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In dieser Folge geht es um drei große Themen, die derzeit Japan bewegen:
Migration, Erinnerungspolitik und ein ungewöhnliches Tierproblem.
(0:33) Japan und die Ausländer
Am 4. November soll erstmals ein Treffen zur Migrationspolitik stattfinden – ein wichtiges Anliegen der neuen Premierministerin. Diskutiert werden der Kauf von Immobilien durch Ausländer, der Umgang mit ausländischen Straftätern und das Thema Overtourismus.
Vor allem der Immobilienkauf durch chinesische Investoren sorgt für sicherheitspolitische Bedenken. Auch sollen die Aufenthaltsregeln für Ausländer verschärft werden.
Beim Thema Overtourismus zeigt sich ein Widerspruch: Wirtschaftlich ist der Boom wichtig, gesellschaftlich aber unbeliebt – in den Medien wird er meist negativ geframt.
(8:31) Attentäter auf Abe
Das Attentat auf den früheren Premier Shinzo Abe im Jahr 2022 wirkt bis heute nach. Der Täter, ein Mann mit tragischer Kindheit, wuchs in einer Familie auf, die ihr gesamtes Vermögen an die Moon-Sekte (Vereinigungskirche) spendete.
Diese Verbindungen zwischen der Sekte und Politikern der LDP lösten einen großen Skandal aus, der zahlreiche Karrieren kostete.
Das Gericht untersucht derzeit detailliert, wie es zum Anschlag kam. Eine Entscheidung wird für Januar erwartet.
(15:49) Das Kreuz mit den Bären
Japan erlebt derzeit eine ungewöhnliche Welle von Bärenangriffen – so schlimm wie seit Jahren nicht mehr. Fehlende Nahrung in den Bergen treibt die Tiere in Dörfer und Städte.
Die Regierung reagiert: Verteidigungsminister Koizumi lässt die Selbstverteidigungsstreitkräfte trainieren, um Fallen zu stellen. Polizisten dürfen nun auch auf Bären schießen – ein Novum.
In Niigata gilt bereits die höchste Warnstufe. Experten rechnen damit, dass das Problem bis in den Winter anhält.
Quellen (Auswahl)
https://japannews.yomiuri.co.jp/editorial/yomiuri-editorial/20251030-289849/
https://news.yahoo.co.jp/topics/domestic
https://news.yahoo.co.jp/articles/4dfc3b7c1eb4142f769224ed603e2262dfc27518
https://news.yahoo.co.jp/articles/6b03dd16998a0f68aa449230bb603e83c53247f9
https://news.yahoo.co.jp/pickup/6557312
https://news.yahoo.co.jp/articles/585fc60b05d3722277fb4a20945bcc1cd2386950
Moderation & Produktion
Julia Shimura, freie Journalistin und Stringerin in Japan (FAZ, ARD, etc.)
Feedback & Hinweise
Kontakt: [email protected]
Folgt mir auf Instagram und X/Twitter für aktuelle Updates.
www.juliashimura.de
Sounds und Musik: Gemafreie Musik von Allesgemafrei.de
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By Julia ShimuraIn dieser Folge geht es um drei große Themen, die derzeit Japan bewegen:
Migration, Erinnerungspolitik und ein ungewöhnliches Tierproblem.
(0:33) Japan und die Ausländer
Am 4. November soll erstmals ein Treffen zur Migrationspolitik stattfinden – ein wichtiges Anliegen der neuen Premierministerin. Diskutiert werden der Kauf von Immobilien durch Ausländer, der Umgang mit ausländischen Straftätern und das Thema Overtourismus.
Vor allem der Immobilienkauf durch chinesische Investoren sorgt für sicherheitspolitische Bedenken. Auch sollen die Aufenthaltsregeln für Ausländer verschärft werden.
Beim Thema Overtourismus zeigt sich ein Widerspruch: Wirtschaftlich ist der Boom wichtig, gesellschaftlich aber unbeliebt – in den Medien wird er meist negativ geframt.
(8:31) Attentäter auf Abe
Das Attentat auf den früheren Premier Shinzo Abe im Jahr 2022 wirkt bis heute nach. Der Täter, ein Mann mit tragischer Kindheit, wuchs in einer Familie auf, die ihr gesamtes Vermögen an die Moon-Sekte (Vereinigungskirche) spendete.
Diese Verbindungen zwischen der Sekte und Politikern der LDP lösten einen großen Skandal aus, der zahlreiche Karrieren kostete.
Das Gericht untersucht derzeit detailliert, wie es zum Anschlag kam. Eine Entscheidung wird für Januar erwartet.
(15:49) Das Kreuz mit den Bären
Japan erlebt derzeit eine ungewöhnliche Welle von Bärenangriffen – so schlimm wie seit Jahren nicht mehr. Fehlende Nahrung in den Bergen treibt die Tiere in Dörfer und Städte.
Die Regierung reagiert: Verteidigungsminister Koizumi lässt die Selbstverteidigungsstreitkräfte trainieren, um Fallen zu stellen. Polizisten dürfen nun auch auf Bären schießen – ein Novum.
In Niigata gilt bereits die höchste Warnstufe. Experten rechnen damit, dass das Problem bis in den Winter anhält.
Quellen (Auswahl)
https://japannews.yomiuri.co.jp/editorial/yomiuri-editorial/20251030-289849/
https://news.yahoo.co.jp/topics/domestic
https://news.yahoo.co.jp/articles/4dfc3b7c1eb4142f769224ed603e2262dfc27518
https://news.yahoo.co.jp/articles/6b03dd16998a0f68aa449230bb603e83c53247f9
https://news.yahoo.co.jp/pickup/6557312
https://news.yahoo.co.jp/articles/585fc60b05d3722277fb4a20945bcc1cd2386950
Moderation & Produktion
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