Wie in Deutschland gilt in Japan die Zustimmungspflicht bei Organspenden. Anders als in Deutschland, geben aber nur ein Bruchteil der Menschen ihr Einverständnis. Nur 4 Prozent erhalten järhlich ein Spenderorgan.
Deswegen hat sich ein wohlhabender Mann aus Tokyo ein Organ aus dem Ausland gekauft, aus Kambodscha, für eine sehr hohe Summe. Der Mittelsmann wurde im Juli gleich zweimal wegen Organhandels festgenommen.
Es ist das erste Mal überhaupt, dass jemand wegen Organhandels festgenommen wurde. Ich spreche über die Hintergründe und auch darüber, warum es in Japan so wenig Organspenden gibt.
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Moderation & Produktion:
Julia Shimura, Journalistin und Fixerin in Japan (FAZ, ARD, etc.)
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