Wenn Cinéma d'Auteur auf Kürbissuppe und Umberto Tozzi trifft!
Stell dir vor, du sitzt entspannt in einem Café in Zürich. Kaffee dampft, Laptop läuft, alles friedlich. Dann passiert es: Ein Typ mit Haarknoten setzt sich zu dir und beginnt über die "symbolische Tiefe" von Godard-Filmen zu dozieren. Ungefragt. Enthusiastisch. Unerträglich.
Was als harmloser Small Talk beginnt, mutiert zur verbalen Straßenschlacht über französisches Arthouse-Kino, Brigitte Bardots Körperteile und die Frage, ob Inception nicht doch der bessere Film ist. Das Urteil des Kunstfilm-Kritikers? "Crètin!" Die Antwort? Unbezahlbar.
Manchmal sind die besten Geschichten die, bei denen man froh ist, nicht selbst dabei gewesen zu sein.
Absurditäten zwischen Kürbis und Verkehrsrecht
Wusstest du, dass es in Dresden eine Ampel gibt, die seit Jahrzehnten nur Rot zeigt? Nicht kaputt. Nicht vergessen. Sondern bürokratisch so gewollt. Weil: billiger als Abbau. Deutschland eben.
Dazu gibt's einen Kürbis, der eine Tonne wiegt (kein Witz), Trump'sche Mathe-Künste (über 100% sind möglich!) und die größte Erkenntnis der Woche: Manche Menschen glauben lieber an Green Screens als an ihre eigenen Augen. Selbst wenn man sie zum verdammten Nordpol schleppt.
Warum du reinhören solltest
Weil diese Folge genau das ist, was passiert, wenn zwei Typen einfach drauflos quatschen – über nervige Begegnungen, bescheuerte Ampeln, Filme, die man lieber nicht gesehen hätte, und einen bevorstehenden Mammutmarsch, bei dem italienische Schnulzen gesungen werden müssen.
Und weil am Ende die Frage im Raum steht: Sind wir alle ein bisschen Crètin?
Spoiler: Ja. Aber wenigstens mit Stil.