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1. Wenn ich eine Sache nicht leiden kann, ist das, wenn ich Leute sagen höre: Ja, typisch Frau halt. Oder: Naja, Jungs sind halt wilder. Macht mich einfach nur wütend. Und ist auch sowas von kurz gedacht. Das ist natürlich antrainiert. Und dazu habe ich diese Woche jemanden sprechen hören, der das ganze mit brain plasticity in Zusammenhang gebracht hat. Und das war eine so gute, verständliche Erklärung, dass ich euch davon erzählen muss.
2. Heißt so, weil – Dass Sprache ein mächtiges Werkzeug ist, wenn es darum geht, Dinge zu framen, darüber habe ich ja schon öfter nachgedacht. Aber diese Woche ist mir wieder mal krass vor Augen geführt worden, was für eine mächtigeWaffe im Arsenal ekelhafter Unterdrücker sie auch sein kann. Bestes Beispiel, das ich immer wieder im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Epstein Files gehört habe: Minderjährige Frauen. Ist doch zum Kotzen. Von minderjährigen Männern hingegen hat noch keiner was gehört. Ein Narrativ, das so klar ins Leben gerufen wurde, um Männer, die Mädchen missbrauchen, zu schützen. Und erschreckend, dass es so lange gedauert hat bis mir das aufgefallen ist.
3. Ich habe mich das erste Mal in meiner professionellen Laufbahn bewusst dagegen entschieden, mich auf eine höhere Position zu bewerben. Naja, ehrlich gesagt, kannte ich das auch nicht, das man sich überhaupt intern auf irgendwas bewerben muss und interviewen muss. Schrecklich. Mich dem ganzen zu entziehen war die einzige Entscheidung, die ich treffen konnte, um einem Ganzkörperschmerz vorzubeugen. Es sieht so aus als wäre ich allergisch gegen corporate Strukturen. Jetzt zum Glück: Erleichterung. Und Fokus auf das, was ich machen will.
Ich freu mich auf Gedanken: Von euch, für mich! Schickt mir eure Meinung als Text oder Audio und folgt VoicemailForYou auf Instagram
By laurathuerigen1. Wenn ich eine Sache nicht leiden kann, ist das, wenn ich Leute sagen höre: Ja, typisch Frau halt. Oder: Naja, Jungs sind halt wilder. Macht mich einfach nur wütend. Und ist auch sowas von kurz gedacht. Das ist natürlich antrainiert. Und dazu habe ich diese Woche jemanden sprechen hören, der das ganze mit brain plasticity in Zusammenhang gebracht hat. Und das war eine so gute, verständliche Erklärung, dass ich euch davon erzählen muss.
2. Heißt so, weil – Dass Sprache ein mächtiges Werkzeug ist, wenn es darum geht, Dinge zu framen, darüber habe ich ja schon öfter nachgedacht. Aber diese Woche ist mir wieder mal krass vor Augen geführt worden, was für eine mächtigeWaffe im Arsenal ekelhafter Unterdrücker sie auch sein kann. Bestes Beispiel, das ich immer wieder im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Epstein Files gehört habe: Minderjährige Frauen. Ist doch zum Kotzen. Von minderjährigen Männern hingegen hat noch keiner was gehört. Ein Narrativ, das so klar ins Leben gerufen wurde, um Männer, die Mädchen missbrauchen, zu schützen. Und erschreckend, dass es so lange gedauert hat bis mir das aufgefallen ist.
3. Ich habe mich das erste Mal in meiner professionellen Laufbahn bewusst dagegen entschieden, mich auf eine höhere Position zu bewerben. Naja, ehrlich gesagt, kannte ich das auch nicht, das man sich überhaupt intern auf irgendwas bewerben muss und interviewen muss. Schrecklich. Mich dem ganzen zu entziehen war die einzige Entscheidung, die ich treffen konnte, um einem Ganzkörperschmerz vorzubeugen. Es sieht so aus als wäre ich allergisch gegen corporate Strukturen. Jetzt zum Glück: Erleichterung. Und Fokus auf das, was ich machen will.
Ich freu mich auf Gedanken: Von euch, für mich! Schickt mir eure Meinung als Text oder Audio und folgt VoicemailForYou auf Instagram