2022 ist bei Mo-Torres ein Jahr des Übergangs – und gleichzeitig eines, in dem erstaunlich viel passiert. Während Deutschland den Sommer mit dem 9-Euro-Ticket erlebt und „Top Gun“ ins Kino zurückkehrt, bewegt sich Mo musikalisch zwischen „Strahlemann“ und dem nächsten Album „Heute war alles besser“.
Im Februar erscheint „Joot för mich“, eine Liebeserklärung an Köln mit all ihren Widersprüchen. Eine Stadt, die Mo manchmal auf die Nerven geht und die trotzdem durch ihre Menschen, ihre Mentalität und ihre besondere Ausstrahlung immer sein Herz bleibt. Im April folgt „Elton John“ – entstanden aus der Vorstellung, mit dem Weltstar gemeinsam trinken zu gehen. Am echten Klavier saßen die beiden leider nie zusammen.
Im Juli erscheint mit „Green Flags“, ein Song, dessen Erfolg selbst Mo überrascht. Ohne das Gefühl, gerade einen außergewöhnlichen Hit geschrieben zu haben, verlässt er damals das Studio. Doch der Song trifft einen Nerv, wird millionenfach gestreamt und für viele Menschen zur ersten Verbindung mit Mo-Torres.
Auch live wird 2022 zu einem besonderen Jahr. Das Palladium-Konzert muss ein weiteres Mal verschoben werden. Drei Jahre liegen am Ende zwischen dem ursprünglich geplanten und dem tatsächlichen Termin. Trotzdem halten die meisten Fans an ihren Tickets fest – und das Konzert ist durch Rückgaben und erneute Verkäufe gefühlt gleich mehrfach ausverkauft.
Gleichzeitig geht Mo mit der „Na Endlich Tour“ zum ersten Mal auf Deutschlandreise. Berlin, Hamburg, Essen, Stuttgart, München und Köln: viele neue Städte, viele neue Clubs und die große Frage, ob außerhalb des Rheinlands überhaupt jemand kommen wird. Manchmal stehen 80 Menschen vor der Bühne, manchmal 400. Aber überall entsteht das besondere Gefühl, nach den Einschränkungen der Pandemie endlich wieder gemeinsam Konzerte erleben zu dürfen.
Zum Jahresende folgt die erste Unplugged-Tour. Die Songs werden dafür neu arrangiert. Für Mo ist es die Möglichkeit, Emotionen anders herauszuarbeiten – ohne großes Instrumental, ohne etwas, hinter dem man sich verstecken könnte.
Aufgenommen wird diese Folge übrigens an einem außergewöhnlichen Ort: auf dem ehemaligen Hof von Thomas D. in der Vulkaneifel, direkt im Proberaum der Fantastischen Vier. Dort veranstaltet Mo zu der Zeit ein Songwriting-Camp. Und zum ersten Mal in diesem Podcast sitzt ein Wegbegleiter live am Mikrofon mit dabei.
Nico Gomez spricht über das erste gemeinsame Schreiben, „Puzzleteil“, eine Doppelseite in der Bravo und ein Musikvideo auf Mallorca, das nie veröffentlicht wurde. Vor allem aber geht es um eine Freundschaft, die in der Musikindustrie alles andere als selbstverständlich ist. Um Vertrauen, kreative Leichtigkeit, wachsenden Druck und die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen füreinander da zu sein. Im Songfokus steht „Puzzleteil“, der Mo-Moment kommt von Jessie aus Siegburg.
Eine Folge über erste Tourneen, überraschende Hits und eine Freundschaft, die einfach passiert ist – wie das letzte Teil eines Puzzles, nach dem niemand gesucht hatte.
Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen
Host: Mo-Torres
Co-Host: Tom Neumann
Homepage Mo-Torres
Produktion: Studio Fischkopp