Wie kommt es, dass ein Bayer in Graz die Eisenbahnforschung zur Weltspitze führt?
Der Leiter des Instituts für Bahn-Infrastrukturdesign, Universitätsprofessor Ferdinand Pospischil, hat eine einfache Antwort: Weil wir in Österreich den ungebrochenen Willen zur Forschung am Bahnsektor haben und daher auch die wohl höchste Bahn-Forschungsquote pro Kopf weltweit. Das rechnet sich, denn die schwächelnde Autozulieferindustrie, unser vermeintlich stärkster Wirtschaftsmotor, wird gerade von der heimischen Bahnindustrie überholt. Die Expertise des Grazer TU-Instituts von Ferdinand Pospischil ist übrigens nach nur wenigen Jahren weltweit gefragt – bis nach Australien!
Warum das so ist, weshalb dennoch nicht alle Fachkräfte bei der ÖBB, Plasser & Theurer, Stadler, Hitachi & Co. landen und wie außergewöhnlich spannend die Ausbildung an seinem Grazer TU-Institut ist, das erfahren wir in dieser ersten Folge der Zukunfts-Dampfplauderei.
Zukunfts-Dampfplauderei? Richtig gelesen, wir laden ab jetzt auch die "großen" Namen des Bahnsektors zu uns ein, denn wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Industrierevolution: Die Bahn übernimmt in Europa das Ruder und wird stärker denn je den Personen- und Güterverkehr bestimmen. Da gehört auch eine Anschlussbahn wie die Feistritztalbahn dazu. Dranbleiben, abonnieren und gute Interviews erleben.
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