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Käthe hat Olé, also Urlaub, und sitzt oberkörperfrei mit Meerblick am Hafen, während Dobbi in Deutschland bei fünf Grad über FKK-Podcasts nachdenkt. Über einen Handy-Hotspot ins 5G-Netz eingeloggt klärt sich zunächst die wichtigste Frage: Warum in Deutschland angeblich das ganze System abstürzt, sobald zwei Geräte gleichzeitig ins Internet wollen. Dobbi war bei Nick Cave in Berlin und erklärt, wie ein Mann, der im Wesentlichen von links nach rechts geht und ab und zu einen halben Akkord spielt, zum besten Bühnenentertainer überhaupt wird. Käthe berichtet vom Abtanzball seines Sohnes, moderiert von einem Tanzschulbesitzer, der seit den Achtzigern föhntechnisch und humoristisch stehengeblieben ist und sich selbst für unschlagbar hält. Dann das leidige Thema Fußball, das sich nicht vermeiden lässt: Ein Präsident ruft an, eine rote Karte verschwindet, und plötzlich diskutiert eine ganze Freundesgruppe darüber, ob man das gute Team überhaupt verteidigen darf, ohne als etwas ganz anderes zu gelten. Es geht um die Unmittelbarkeit der Entscheidung, um Friedenspreise, die keine sind, und um die Frage, von welchem Sprungbrett man eigentlich ins Schwimmbad pinkelt. Käthe hat übrigens Trump angeschrieben, wegen der Abi-Note und eines Doktortitels. Danach wird es kurz staatstragend, wenn Dobbi vorrechnet, wie dehnbar der Begriff Sondervermögen ist und was eine Fregatte kostet, die am Ende gar nicht gebaut wird. Zwischendurch: die Ludolfs, ein Kickstarter-E-Bike und ein Fahrradfriedhof, auf dem alles herumliegt, aber jemand ganz genau weiß, wo. Am Ende gibt es noch eine kurze Lehrstunde in Etymologie, in der Egon Beuyl, sein Bruder Klaus und ein gewisser Egon Schnür überraschend viel erklären. Es ist eine Folge über Wetter, das für Podcasts keine Rolle spielt, und über Entscheidungen, die für alles andere leider schon. Wer bis zum Schluss bleibt, versteht endlich, wie Schnürsenkel zu ihrem Namen kamen.
Mehr Absurditäten und lakonische Lebensweisheiten auf www.2G7.org und Instagram @2G7.podcast.
Wer bei 29 Grad oberkörperfrei am Hafen sitzt, braucht keinen heißen Kaffee. Wer in Hamburg bei fünf Grad eine öffentliche Probe im Regen spielt, schon.
Die Bohne mit der Krone.
By Dobbi & KätheKäthe hat Olé, also Urlaub, und sitzt oberkörperfrei mit Meerblick am Hafen, während Dobbi in Deutschland bei fünf Grad über FKK-Podcasts nachdenkt. Über einen Handy-Hotspot ins 5G-Netz eingeloggt klärt sich zunächst die wichtigste Frage: Warum in Deutschland angeblich das ganze System abstürzt, sobald zwei Geräte gleichzeitig ins Internet wollen. Dobbi war bei Nick Cave in Berlin und erklärt, wie ein Mann, der im Wesentlichen von links nach rechts geht und ab und zu einen halben Akkord spielt, zum besten Bühnenentertainer überhaupt wird. Käthe berichtet vom Abtanzball seines Sohnes, moderiert von einem Tanzschulbesitzer, der seit den Achtzigern föhntechnisch und humoristisch stehengeblieben ist und sich selbst für unschlagbar hält. Dann das leidige Thema Fußball, das sich nicht vermeiden lässt: Ein Präsident ruft an, eine rote Karte verschwindet, und plötzlich diskutiert eine ganze Freundesgruppe darüber, ob man das gute Team überhaupt verteidigen darf, ohne als etwas ganz anderes zu gelten. Es geht um die Unmittelbarkeit der Entscheidung, um Friedenspreise, die keine sind, und um die Frage, von welchem Sprungbrett man eigentlich ins Schwimmbad pinkelt. Käthe hat übrigens Trump angeschrieben, wegen der Abi-Note und eines Doktortitels. Danach wird es kurz staatstragend, wenn Dobbi vorrechnet, wie dehnbar der Begriff Sondervermögen ist und was eine Fregatte kostet, die am Ende gar nicht gebaut wird. Zwischendurch: die Ludolfs, ein Kickstarter-E-Bike und ein Fahrradfriedhof, auf dem alles herumliegt, aber jemand ganz genau weiß, wo. Am Ende gibt es noch eine kurze Lehrstunde in Etymologie, in der Egon Beuyl, sein Bruder Klaus und ein gewisser Egon Schnür überraschend viel erklären. Es ist eine Folge über Wetter, das für Podcasts keine Rolle spielt, und über Entscheidungen, die für alles andere leider schon. Wer bis zum Schluss bleibt, versteht endlich, wie Schnürsenkel zu ihrem Namen kamen.
Mehr Absurditäten und lakonische Lebensweisheiten auf www.2G7.org und Instagram @2G7.podcast.
Wer bei 29 Grad oberkörperfrei am Hafen sitzt, braucht keinen heißen Kaffee. Wer in Hamburg bei fünf Grad eine öffentliche Probe im Regen spielt, schon.
Die Bohne mit der Krone.