The Japan Brief

#28 Wird Takaichis Wette aufgehen?


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Premierministerin Takaichi setzt alles auf eine schnelle Neuwahl. Anwälte dürfen bei Verhören von Verdächtigen weiterhin nicht anwesend sein, aber es gibt jetzt ein Schlupfloch. Und für Ausländer werden die Regeln strenger. Drei politische Baustellen zeigen, wie sehr sich Japans Demokratie und Gesellschaft gerade verschieben.


MACHTPOKER MIT NEUWAHLEN

Takaichi setzt auf vorgezogene Unterhauswahlen, um ihre Mehrheit zurückzuholen, mit extrem kurzer Kampagnenzeit von nur rund zwei Wochen. Hohe Lebenshaltungskosten dominieren die Debatte, aber sind Wahlen unter diesem Zeitdruck wirklich demokratisch?


JAPANS „GEISELJUSTIZ“ BEKOMMT MINIMALE KORREKTUR

Bei Verhören dürfen Anwälte weiterhin nicht direkt dabei sein, nur kurze Beratungen im selben Gebäude sind erlaubt. Menschenrechtsorganisationen kritisieren das System seit Jahren, weil lange Isolation und Geständnisdruck möglich bleiben.


STRIKTE "AUSLÄNDERPOLITIK"

Die Regierung plant Integrations- und Sprachkurse, strengere Auflagen bei unbezahlten Arztkosten sowie mehr Kontrolle beim Immobilienbesitz. Offiziell geht es um „Zusammenleben“, praktisch werden vor allem langfristig in Japan lebende Ausländer stärker reguliert.


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Moderation & Produktion

Julia Shimura, Journalistin und Stringerin in Japan (FAZ, ARD, etc.)

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The Japan BriefBy Julia Shimura