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In Zeiten, in denen Entscheidungen oft in Sekunden per Smartphone und KI getroffen werden, muss auch der Tourismus seine Inhalte sorgfältig digital aufbereiten. Seit über vier Jahren arbeitet die Abteilung Hessen Tourismus der Hessen Agentur gemeinsam mit allen zehn hessischen Destinationsmanagements, wichtigen Verbänden und weiteren Partnern an einer entsprechenden Datenbank, wie Herbert Lang stolz berichtet.
Im Gespräch erinnern sich die drei an Zeiten, in denen Broschüren das Tourismusmarketing dominierten. Heute erfolgt Information und Inspiration potenzieller Gäste digital und datenbasiert. Ob KI-Anwendung, über die Website oder WhatsApp-Newsletter: Inhalte erreichen Gäste direkter und lassen sich leicht personalisieren.
Ein landesweiter Datenbankverbund, der Tourismus-Hub Hessen, stellt die benötigten Datensätze zur Verfügung. Mithilfe eines strikten Datenmanagements und standardisierter Datenerfassungsbäume wird er laufend mit aktuellen Daten aus ganz Hessen angereichert. So wird sichergestellt, dass die Gäste stets korrekte und relevante Informationen in Echtzeit erhalten können.
Das Auslesen dieser Daten durch andere Datenverbünde, Apps und KI-Anwendungen hilft auch kleineren Anbietern ohne großes Marketingbudget zu mehr Sichtbarkeit.
Insbesondere die Menschen in Hessen selbst profitieren davon, denn der Tourismus spielt in Hessen immer eine Rolle – sei es beim Urlaub daheim oder bei der Suche nach der nächsten Wochenendaktivität. Ein Vorzeigebeispiel ist der im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums entwickelte Heimat-Veranstaltungskalender, in dem sich Veranstaltungen vom Wochenmarkt bis zur Nachtwanderung filtern und ausgeben lassen.
Wer ein Rundum-Erlebnis sucht, kann sich durch Reiseführer inspirieren lassen und auf der Website von Hessen Tourismus individuelle Kurztrips zusammenstellen – Claudia Braun nennt hier als Beispiel einen Wochenendausflug nach Darmstadt.
Hessens gelebte Wirtschaftsförderung durch Digitalisierung nicht nur für den ländlichen Raum jetzt in 20 Minuten erklärt.
Unter dem Motto Design for Democracy. Atmospheres for a Better Life soll Gestaltung als Werkzeug genutzt werden, um demokratische Räume resilienter, lebenswerter und inklusiver zu machen. Design wird dabei weit gefasst: vom Produktdesign über Stadtplanung bis hin zu verständlichen Behördenformularen.
450 Projekte wurden aus über 1.200 Einreichungen ausgewählt und finden in Darmstadt, Offenbach, Frankfurt und Wiesbaden statt. Darunter Demokratie-Kioske, Bildungsprojekte, das multimediale Module Festival sowie die Open Design – ein Signature Event, das Kreislaufwirtschaft, Handwerk und Industrie verbindet. Den Abschluss bildet eine Design Assembly in der Paulskirche, bei der ein Manifest mit Empfehlungen für die Politik übergeben wird – als bleibendes Erbe über 2026 hinaus.
Die Zusammenarbeit mit Busan, der südkoreanischen Nachfolgestadt als World Design Capital 2028, ist bereits in vollem Gange – gemeinsam wird an der Umsetzung und einem dauerhaften Erbe des Titels gearbeitet. Den symbolischen Abschluss bildet die Staffelübergabe im Rahmen der Design Assembly in der Paulskirche.
Die Hessen Agentur begleitet das Projekt mit dem Fokus auf Wirtschaft und Kreativwirtschaft: Eine Ausstellung prämierter Designobjekte hessischer Unternehmen sowie der Kreativwirtschaftstag zum Thema Creating Value schaffen die Brücke zwischen Design und Wirtschaft. Das Fazit der Beteiligten: Der Titel ist kein Selbstzweck – er soll einen dauerhaften Spirit für Design und Kreativität in der Region hinterlassen.
Als wichtigste Standortfaktoren nennt Winkler die hervorragende Konnektivität rund um den Frankfurter Flughafen, die starke Internationalität der Region sowie ein dichtes Netzwerk aus Institutionen, Handelskammern und Verbänden. Dabei ist Hessen breit aufgestellt – von Finanzwirtschaft über Logistik bis hin zu Maschinenbau und Automobilindustrie. Investoren kommen aus aller Welt, unter anderem aus den USA, Korea, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden.
Die Arbeit von Hessen Trade and Invest endet nicht mit der Ansiedlung: Das Team begleitet Unternehmen langfristig beim Wachstum und vernetzt sie aktiv im regionalen Ökosystem. Als besonders eindrückliches Beispiel schildert Winkler die erfolgreiche Ansiedlung eines französischen Textilrecycling-Unternehmens, das dank gezielter Fördermittel und Netzwerkarbeit seine Pilotanlage in Hessen aufgebaut hat.
Persönliche Beziehungen und Vertrauen spielen dabei eine zentrale Rolle – von internationalen Business-Clubs bis hin zum direkten Draht zwischen Beratern und Investoren.
Der neue „HessenFonds“ ist eine Unternehmensförderung, der sich an hessische Unternehmen richtet, die sich mitten in einem herausfordernden Strukturwandel befinden. Der Fonds besteht aus zwei Säulen: Transformation und Innovation. Bis 2028 können zinsverbilligte Kredite bei der WIBank beantragt werden. Beteiligungen können bis 2034 eingegangen werden. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium hierfür 1 Milliarde Euro bereit. Aktuell ist eine Nachfrage von insgesamt rund 230 Millionen Euro zu verzeichnen. Das zeigt, wie sehr der HessenFonds zu den Bedürfnissen hessischer Unternehmen passt.
Der „HessenFonds“ soll eine möglichst unbürokratische finanzielle Unterstützung ermöglichen und sich klar an der unternehmerischen Wirklichkeit orientieren. Das größte Ziel ist es, Hessen als Wirtschafts- und Industriestandort zu stärken.
In der 25-jährigen Geschichte der Innovationsförderung konnten für 1.900 Projekte 328 Millionen Euro Projektfördermittel ausgereicht werden. 270 Millionen Euro Eigenmittel kamen aus der Wirtschaft noch hinzu. Das macht eine Gesamtsumme von ca. einer halben Milliarde Euro.
Die Zukunft ist digital – und daher können Anträge zukünftig über ein Fördermanagement-Tool digital eingereicht werden. Demnach schaffen wir nicht nur eine moderne, effiziente Verwaltung in Hessen, sondern legen einen wichtigen Baustein für eine zukunftsorientierte Förderlandschaft. So wird der Weg für die nächste Generation von innovativen Projekten geebnet. Innovationsförderung Hessen: Wir sind die Möglichmacher!
Daniel Fischer interviewt Alexander Bracht (Abteilungsleiter Innovations- und Nachhaltigkeitsprojekte / Hessen Agentur), der sein Herzensprojekt vorstellt.
Fragen über Fragen! "20 Minuten Hessen" gibt Antworten.
Der Commercial Court agieret als hybrides Gericht in einer Mischung aus staatlicher Justiz mit Elementen der Schiedsgerichtbarkeit und bietet eine moderne, internationale, spezialisierte Plattform, die den Justizstandort Deutschland besonders für internationale Parteien verbessert.
Christian Heinz (Justizminister Hessen), Folke Mühlhölzer (Vorsitzender der Geschäftsführung der Hessen Agentur) und Alexander Bracht (Abteilungsleiter Innovations- und Nachhaltigkeitsprojekte / Hessen Agentur) sprechen gemeinsam über die Entwicklung und den Nutzen des Commercial Court. Seit dem 01. Juli 2025 sind Commercial Court und Commercial Chamber in Kraft getreten.
Fragen über Fragen! "20 Minuten Hessen" gibt Antworten.
Mehr Hessen Agentur gibt es in den kommenden Folgen und auf unseren Social-Media-Angeboten – also bei Facebook, Twitter und Instagram sowie auf hessen-agentur.de und auf unserem Blog hessisch.de.
Ein Podcast der HA Hessen Agentur GmbH
Menschen in Wohnquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf haben oft den Eindruck: „Wir sind eh abgehängt. Es interessiert niemand. Sonst würde es doch hier anders aussehen.“ Das berichtet Fabienne Weihrauch, Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. (LAG), in der neuen Folge des Podcasts „20 Minuten Hessen“. Es ist noch viel zu tun rund um Quartiere, in denen sich häufende Problemlagen zur Herausforderung für die Menschen werden, die in ihnen leben. Debatten und das gemeinsame Ringen um bessere Lebensbedingungen sind Kern der Arbeit der LAG und auch der HA Hessen Agentur GmbH.
Radio- und TV-Moderatorin Evren Gezer begrüßt in der Podcast-Folge zwei starke Frauen: Fabienne Weihrauch und Anja Gauler, die Abteilungsleiterin Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung in der Hessen Agentur ist. Beide setzen sich mit großer Kraft für Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf in Hessen ein: „Wir führen viele Standortbesuche und Veranstaltungen gemeinsam durch und bringen alle an einen Tisch“, erläutert Anja Gauler. Denn der Erfahrungsaustausch muss im Mittelpunkt stehen. „Es geht darum, Vertrauen zu gewinnen und zuzuhören. Wir wollen wirklich wissen, wo die Probleme sind“, sagt Fabienne Weihrauch.
Seit 25 Jahren besteht das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“. Seit dem Jahr 1999 wurden 73 Gesamtmaßnahmen gefördert. Insgesamt wurden rund 380 Millionen Euro Fördermittel vom Bund und vom Land Hessen bewilligt. Damit konnten Maßnahmen mit Kosten von über 560 Millionen Euro umgesetzt werden. Zurzeit sind 18 hessische Kommunen mit insgesamt 26 Quartieren im Programm Sozialer Zusammenhalt aktiv.
Eine große Veranstaltung steht am 15. Juni an. Dann feiert die LAG ihr 50-jähriges Bestehen. Geplant ist ein Festival mit Netzwerkpartnern, Förderern, Weggefährten und Menschen aus den Quartieren im Circus Waldoni/ Creativhof in Darmstadt-Eberstadt. Alle, die Interesse an der Arbeit der LAG haben, sind eingeladen, nach Darmstadt zu kommen und mitzufeiern. Die Hessen Agentur unterstützt das Festival als Sponsor.
Fragen über Fragen! „20 Minuten Hessen“ gibt Antworten.
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Ein Podcast der HA Hessen Agentur GmbH
„Städte und Gemeinden spielen eine immense Schlüsselrolle beim Klimaschutz“, sagt Radio- und TV-Moderatorin Evren Gezer zu Beginn der neuen Folge des Podcasts „20 Minuten Hessen“, denn: „Nur wenn alle Städte und Gemeinden dabei sind, können wir das langfristige Ziel der Klimaneutralität auch erreichen“, betont ihr Gesprächspartner Johannes Salzer, Abteilungsleiter in der LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA). Evren Gezer ist beeindruckt vom Engagement der LEA. „Wir arbeiten in der LandesEnergieAgentur tagtäglich daran. Wir wollen die Situation verbessern. Und wir wollen insbesondere die Kommunen unterstützen, sie an die Hand nehmen und beraten.“
Die LEA bietet Fachveranstaltungen, Schulungen und Seminare für Kommunen an. Johannes Salzer berichtet im Podcast, dass er dabei auf Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowohl großer Städte als auch kleiner Gemeinden trifft, die sehr motiviert sind und etwas bewegen wollen. Diese vernetzen sich im Bündnis der hessischen Klima-Kommunen und haben dort die Möglichkeit, innovative und erfolgreiche Projekte ihrer Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen Hessens kennenzulernen.
Ziel der mittlerweile fast 400 Klima-Kommunen in Hessen ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren oder auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen. Dadurch soll die Emission von Treibhausgasen schrittweise gesenkt werden, um langfristig komplett klimaneutral zu werden. Städte und Gemeinden spielen dabei eine so wichtige Rolle, weil sie viele Lebensbereiche ihrer Bürgerinnen und Bürger direkt beeinflussen können.
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Ein Podcast der HA Hessen Agentur GmbH
„Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen uns alle. Und natürlich sind sich auch unsere hessischen Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst“, betont Radio- und TV-Moderatorin Evren Gezer zu Beginn der neuen Folge des Podcasts „20 Minuten Hessen“. Ihre beiden Gesprächspartner Dr. Felix Kaup und Dr. Carsten Ott von der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) zeigen Wege für Unternehmen auf, an konkrete Hilfe zu gelangen – von der Beratung bis zur finanziellen Förderung. Nachfragen lohnt sich oft: „Es wird versucht, an jeder Stelle den Unternehmen Arbeit abzunehmen“, sagt Dr. Felix Kaup, Leiter Industrial Technologies bei der HTAI. Kaup kümmert sich mit seinem Team darum, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in Hessen bei Fragen zur Förderung von Material- und Emissionseinsparungen zu unterstützen.
Zunächst werden Unternehmen beraten, um Potenziale zu identifizieren. Es sollen gleichzeitig Einsparungen realisiert und Belange des Umweltschutzes berücksichtigt werden. Hierbei hat sich der Ansatz des Produktionsintegrierten Umweltschutzes (PIUS) besonders bewährt. Über PIUS-Invest werden schließlich konkrete Projekte gefördert. Knapp 60 Unternehmen haben die Förderung schon erhalten.
Was bereits gefördert und ganz konkret erreicht wurde, ist in der Broschüre „CO2-Helden denken weiter“ zusammengefasst – ein im Podcast vorgestelltes Beispiel ist das der Baumgarten GmbH: Aus den Anfängen als Sägemühle ist ein familiengeführtes Unternehmen geworden, das den traditionellen Werk- und Baustoff Holz zur Grundlage nachhaltiger Produktions-Innovationen macht.
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Ein Podcast der HA Hessen Agentur GmbH
Das StartHub Hessen, das von der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums umgesetzt wird, ist die zentrale Anlaufstelle für die hessische Start-up Community.
Annelie Sanden und Dr. Detlef Terzenbach erklären in der dreizehnten Folge des Podcasts „20 Minuten Hessen“, was das StartHub Gründerinnen und Gründern bietet und wie die Zusammenarbeit im umfangreichen „Gründer-Ökosystem“ in Hessen funktioniert: „Wir reden von einem Innovations-Ökosystem, wo Förderinstitutionen, Hochschulen und Beratungsorganisationen zusammenkommen. Ähnlich ist es auch in einem Gründer-Ökosystem. Und da gibt es dann einen Netzwerkknoten, als den sich das StartHub Hessen versteht“, erläutert Dr. Detlef Terzenbach, der das Themenfeld Innovationsunterstützung sowie das StartHub Hessen leitet, im Gespräch mit Radio- und TV-Moderatorin Evren Gezer. „Ein solcher Netzwerkknoten bündelt die Kompetenzen und schafft eine innovative Wohlfühlatmosphäre für Start-ups in der Region“, ergänzt Annelie Sanden. Sanden ist für das Marketing des StartHub Hessen zuständig.
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