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1801: Kathrin und Lucy - Spitex Appenzellerland


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HEMA Special - Firmen stellen sich vor

Zu Beginn wird die Spitex wird von Katrin und Lucy als Organisation beschrieben, die in zehn Gemeinden tätig ist und Menschen zu Hause unterstützt. Zu den Angeboten gehören Pflege und Betreuung, Hilfe bei der Körperpflege, Begleitung im Alltag sowie der Mahlzeitendienst. Spitex kann von allen genutzt werden, wenn ein Unterstützungsbedarf besteht.

Kathrin erklärt, dass sie seit 20 Jahren in der Spitex arbeitet und heute die Ausbildung verantwortet. Sie wuchs auf einem Bauernhof auf und kam schon früh mit älteren Menschen in Kontakt. Neben ihrer Tätigkeit als Pflegefachfrau hat sie die Ausbildung zur Ausbilderin abgeschlossen und begleitet Lernende.

Lucy stellt sich als 19-Jährige in Ausbildung vor. Sie ist in einer Familie mit Bezug zur Pflege aufgewachsen, hat verschiedene Berufe und Einsatzorte kennengelernt und sich nach Schnupperpraktika für die Spitex entschieden. Sie ist auch in der Pfadi aktiv und möchte später die HF zur diplomierten Pflegefachfrau machen.

Zur Ausbildung wird erklärt, dass Bewerbende zuerst ein Motivationsschreiben und den Lebenslauf einreichen, danach schnuppern und später ein Bewerbungspraktikum absolvieren können. Die Schule findet je nach Lehrjahr an unterschiedlich vielen Tagen statt. Der Unterricht wird in der Übungsumgebung in St. Gallen ergänzt, wo praktische Tätigkeiten geübt werden.

Lucy beschreibt ihren Arbeitsalltag mit Einsatzbesprechung am Morgen, Touren zu Kundinnen und Kunden und Rücksprache mit der zuständigen Fachperson. Sie erwähnt, dass sie die verschiedenen Menschen und Wohnsituationen überrascht haben. Schwieriger sei am Anfang der neue Tagesrhythmus gewesen. Eine besondere Erfahrung war ein Einsatz, bei dem sie sich an einer Gartentür die Hand einklemmte.

Kathrin berichtet, dass sich die Spitex in 20 Jahren stark verändert hat: mehr Gemeinden, mehr Mitarbeitende, mehr Einsätze, mehr Administration und mehr Digitalisierung. Gleichzeitig seien die Kundensituationen komplexer geworden, weil Menschen früher aus dem Spital entlassen werden. Heute arbeite die Spitex auch mit spezialisierten Fachpersonen, etwa für Wunden, Palliativpflege und Abklärungen.

Beide betonen die Wertschätzung durch die Kundschaft. Kathrin sagt, dass sie in der Spitex trotz Stress den Vorteil habe, jeweils für eine Person zuständig zu sein. Als wichtig für den Beruf nennen sie Sozialkompetenz, Kommunikation und Empathie.

Credits

  • Recherche: Leonie, Johannes, Simon, Schwoegi
  • Vorbereitung: Leonie, Johannes, Simon, Elisabeth, Benjamin, Schwoegi
  • Aufnahme: Simon
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
  • Publikation: Schwoegi
  • Foto: Elisabeth
  • Original Musik: Yours Story by Diamond_Tunes, https://pixabay.com
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