Das Thema der vaterlosen Gesellschaft ist schon seit der Jahrhundertwende eines der dominierenden Themen unserer Zeit, auch wenn wenig darüber diskutiert wird. Durch die beiden Weltkriege, die Industrialisierung und Rollenvermischung in der postmodernen Gesellschaft gingen Generationen von deutschen Familien die gesunden Männer und Väter verloren. Sei es durch Verlust, sei es durch Traumatisierungen oder auch durch mangelnde Vorbilder oder innerlich abwesende Väter.
Verletze Männer verletzen und so setzt sich diese unselige Entwicklung leider immer noch weiter fort und wir Männer müssen von anderen Männern und geistigen Leitern wieder neu lernen, was es heißt, ein Mann und Vater zu sein.
- Dr. med. Klaus Hettmer