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Käthe erzählt von einer überstandenen Konfirmation im Großgruppen-Format, an die er nur über die strategisch günstig gewählte Kirchenbank neben dem Ausgang gut zurückdenkt. Es geht weiter mit Plänen für den Flohmarkt, einem Schrank, der aus diesem Anlass aufgeräumt wurde, und Dobbis Erinnerung an Käufer, die bei einer Hose für einen Euro reflexhaft zu feilschen beginnen.
Auf dem Wochenmarkt droht der Foodtruck-Overkill, Käthe diagnostiziert "Berliner Habitus auf gesetzten Weltoffenheit" und einen 9,50-Euro-Sandwich-Standard. Dobbi stellt einen kleinen, sehr lukrativen KI-Hoax vor: eine Plattform namens Randy Human, die einen vollautomatischen Recruiting-Agenten versprach, Tech-Medien begeistert mitnahm und am Ende exakt null Menschen vermittelte.
Social Media wird als Generationsphänomen abgeschrieben, irgendwo zwischen LinkedIn-Bonanzarad-Coaches, Salzgitter-Fitnesstrainern und KI-generierten Abnehm-Videos, in denen die Wohnungseinrichtung nach 80 Kilo Verlust überraschenderweise identisch bleibt.
Im Phobien-Update diagnostiziert Käthe bei Dobbi schwere Cenosilicaphobie, also die Angst vor leeren Gläsern, die in Dublin hoffentlich nicht ausbrechen wird. Dobbi kontert mit Hippopotomonstrosesquippedaliophobie, der Angst vor langen Wörtern, und fragt sich, wer das überhaupt aussprechen muss.
Beim Thema schlecht gealterte Filme und Serien fallen Police Academy, Klimbim und überraschenderweise auch "Die Zwei" mit Roger Moore und Tony Curtis durch. Dobbis Hass-Musikvideo aller Zeiten: "Dancing in the Street" mit Bowie und Jagger, zwei Legenden, eine choreografische Vollkatastrophe.
Nächste Woche fliegen die beiden nach Dublin in die Guinness-Brauerei, vorab erscheint am Dienstag eine Notausgabe mit Vorschau, und ein Espresso Martini in Pintglasgröße ist bereits eingeplant.
**Mehr Absurditäten und lakonische Lebensweisheiten auf www.2G7.org und Instagram @2G7.podcast.
Wer nach einer 90-Minuten-Niederlage und einem "kleiner Meisenmann" am nächsten Morgen wieder funktionieren muss: verständlich:
Timmy oder Fridolin — die deutsche Presse kann sich nicht einigen, aber der Buckelwal in der Wismarer Bucht liegt seit Ende März fest. Wir verfolgen den Rettungsversuch der Saison: 150 Menschen bilden Menschenketten, zwei Frauen prügeln sich aus Mitgefühl, Nicola 58 springt im Neoprenanzug von einer Fähre und kommt bis auf drei Meter an den Wal heran. Sie sagt, der Wal weine. Dann rechnen wir nach, was eigentlich gerade global passiert, während Deutschland an diesem einen Tier hängt: rund 820 Wale, Delfine und Schweinswale sterben täglich durch Menschenhand. Keiner davon heißt Timmy.
Dobbi kommt aus London. Käthe kommt vom Elterntanzabend. Die Ausgangslage ist vergleichbar.
Dann: Torgau, August 2025. Deutsche Meisterschaft im Feuerwehrsport. Jemand sucht auf YouTube "Nationalhymne", klickt auf den ersten Treffer, drückt Play. Es läuft die erste Strophe der Nationalhymne In der Aufnahme von… Heino. Aufgenommen in den Siebzigern, auf Wunsch eines CDU-Ministerpräsidenten, der nebenbei NS-Marinerichter war. Richard Münder verliert alle Ämter, darf die Uniform nicht mehr tragen. Er hat nicht gezündelt. Er hat einmal falsch geklickt.
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Wer nach dem Elterntanzabend einen Kaffee braucht: verständlich. Kings Coffee. Zu finden auf kings-coffee.eu — oder direkt über 2G7.org. Code 2G7. Zehn Prozent auf jede Bestellung — nicht einmalig, dauerhaft. Die Bohne mit der Krone. Für Momente, in denen man eigentlich Wiegeschritt tanzen müsste.
Folge 157 beginnt mit einer Premiere: 2G7 hat seinen ersten Werbepartner – und es ist keiner, bei dem wir die Augen verdrehen müssen.
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Willkommen zu einer Folge, die akustisch vorbelastet startet: Käthe hat beim Fanmarsch seines magischen FC ein Knalltrauma kassiert – Böller, Mülltonnen-Schutzwall inklusive – und ist jetzt unter Kortison und auf Hörgeräte-Warteliste. Dobbi reagiert, wie man es von einem guten Co-Host erwartet: mit ehrlicher Bestürzung und einem kurzen Seitenhieb.
Chuck Norris ist mit 86 gegangen, und beide sind sich einig: die alten Witze waren besser. Lügendetektoren gestehen immer noch.
Käthe war bei den Oscars, zumindest informativ: Amy Madigan, 76, erster Oscar, rasierte Beine, falsche Hose – beste Dankesrede der Nacht. Sean Penn war dafür in Kiew und kriegt einen Iron Oscar aus russischem Granatenstahl. Zwischendurch: ein Instagram-Reels-Moment über Money Mindset, bei dem man sich 1.000 Euro täglich ins Notizbuch schreibt und dann irgendwie reich wird. Käthe und Dobbi überweisen sich gegenseitig Phantomgelder für eine Traumreise. Der Peaky Blinders-Film ist laut Käthe erschreckend langweilig, trotz 92% auf Rotten Tomatoes.
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Heute feiern Käthe und Dobbi St. Patrick's Day – mit dem nötigen Respekt vor der Wahrheit, also gar nicht. Käthe hat recherchiert: Der Heilige war Waliser, wurde von irischen Piraten versklavt, die Nationalfarbe war Blau, die Schlangen sind eine Legende auf einer schlangenfreien Insel, und der erste Umzug fand in New York statt – veranstaltet von irischen Soldaten, die trinken wollten. Wer also glaubt, dass Grün, Kobolde und Guinness irgendwas mit dem Original zu tun haben: nein.
Käthe war im Cluburlaub – und hat mitgespielt. Beim Bingo. Beim Kölsch-Aufguss in der Sauna. Beim Streifenhörnchen-Googeln, denn das ist das gefährlichste Tier auf dem Gelände. Außerdem: Buffet-Beobachtungen, die man nur macht, wenn man selbst mitzählt.
Dobbi hatte einen Trash-Abend der besonderen Güte: erst Manos: The Hands of Fate (IMDB 1,7), dann Daniel der Zauberer (IMDB 1,2). Beide auf YouTube oder Amazon – Dobbi empfiehlt beides mit schlechtem Gewissen und voller Überzeugung.
In Amerika haben sie übrigens die Olympischen Spiele neu erfunden – mit Doping. Die Enhanced Games finden im Mai in Las Vegas statt, Steroide sind nicht verboten sondern erwünscht, Weltrekorde werden vergütet, und der Gründer stellt zufällig Anabolika her. Der Chef der US-Anti-Doping-Behörde nennt es eine Clownshow. Käthe und Dobbi sind seiner Meinung.
Außerdem: E-Scooter-Fahrkunst auf neuem Level, Heroin als Bayer-Hustenmittel, Smaugs Goldschatz im Elon-Musk-Vergleich (Spoiler: der Drache verliert), und die Ankündigung – 2G7 bewirbt sich um den Deutschen Podcast-Preis. Mehr dazu, wenn's konkreter wird.
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Käthe ist in Spanien. Dobbi ist in Hamburg. Die Stimmungsasymmetrie ist sofort spürbar – und sofort produktiv. Während Käthe entspannt vom Pool aus sendet, hat Dobbi seinen Morgen damit verbracht, eine Yamaha SR 500 Baujahr 1991 ohne TÜV-Plakette nach Hause zu schaukeln, weil die Hupe genau im falschen Moment schwieg. Der Sachverständige war trotzdem nett. Das Lager ist trotzdem kaputt. Das Leben geht weiter.
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Folge 153 beginnt mit einer Bahnfahrt nach Sylt, die überraschend gut funktioniert hat – bis auf zwei von drei defekten Toiletten, was inzwischen niemanden mehr aufzuregen scheint. Dann geht es gleich in die großen Themen: Dobbi hat sich in einem anderen Podcast über Kaffee-Snobismus aufgeregt und muss das jetzt gerade rücken. Filterkaffee ist keine Plörre, Espresso ist kein Maßstab, und ein Barista, der keine Milch rausrückt, ist ein Faschist.
Dobbi hat sich derweil „Once Upon a Time in America" auf DVD bestellt und eine russische Version erhalten, zu der er immerhin polnische Untertitel schalten kann. Dann rettet Käthe den Ruf von Prince: Der Lolli beim Grammy war kein Akt der Arroganz, sondern schlicht die Konsequenz daraus, dass er bei „We Are The World" nie mitgemacht hat. Und zum Finale: deutsche Filmtitel, die Klassiker in Sonntagnachmittags-Geomagazine verwandeln – „Der Weiße Hain", „Beim Sterben ist jeder der Erste" und „Der mit dem Wolfgang tanzt".
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Folge 152 beginnt, wie es sich gehört: mit dem kollektiven Eingeständnis, dass man keine Ahnung hat. Die Community hat postwendend auf die letzte Folge reagiert – zum einen wegen der Sergio-Leone-Verwechslung (der Film ist nicht von Martin Scorsese, Dobbi, das ist hinlänglich bekannt), zum anderen mit einem Musikjournalistinnen-Bonus: Der einzige Erfolg von Seona Dancing war die B-Seite eines Songs – und der war nur auf den Philippinen Nummer eins, weil man dort dachte, es sei einheimische Musik aus einer Werbung. Das ist der emotionale Tiefpunkt jeder Popkarriere.
Dann: Xavier Naidoo. Er war kurz geläutert, jetzt ist er wieder da – mit Embryo-Chips. Konkret: gemahlene Embryonen als Würzgranulat, gestreut auf Snacks der Elite. Käthe und Dobbi sind fassungslos, die Konzerte waren trotzdem ausverkauft, und irgendwo auf dem Weg nach Berlin wollte Naidoo Friedrich Merz persönlich darüber informieren. Es folgt eine gepflegte Diskussion über den Unterschied zwischen harmlosen Flat-Earthern und echter Gefährlichkeit – inklusive der Schöpfung des Begriffs "Scheibenschwurbler".
Käthe empfiehlt mit ungewohnter Vehemenz die Netflix-Serie Lucifer – alle sechs Staffeln, die erste ist sogar die schlechteste, aber das macht es nur besser. Dobbi hat derweil Elektra mit Jennifer Garner überlebt und greift zum Sudoku. Im Reality-TV läuft Promi unter Palmen, und dort nennt Dilara Kruse – Frau des Fußballers Max Kruse – den Schauspieler Claude Oliver Rudolph konsequent "Kot". Sie merkt es nicht. Er merkt es. Alle anderen merken es auch. Es ist wunderschön.
Am Ende fehlt die Zeit für die wirklich wichtigen Fragen: Darf man eine Übergangsjacke in der Unterführung tragen? Und wie kommt das "Betreten verboten"-Schild eigentlich auf den Rasen? Nächste Woche vielleicht.
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Es gibt Dinge, über die stolpert man einfach. Zum Beispiel über die Tatsache, dass das offizielle Maskottchen des Biathlon-Weltcups ein Braunbär namens Bumsi ist. Käthe und Dobbi widmen sich der Frage, welches Gremium so etwas durchwinkt – und warum die Fans trotzdem begeistert sind. Rettet Bumsi!
Dazwischen: Karneval-Erinnerungen, ein Pappnasen-Express um 4:30 Uhr morgens von Hamburg nach Köln, die Erkenntnis, was ein Klammerbeutel eigentlich ist, und die Frage, warum Fußballer nach wochenlangem Gehaltspoker plötzlich von Herzensangelegenheiten sprechen. Außerdem: Ricky Gervais war in den 80ern Frontmann eines New-Wave-Duos – Nummer-eins-Hit auf den Philippinen inklusive.
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