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Margret erzählt, dass sie Jahrgang 1942 ist und 83 Jahre alt. Das Gespräch findet an der Freizeitarbeitenausstellung 2026 im Oberstufenzentrum Gais statt. Sie berichtet, dass ihr Mann im November 2024 gestorben ist.
Nach der Schulzeit besuchte sie eine Haushaltsschule in Saint-Légier, die es heute nicht mehr gibt, und absolvierte danach ein Haushaltjahr. Anschliessend lernte sie Verkäuferin. Sie sagt, dass dies in ihrer Zeit normal gewesen sei und Frauen damals nur wenige Berufsmöglichkeiten gehabt hätten.
Während der Lehre arbeitete sie in einer Drogerie mit Lebensmitteln und schloss in diesem Bereich ab. Sie beschreibt die Ausbildung als deutlich anders als heute: Man lernte viel praktisch im Betrieb, hatte einmal pro Woche Schule und füllte unter anderem Flaschen mit Öl und Zucker ab. Den Lehrberuf ordnet sie klar als weiblich geprägt ein.
Zur Berufswahl sagt Margret, dass ihre Eltern einen Verkauf im Zusammenhang mit dem Familienbetrieb schätzten. Sie selbst habe gerne mit Menschen zu tun gehabt und sich gut unterhalten können. Nach der Heirat und zwei Kindern unterbrach sie die Erwerbsarbeit.
Später arbeitete sie in einer Alterssiedlung im Mittagessen-Service und in der Küche. Diese Stelle habe sie zufällig gefunden, fast „unter der Hand“, und sie habe diese Arbeit sehr gerne gemacht. Sie betont den Kontakt zu den Menschen und dass sie dort viel geben und auch viel zurückbekommen habe.
Margret sagt, sie könne nicht klagen und es gehe ihr gut. Sie hat fünf Grosskinder und eine Urenkelin. Auf die Frage nach einem Rat für junge Frauen sagt sie, dass man bei Konflikten nicht gleich davonlaufen solle, sondern versuchen müsse, darüber zu reden.
Credits
By Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der SchweizMargret erzählt, dass sie Jahrgang 1942 ist und 83 Jahre alt. Das Gespräch findet an der Freizeitarbeitenausstellung 2026 im Oberstufenzentrum Gais statt. Sie berichtet, dass ihr Mann im November 2024 gestorben ist.
Nach der Schulzeit besuchte sie eine Haushaltsschule in Saint-Légier, die es heute nicht mehr gibt, und absolvierte danach ein Haushaltjahr. Anschliessend lernte sie Verkäuferin. Sie sagt, dass dies in ihrer Zeit normal gewesen sei und Frauen damals nur wenige Berufsmöglichkeiten gehabt hätten.
Während der Lehre arbeitete sie in einer Drogerie mit Lebensmitteln und schloss in diesem Bereich ab. Sie beschreibt die Ausbildung als deutlich anders als heute: Man lernte viel praktisch im Betrieb, hatte einmal pro Woche Schule und füllte unter anderem Flaschen mit Öl und Zucker ab. Den Lehrberuf ordnet sie klar als weiblich geprägt ein.
Zur Berufswahl sagt Margret, dass ihre Eltern einen Verkauf im Zusammenhang mit dem Familienbetrieb schätzten. Sie selbst habe gerne mit Menschen zu tun gehabt und sich gut unterhalten können. Nach der Heirat und zwei Kindern unterbrach sie die Erwerbsarbeit.
Später arbeitete sie in einer Alterssiedlung im Mittagessen-Service und in der Küche. Diese Stelle habe sie zufällig gefunden, fast „unter der Hand“, und sie habe diese Arbeit sehr gerne gemacht. Sie betont den Kontakt zu den Menschen und dass sie dort viel geben und auch viel zurückbekommen habe.
Margret sagt, sie könne nicht klagen und es gehe ihr gut. Sie hat fünf Grosskinder und eine Urenkelin. Auf die Frage nach einem Rat für junge Frauen sagt sie, dass man bei Konflikten nicht gleich davonlaufen solle, sondern versuchen müsse, darüber zu reden.
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