-your-career/)

    📊 Führung verändert sich ebenfalls: In dynamischen Umfeldern funktionieren klassische Command-and-Control-Modelle deutlich schlechter als vertrauensbasierte, adaptive Leadership-Ansätze.

    https://www.mckinsey.com/capabilities/strategy-and-corporate-finance/our-insights/building-leaders-in-the-age-of-ai

    Lernen zu lernen ist die wichtigste Fähigkeit der Zukunft

    UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT

    Viele Menschen fragen sich: Welche Ausbildung ist noch sicher? Welche Skills sind in zehn Jahren gefragt? David Bach gibt eine ehrliche Antwort: Niemand kann das voraussagen.

    Was wir wissen: Die Welt wird sich schneller verändern als je zuvor. Deshalb wird nicht ein bestimmtes Fachwissen entscheidend sein, sondern die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden, Neues zu lernen und mutig zu bleiben.

    Wer lernen kann, bleibt relevant.

    David Bach ist Host des IMD-Podcasts «Leaders Unplugged»: Hört rein! https://www.imd.org/ibyimd/podcasts/leaders-unplugged/welcome-to-leaders-unplugged/

    DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:

    • Host: Alkistis Petropaki

    • Produktion & Redaktion: Sabrina Durante
    • Co-Produktion, Faktencheck-Stimme: Alexandra Rhiner
    • Audio-Produktion: Matteo Keiser
    • Leitung Konzeptentwicklung: Lena Schwerzmann

    Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren rund 140 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!

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    44 min
  • #16 Was ist das Geheimnis nachhaltiger High-Performance, Livia Altmann?

    Von der Olympiabronze zur Leadership-Coach: Livia Altmann weiss, was es braucht, um nachhaltig Höchstleistungen zu erbringen – im Sport und im Beruf.

    Livia Altmann hat mit dem Schweizer Eishockey-Nationalteam an den Olympischen Spielen Bronze gewonnen. Heute coacht sie als Gründerin von Human Intelligence 2.0 Führungskräfte und Teams. Im Gespräch verrät sie, welche Power Skills die Zukunft prägen, was «Forget and Reset» bedeutet, warum nachhaltige Hochleistung Regeneration braucht – und wie man mit guter Laune-Musik und 5 Minuten frischer Luft am Morgen die Energie fürs ganze Team hebt.

    INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST

    🚀 Behalte deine 5 Energien im Auge. Energie ist nicht nur physisch – sie hat auch eine mentale, emotionale, persönliche und soziale Dimension. Frag dich regelmässig: Welche Batterie ist gerade leer – und warum?

    🚀 Starte deinen Tag bewusst. Nimm dir 5–10 Minuten für dich: Gute-Laune-Musik, frische Luft, ein paar Gedanken aufschreiben. Visualisiere deinen Tag wie eine Sportlerin ihr Spiel.

    🚀 Forget and reset. Nach einem Fehler oder Rückschlag: kurz analysieren, dann loslassen und nach vorne schauen. Energie folgt der Aufmerksamkeit – richte sie auf das, was noch möglich ist.

    🎤 Livia Altmann ist ehemalige Profi-Eishockeyspielerin und Olympiabronze-Gewinnerin mit dem Schweizer Nationalteam. Als Gründerin von Human Intelligence 2.0 begleitet sie Führungskräfte und Teams in Persönlichkeits- und Teamentwicklung. Heute ist sie zusätzlich als Coach beim NLA-Team in Davos tätig. Hier erfährst du mehr über unseren Gast!

    🎖️ Livia hat ihre Olympia-Bronzemedaille in die Folge mitgebracht – ein Objekt, das für weit mehr steht als nur Metall: für Teamgeist, Durchhaltewillen und unvergessliche Emotionen.

    DER FAKTENCHECK:

    Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 zeigt, dass insbesondere wissens- und kompetenzbezogene Vielfalt, die sogenannte «knowledge diversity», die Teamleistung deutlich verbessern kann. Teams, in denen Mitglieder unterschiedliche fachliche Hintergründe, Perspektiven und Problemlösungsansätze einbringen, erzielen häufiger höhere Innovationsfähigkeit, bessere Entscheidungsqualität und effektivere Lösungsfindung. A Systematic Literature Review about Team Diversity and Team Performance Linkbeschreibung (1996–2020, veröffentlicht 2025)

    Es ist zudem bewiesen, dass Teams einen eigenen kollektiven Intelligenzfaktor entwickeln, der ihre Leistung besser vorhersagt als die individuelle Intelligenz der Mitglieder. Entscheidend für hohe Teamleistung sind soziale Sensitivität und eine ausgeglichene Beteiligung. Und da Frauen im Durchschnitt höhere soziale Sensitivität aufweisen, schneiden Teams mit höherem Frauenanteil oft besser ab. Evidence for a Collective Intelligence Factor in the Performance of Human Groups (2010) Linkbeschreibung

    Zum Schluss noch zur Energie: Unternehmen, in denen viel positive Energie spürbar ist, sind erfolgreicher. Dass organisationale Energie ein zentraler Hebel für Leistungsfähigkeit und Erfolg ist, ist bereits seit einigen Jahren bekannt. Eine Studie der Universität St. Gallen aus dem Jahr 2012 zeigt anhand von 152 Unternehmen mit über 8.000 Mitarbeitenden: Wo Motivation, Engagement und gemeinsamer Antrieb hoch sind, stimmt auch die Performance. Increasing the Productive Energy of Organizations Through Customer Passion: An Organizational-Level Study (2012) Linkbeschreibung

    Energie ist nicht nur physisch!

    UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT

    Viele Führungskräfte denken, sie müssen einfach «mehr schlafen» oder «wieder mehr Sport machen», wenn sie sich ausgelaugt fühlen. Livia Altmann eröffnet eine andere Perspektive: Energie hat 5 Dimensionen – physisch, mental, emotional, persönlich und sozial.

    Ein einziger ungelöster Konflikt kann mehr Energie kosten als ein schlechter Nachtschlaf. Wer als Führungskraft mit negativer Energie ins Meeting kommt, überträgt diese aufs ganze Team. Der erste Schritt: Bewusstsein schaffen. Dann an den Ursachen ansetzen – nicht an den Symptomen.

    …

    DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:

    • Host: Alkistis Petropaki
    • Leitung Konzeptentwicklung: Lena Schwerzmann
    • Produktion: Manuela Walzthöny, Alexandra Rhiner
    • Redaktion: Sabrina Durante
    • Audioproduktion: Audiokanzlei

    Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren rund 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!

    Erfahre mehr über uns auf www.weadvance.ch

    Gefällt dir unser Podcast? Falls ja, gib uns ein Like und folge uns. Falls nicht, schreib uns deinen Input auf [email protected]. Wir freuen uns auf dein Feedback.

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    50 min
  • #15 How can we turn our differences into our greatest strengths, Lucy Han?

    She moved from Beijing to Switzerland, walked into rooms where she was the only woman, and made it to the top. Lucy Han, Head of Business Line Building Automation at ABB, joins us for this International Women’s Day Special edition from Singapore. From discovering her unique strengths to learning to speak up in a culture that was completely foreign to her, Lucy shares how she broke through ceiling after ceiling – and how you can too. With insights on emotional leadership, authority, sponsorship, and the career curve, this episode is packed with powerful lessons for every woman ready to advance.

    🚀 Inspirations to go – What you can start with today!

    Find your unique strength – and use it as your hammer.

    You don’t have to be the best at everything. Ask yourself: what is it that I can do better than others? That strength is your tool to break through any ceiling. Stop competing on others’ terms and start showing up on your own.

    Make your ambition visible.

    Being ready is not enough – you must be seen as ready. Say it clearly and repeatedly. Ask for the role, the project, the responsibility. Show through ownership and follow-through that your ambition is backed by real capability and willpower.

    Find sponsors, not just supporters.

    Mentors give advice. Sponsors create opportunities and speak for you when you are not in the room. Build those relationships intentionally – through trust, consistency, and genuine connection.

    🎙️ Lucy Han is Head of Business Line Building Automation at ABB. An engineer by education, she began her career at Siemens in China before moving to Switzerland in 2008 and rising through the ranks of product management, strategy, and business leadership. Today, she leads a global organization from Singapore. Find out more about Lucy here!

    🛒 Curious about what Lucy’s Sudoku book looks like? Check it out here.

    Check out the facts

    In leadership positions, age and gender still matter. The latest Gender Intelligence Report (p. 15) shows that leadership in Swiss organizations is largely a male-over-40 domain: 83% of middle and top management roles are held by people over 40, and 77% of top managers are male.

    Age bias adds another layer to the leadership gap that women face. Research shows that younger leaders are widely perceived as less experienced, less authoritative, and less effective. They are granted less respect and prestige, even when their actual performance does not warrant these judgments.

    Frontiers in Psychology: An intersectional lens on young leaders, 2023

    Zoom into tech, and the challenge shifts from getting access to belonging. The Advance Whitepaper, «The Code of Belonging» (2025), revealed that many women leave the tech industry not because they lack skills, but because they do not feel included or taken seriously in male-dominated cultures.

    Stopping this leadership talent drain makes a lot of business sense: As research published in the Harvard Business Review proves, women are not just capable leaders – they are often rated higher than men on the majority of key leadership skills. In analyses, women scored higher than men across most measured competencies – including initiative, resilience, collaboration, and results orientation – outperforming men in 12 of 16 leadership skills.

    This is the highlight we picked out for you.

    Dare to speak up and be visible! As Lucy puts it: “Early in my career, I made a conscious decision: If I earned a seat at the table, I would never waste it. I would speak up and put my ideas, thoughts, and expertise on the table, not just for myself, but also for many women who were not yet in the room.”

    Want more? Find this episode’s details, insights, and behind-the-scenes moments here.

    This is the Advance Podcast team:

    • Host: Alkistis Petropaki
    • Producer & Editor: Sabrina Durante
    • Co-Producer, Facts & Station Voice: Alexandra Rhiner
    • Audio Production: Matteo Keiser
    • Head of Concept Development: Lena Schwerzmann
    • We are Advance

      A not-for-profit organization promoting gender equality in Swiss business. Together with our over 140 corporate members, we create the necessary conditions to change stereotypical role models – so that women have a real chance to build careers and men can also play an active role in their families. We are convinced that a gender-equal working environment creates a win-win situation for everyone. Equality strengthens the economy, society, and prosperity. – Together, we #advance faster!

      Find out more about Advance here: www.weadvance.ch

      Are you enjoying our podcast? Give us a like and follow us! Share your feedback with us at [email protected] – we’d love to hear your thoughts and input!

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      39 min
    • #14 Was hat Lohnungleichheit mit Gewalt zu tun, Simonetta Sommaruga?

      Lohnungleichheit ist kein Randthema, sondern ein Spiegel gesellschaftlicher Machtstrukturen. Altbundesrätin Simonetta Sommaruga erklärt, wie finanzielle Abhängigkeit, alltägliche (Ab-)Wertungen und fehlende Gleichs

      INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST

      🚀 Schau hin. Übergriffigkeit und Gewalt gegen Frauen sowie Ungleichwertigkeit aufgrund des Geschlechts sind keine privaten Themen oder Einzelfälle, sondern gesellschaftlich-kulturelle Probleme. Erst wenn wir dies anerkennen, können wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und echte Veränderungen anstossen.

      🚀 Sprich es an. Benenne Ungleichbehandlungen klar – auch bei abwertenden Kommentaren, Witzen auf Kosten des Geschlechts und Grenzüberschreitungen. Was verharmlost wird, bleibt bestehen. Was angesprochen wird, kann sich ändern.

      🚀 Teile Verantwortung. Ermutige Männer, Familie bzw. Soziales und Beruf gleichwertig zu leben. Fordere ein, dass dein Partner die Care-Arbeit mitübernimmt. Gleichstellung entsteht nicht durch die Mehrbelastung von Frauen, sondern durch neue partnerschaftliche Rollenverständnisse für alle.

      🎙️Simonetta Sommaruga hat das Gesicht der Schweiz als Bundesrätin, zweimalige Bundespräsidentin und überzeugte Demokratin geprägt. Heute setzt sie sich als Präsidentin der Equal-Salary-Foundation für Lohn- und Chancengleichheit ein. Hier erfährst du mehr über unseren Gast!

      🛍️ Neugierig, wie das Bäumchen aus Bukarest aussieht, das Simonetta Sommaruga in die Folge mitgebracht hat?

      Schau es dir hier ](https://www.weadvance.ch/de/podcast/alle-folgen/14-simonetta-sommaruga)) an!

      DER FAKTENCHECK:

      Über die Gesamtwirtschaft betrachtet lag die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern 2024 bei 8,4 %. Damit verringerte sie sich um einen Prozentpunkt gegenüber 2022. Die geschlechterspezifischen Lohndifferenzen lassen sich teilweise durch unterschiedliche Profile (z. B. Bildungsniveau oder Alter) oder unterschiedliche Tätigkeiten und Verantwortungsniveaus erklären.

      Hinzu kommt die strukturelle Lohndifferenz betrachtet man die Verteilung von Frauen und Männern in hoch- bzw. tiefbezahlte Branchen und Berufe. Dabei ist der Männeranteil in den hochbezahlten Bereichen überproportional hoch. In der untersten Ebene der Lohnpyramide mit einem Vollzeitbruttolohn von weniger als 4500 Franken liegt der Frauenanteil bei 62,0%. Umgekehrt sind es bei den Arbeitnehmenden mit einem Gehalt von mehr als 16 000 Franken pro Monat rund 75% Männer.

      BFS: 2024 lag der Medianlohn bei 7024 Franken brutto

      In Kombination führen diese Faktoren zur Lebenseinkommenslücke: Trotz des Fortschritts in der Bildung und der wirtschaftlichen Entwicklung verdienen Frauen, die ähnlich qualifiziert sind wie ihre männlichen Kollegen, während ihres gesamten Erwerbslebens 43% weniger. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz damit auf den hinteren Rängen. Advance-Whitepaper: Die 1 Millionen Franken Lücke

      Diese Faktoren kumulieren sich im Alter und führen dazu, dass in der Schweiz 67% der Rentnerinnen finanziell abhängig sind.

      BFS: Alters- und Invalidenrenten; Pensionierten- und Invalidenkinderrenten - 2012-2021

      WEITERE LINKS

      Hier geht es zum Interview mit der Fachberaterin zu häuslicher Gewalt auf Watson: Sozialarbeiterin über häusliche Gewalt: «Die meisten Täter sehen sich als Opfer»

      Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache!

      UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT

      Oft beginnt es unscheinbar: mit abwertenden Kommentaren, dominantem Verhalten und Kontrolle bis hin zu kleineren und grösseren Grenzüberschreitungen. Viele sagen dann: Das ist privat. Das geht uns nichts an. Man kennt die ganze Geschichte ja nicht…

      Simonetta Sommaruga widerspricht. Gewalt entsteht nicht plötzlich, sondern beginnt oft subtil und gedeiht auf dem Nährboden vermeintlicher Ungleichwertigkeit und historisch überholter männlicher Dominanzansprüche. Sie ist kein individuelles Drama, sondern ein gesellschaftliches Problem. Wer wegschaut, schützt nicht die Privatsphäre – sondern toleriert Gewalt.

      Lust auf mehr? Hier findest du alle Infos, Hintergründe und Bilder zu dieser Folge.

      …

      DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

      Wir hören selbst sehr gern den Podcast Rock & Randale, weil er mutig und neugierig fragt, wie ein Leben von Frauen und Männern wirklich auf Augenhöhe gelingen kann. Die Gespräche reichen von Religion über Macht bis zu Pornos – immer nah am Alltag, immer mit frischen Gedanken und cleveren Stimmen. Hört rein! Er gefällt euch bestimmt genauso gut.

      DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:

       Host: Alkistis Petropaki
       Leitung Konzeptentwicklung: Lena Schwerzmann
       Produktion: Alexandra Rhiner
       Redaktion: Sabrina Durante
       Audioproduktion: Matteo Keiser

      Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren rund 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, die Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!

      Erfahre mehr über uns auf www.weadvance.ch

      Gefällt dir unser Podcast? Falls ja, gib uns einen Like und folge uns. Falls nicht, schreib uns deinen Input auf [email protected]. Wir freuen uns auf dein Feedback.

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      50 min
    • #13 Ist Mut lernbar, Leonie Flückiger?

      Mut ist kein Talent, sondern Training. Leonie Flückiger erzählt, wie sie als ETH-Studentin ohne Blockchain-Vorkenntnisse ein Tech-Startup in der Luxusuhrenwelt mitaufbaute, es erfolgreich verkaufte und heute bei McKinsey weiter nach dem Motto «don’t wait, but start» lebt. Eine Geschichte über Zweifel, Durchhalten und die Freude am Durchbruch. Und dazu gibt’s drei einfache Strategien, um den eigenen Mutmuskel im Alltag zu stärken.

      INSPIRATIONEN «TO-GO» – WOMIT DU SCHON HEUTE STARTEN KANNST
      🚀 Sprich darüber. Teile deine Ideen, bitte aktiv um Feedback und hol dir Unterstützung. Gespräche öffnen Türen, und oft ergeben sich daraus Mentoren, Sponsoren und neue Chancen.

      🚀 Gib nicht auf. Wenn ein Versuch nicht klappt, bleib dran und erzeuge neue Möglichkeiten. Mehr Bewerbungen, mehr Pitches, mehr Gespräche erhöhen die Chance, dass etwas davon aufgeht.

      🚀 Setz das Risiko ins Verhältnis. Frag dich bewusst, was im schlimmsten Fall passieren kann. Oft ist es weniger gravierend als gedacht – und genau dieses Wissen macht mutige Entscheidungen leichter.

      🎙️Leonie Flückiger hat als junge ETH-Studentin ein Tech-Start-up gegründet und es später erfolgreich an ein grosses Unternehmen verkauft. Heute arbeitet sie bei McKinsey & Company und berät europaweit Kundinnen und Kunden in den Bereichen Materialwirtschaft und Energie. Hier erfährst du mehr über unseren Gast!

      🛍️ Was für ein Schmuckstück! Leonie hat ihre elegante Karl F. Bucherer, eine mechanische Schweizer Uhr, in die Folge mitgebracht. Schau sie dir hier an!

      DER FAKTENCHECK:
      -Mut kann sich «akkumulieren». Kleine oder auch grössere mutige Entscheidungen summieren sich – das bedeutet: Je öfter man handelt, desto leichter fällt es künftig. 4 Simple Facts You Should Know About Courage | by Berthran Benaiah | Medium
      -In anderen Worten: Mut lässt sich trainieren – mentale Gewohnheiten und Reflexion helfen dabei. Die Forschung weist darauf hin, dass Mut nicht einfach angeboren ist, sondern dass Strategien wie spielerische Praxis mit Herausforderungen, z.B. im Sport, bewusste Konfrontation mit Angst, Reflexion über vergangene Mut-Erlebnisse sowie Selbstregulation des autonomen Nervensystems mutiges Handeln fördern. The Six Attributes of Courage | Psychology Today
      -Schon die Griechen befassten sich mit dem Thema «Mut». Aristoteles schrieb, mutig sei, wer sich den richtigen Dingen aus den richtigen Gründen auf die richtige Art zur richtigen Zeit stelle und dessen Gewissen rein sei. Was ist Mut genau und wie können wir ihn zeigen? - Psychologie Heute

      WEITERE LINKS
      Hier geht es zum Beitrag in der Harvard Business Review, der die fünf Punkte des unternehmerischen Handelns aufzählt: Entrepreneurship in Larger Companies

      UNSER HIGHLIGHT – FÜR DICH AUSGEWÄHLT
      Viele glauben, mutige Menschen seien einfach so geboren: selbstsicher, angstfrei, entscheidungsstark. Sie springen ins kalte Wasser und scheinen nie zu zweifeln. Der Rest bewundert und bleibt stehen.

      Leonie Flückigers Geschichte erzählt etwas anderes. Als ETH-Studentin sagte sie Ja zu einem Blockchain-Projekt ohne Vorkenntnisse, stand nervös auf internationalen Bühnen und machte weiter, obwohl Zweifel da waren. Das zeigt: Mut ist kein Persönlichkeitsmerkmal, sondern ein Muskel. Er wächst durch Übung, Wiederholung und Erfahrung: Ich habe Angst, und ich handle trotzdem.

      Lust auf mehr? Hier findest du alle Infos, Hintergründe und Bilder zu dieser Folge.

      DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
      Wir hören selbst sehr gern den Podcast Rock & Randale, weil er mutig und neugierig fragt, wie ein Leben von Frauen und Männern wirklich auf Augenhöhe gelingen kann. Die Gespräche reichen von Religion über Macht bis zu Pornos – immer nah am Alltag, immer mit frischen Gedanken und cleveren Stimmen. Hört rein! Er gefällt euch bestimmt genauso gut.

      DAS ADVANCE-PODCAST-TEAM:
      - Host: Alkistis Petropaki
      - Leitung Konzeptentwicklung: Lena Schwerzmann
      - Produktion: Manuela Walzthöny, Alexandra Rhiner
      - Redaktion: Sabrina Durante
      - Audioproduktion: Audiokanzlei

      Wir sind Advance, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Geschäftswelt einsetzt. Zusammen mit unseren rund 150 Firmenmitgliedern schaffen wir die nötigen Bedingungen, um stereotypische Rollenbilder zu verändern – damit Frauen eine echte Chance haben, Karriere zu machen, und Männer auch aktiv in ihren Familien mitwirken können. Wir sind überzeugt, dass eine geschlechtergerechte Arbeitswelt eine Win-Win-Situation für alle schafft. Gleichstellung stärkt die Wirtschaft, Gesellschaft und den Wohlstand. – Together, we #advance faster!

      Erfahre mehr über uns auf www.weadvance.ch

      Gefällt dir unser Podcast? Falls ja, gib uns einen Like und folge uns. Falls nicht, schreib uns deinen Input auf [email protected] – wir freuen uns auf dein Feedback.

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      35 min

    About Durch die Decke – Der Advance Podcast

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    Wir wollen inspirieren, ermutigen und Klarheit schaffen – mit persönlichen Erfahrungen und Lebensgeschichten von Businessfrauen für Businessfrauen und alle, die es werden wollen. Mit Vorbildern, spritzigen Ideen, konkreten Tipps, Karriere-«Hacks» und Zahlen & Fakten. Dafür sprechen wir mit prägenden Persönlichkeiten aus der Schweiz über ihren Werdegang, ihre Expertise, und verschiedene Möglichkeiten, wie frau eigenständig und selbstbewusst durchs Karriere- und private Leben gehen kann.