1.
Ich bin nicht direkt gläubig, aber nichtsdestotrotz denke ich mir immer wieder neue Erklärmodelle dafür aus, wie und nach welchen Kriterien das Universum meiner Meinung nach Taten belohnt. Mittlerweile sind diese Modelle relativ ausgefeilt und werden von mir strikt befolgt. Obwohl es dafür eigentlich gar keinen vernünftigen Grund gibt. Sucht ihr auch manchmal nach solchen Erklärungsmodellen?
Ein sehr trauriger, sehr stiller Rant
In Bondi wurden diesen Sonntag Menschen getötet, die mit ihren Familien und Freunden Hanukkah feiern wollten. Eine so grausame Tat, dass ich Schwierigkeiten habe, Worte zu finden. Und die Berichterstattung, besonders die Flut der Bilder und Videos, die auf Social Media verbreitet wurden, hat mich erschüttert. Jede*r hat einfach das Handy drauf gehalten und in keiner Weise darüber nachdacht, dass hier Grenzen überschritten werden. Das hat für mich mit Menschenwürde zu tun, aber auch mit Anstand und der Gefahr, dass Angehörige furchtbare Nachrichten auf so eine Weise erfahren könnten.
2.
Bleibt man immer ein Kind für seine Eltern? Familien sind komplexe Gefüge, in denen jedes Familienmitglied seine Rolle einnimmt. Ob man die nun gewählt hat oder sie um einen herum gewachsen ist... wahrscheinlich ist es immer ein bisschenvon beidem. Jetzt, wo ich in der Ferne wohne, und selten auf meine Eltern und meine Familie treffe, sind mir diese Rollenverteilungen um so bewusster geworden. Weil ich, glaube ich, aus meiner Rolle herausgewachsen bin, aber vielleicht noch keine neue gefunden habe.
Ich freu mich auf Gedanken: Von euch, für mich! Schickt mir eure Meinung als Text oder Audio und folgt VoicemailForYou auf
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