25 Jahre Digitale Touristik

25 Jahre Digitale Touristik

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25 Jahre Digitale Touristik episodes

  • 25 Jahre Digitale Touristik - booking.com
    Sternstunden - Geschichten -Erinnerungen

    Am Anfang war das Hotelzimmer. Dann kam das Fax. Und wenn das Faxgerät nicht an war, kam eben jemand mit dem Fahrrad.

    In dieser Episode von „25 Jahre digitale Touristik“ geht es um eine Geschichte, die fast zu schön klingt, um wahr zu sein: Ein junger Gründer in Amsterdam, eine Idee für eine bessere Hotelbuchungsseite, ein paar Unterkünfte, viel Handarbeit – und irgendwann wird daraus Booking.com, eine der bekanntesten Reisemarken der Welt.

    Host Roman Borch spricht mit Norman Ladig von Booking.com und Michael Buller vom VIR über die frühen Jahre einer Plattform, die heute für viele Reisende so selbstverständlich ist wie der Koffergriff am Flughafen. Doch 1996 war noch sehr wenig selbstverständlich. Reservierungen mussten bestätigt werden, Hotels mussten überzeugt werden, Faxgeräte mussten funktionieren – und wenn sie es nicht taten, half manchmal sehr analoge Mobilität: das Fahrrad.

    Norman erzählt, wie Booking ursprünglich als Bookings.nl startete, wie aus der lokalen Hotelseite ein internationales Unternehmen wurde und warum der Weg dorthin nicht einfach nur aus Technologie bestand. Denn bevor die Plattform skalieren konnte, mussten Hotels einzeln gewonnen, Verträge verschickt, Raten gepflegt, Bilder hochgeladen und Partner geschult werden. Mit Katalogen, Telefon, lokalen Büros und viel Überzeugungsarbeit. Digitalisierung hieß damals nicht: „Klick und fertig“. Digitalisierung hieß: Tür auf, erklären, nachfassen, nochmal erklären – und hoffen, dass irgendwo ein Faxgerät Papier hatte.

    Besonders schön wird es, wenn die Folge zeigt, wie absurd manche Technologiesprünge im Rückblick wirken. Der Wechsel von Fax auf E-Mail? Heute banal. Damals für viele Hoteliers ein kleiner Kulturbruch, denn was nicht ausgedruckt und abgeheftet werden konnte, war offenbar noch nicht ganz real. Roman erinnert an eigene Installationsfahrten mit CD und E-Mail-Client, Michael Buller ordnet ein, warum diese Geschichten wichtig sind: Was heute normal wirkt, war damals ein enormer Kraftaufwand.

    Natürlich bleibt die Episode nicht in der Nostalgie stehen. Es geht auch um Booking.com als Tech-Unternehmen, um datenbasierte Beratung für Hotelpartner, um Performance-Marketing, die „Booking.yeah“-Kampagne, globale Sichtbarkeit, alternative Unterkünfte, Attraktionen, Flüge, Mietwagen, Transfers und den großen strategischen Bogen des Connected Trip. Also die Idee, Reisebausteine nicht nur nebeneinanderzustellen, sondern intelligent miteinander zu verbinden.

    Und dann ist da noch KI. Nicht als Buzzword-Konfetti, sondern als logische nächste Stufe einer Plattform, die schon immer versucht hat, Reisende, Daten, Angebote und Partner besser zusammenzubringen. Wenn 2026 tatsächlich ein bisschen wie 1996 ist, dann steht die Branche wieder an einem Anfang. Nur diesmal vermutlich ohne Faxgerät. Hoffentlich.

    Eine Episode über europäische Gründerkraft, touristische Überzeugungsarbeit, digitale Skalierung, Hoteliers mit Locher, Reisende mit Fernweh – und die charmante Erkenntnis: Auch globale Plattformen fangen manchmal mit einem Fahrrad an.

    Noch mehr Infos und Geschichten gibt es übrigens auf der Webseite des vir.

    37 min
  • 25 Jahre Digitale Touristik - ebookers
    Sternstunden - Geschichten -Erinnerungen
    Als Online-Reisebüros noch verdächtig waren…

    Server noch richtige Maschinen und Passwörter manchmal „Susi24“ hießen.

    Diese Episode von „25 Jahre digitale Touristik“ nimmt uns mit in eine Zeit, in der der Online-Reisevertrieb noch nicht nach Performance-Marketing, Conversion-Funnels und Cloud-Infrastruktur klang, sondern nach Flugpreislisten, 3-Letter-Codes, Netscape, Telefon, Videotext und sehr viel Pioniergeist.

    Host Roman Borch spricht mit Gereon Krahn und Jürgen Witte über die deutsche Geschichte von ebookers – und mit Michael Buller über jene digitale Aufbruchsstimmung, aus der später auch der VIR entstand. Gereon erzählt von den frühen Tagen bei tis.com, von Graumarkttickets, die mühsam in Datenbanken eingepflegt und ins Internet gestellt wurden, von Teletravel und dem Einstieg in die ebookers-Welt. Jürgen bringt die Perspektive des ehemaligen Veranstaltermannes mit, der zunächst gelernt hatte, dass Onliner irgendwie suspekt seien – und dann ziemlich schnell merkte, dass dort nicht weniger, sondern oft mehr Arbeit, mehr Service und mehr Infrastruktur nötig waren.

    Natürlich geht es auch um die großen Themen der frühen Nullerjahre: Vertrauen der Kunden, Kreditkartenzahlung im Internet, Provisionsmodelle für Onlinevertrieb, Servicecenter in Bonn, internationale Strukturen, Callcenter und Entwicklungskapazitäten in Indien, der Aufbau von Markenpräsenz und die Frage, warum ebookers auf der ITB auch mal so viel Geld ausgab, dass man dafür vermutlich ein paar sehr ordentliche Einfamilienhäuser hätte kaufen können.

    Und mittendrin steht die Erkenntnis, dass Digitalisierung nie nur Software war. Michael Buller bringt es auf den Punkt: Digital ist Haltung. Eine Haltung, die Veränderung nicht beklagt, sondern gestaltet. Die nicht auf Erlaubnis wartet. Und die auch dann weitermacht, wenn Veranstalter, Verbände oder Kreditkartenkunden noch nicht ganz sicher sind, ob dieses Internet wirklich bleibt.

    Eine Episode über Mut, Geschwindigkeit, Misstrauen, Schlipsverweigerung, Onlinepioniere, dicke Bretter und die charmante Wahrheit, dass die digitale Touristik nicht von Algorithmen allein gebaut wurde, sondern von Menschen, die einfach angefangen haben.

    Noch mehr Infos und Geschichten gibt es übrigens auf der Webseite des vir.

    37 min
  • 25 Jahre Digitale Touristik - midoco
    Sternstunden - Geschichten -Erinnerungen
    Bevor KI kam, gab es gelbe Reiseanmeldungen.

    Und Bezirkszentralen. Und Menschen, die abends noch gesammelt Buchungen per Telefon durchgaben.

    In dieser Episode von „25 Jahre digitale Touristik“ wird es herrlich nostalgisch – aber nur kurz. Denn wer mit Jörg Hauschild, Mitgründer von midoco, über Digitalisierung spricht, landet sehr schnell mitten im Maschinenraum der Touristik: dort, wo Buchungen nicht nur verkauft, sondern verarbeitet, abgerechnet, automatisiert und möglichst elegant durch Systeme geschoben werden.

    Gemeinsam mit Host Roman Borch blickt Jörg zurück auf eine Branche, in der Computerreservierungssysteme einst wie Science-Fiction wirkten, Bildtelefonie verdächtig futuristisch war und ein Internetanschluss zu Hause noch bedeutete, dass man sonntagsabends vielleicht doch besser nicht erreichbar gewesen wäre. Von Amadeus-Terminals über Neckermann-Blöcke, Sabre Light, Merlin, TCP/IP, TOMA und EDIFACT bis zu Webservices und offenen Systemarchitekturen: Diese Folge ist ein liebevoller Ritt durch all die Technik, die im Reisevertrieb meistens unsichtbar bleibt – aber ohne die ziemlich wenig funktionieren würde.

    Natürlich geht es auch um die Gründung von midoco im Jahr 2005: vier Menschen, eine Idee, sehr viel Erfahrung und der Wunsch, Mid- und Backoffice-Prozesse für Reisebüros, Veranstalter, OTAs und Geschäftsreiseanbieter komplett neu zu denken. Auf der grünen Wiese statt im Konzernkorsett. Mit Kunden wie TUI4U, LMX und später Lufthansa City Center wurde aus der Idee ein System, das heute in sehr unterschiedlichen Märkten und Prozessen zu Hause ist.

    Und weil kein Digitaltalk im Jahr 2026 ohne KI auskommt, wird auch darüber gesprochen: nüchtern, klug und ohne Buzzword-Konfetti. Jörgs vielleicht schönster Satz der Folge: Ein sehr gut digitalisierter Prozess braucht keine AI. Aber Kommunikation, Support, Wissenstransfer und Krisenprozesse? Da wird es spannend. Sehr spannend sogar.

    Eine Episode für alle, die wissen wollen, warum Digitalisierung in der Touristik nicht nur vorne auf der Website stattfindet, sondern vor allem hinten im System. Und warum manchmal gerade die unsichtbaren Prozesse die eigentlichen Helden der Reisebranche sind.

    Noch mehr Infos und Geschichten gibt es übrigens auf der Webseite des vir.

    39 min
  • 25 Jahre Digitale Touristik - Sunny Cars
    Sternstunden - Geschichten -Erinnerungen
    Fax war einmal heißer Scheiß.

    Heute filmt der Kunde seinen Mietwagen per App.

    Dazwischen liegen rund 25 Jahre digitale Touristik – und ziemlich viele Geschichten.

    Zum Auftakt der neuen VIR-Podcastreihe „25 Jahre digitale Touristik“ begrüßen Michael Buller und Roman Borch einen Gast, der den digitalen Wandel nicht nur beobachtet, sondern mitgestaltet hat: Kai Sannwald, Gründer und CEO von Sunny Cars.

    Gemeinsam reisen die drei zurück in eine Zeit, in der Buchungsformulare gefaxt, Rechnungen auf Endlospapier gedruckt und die ersten E-Mail-Postfächer bestaunt wurden wie technische Wunderwerke. Kai erzählt, warum Sunny Cars früh auf digitale Prozesse setzte, weshalb er irgendwann selbst programmieren lernte, wie XML-Schnittstellen plötzlich neue Freiheiten eröffneten – und warum ein Mietwagenprodukt deutlich komplexer ist als „vier Räder und ein Lenkrad“.

    Natürlich geht es auch um legendäre Technikmomente: Datenbank-Crashs, Updates mit Adrenalinschub, Systeme, die plötzlich von viel mehr Anfragen überrollt wurden als geplant – und die beruhigende Erkenntnis, dass selbst erfolgreiche Digitalpioniere sich gelegentlich grandios verschätzen. Etwa bei der Frage, ob Kunden wirklich freiwillig einmal um ihren Mietwagen herumfilmen würden. Spoiler: Sie tun es.

    Eine Episode über unternehmerische Neugier, Prozessleidenschaft, Teamgeist und die angenehme Wahrheit, dass Digitalisierung nie „fertig“ ist. Zum Glück. Sonst wäre es ja irgendwann langweilig.

    Noch mehr Infos und Geschichten gibt es übrigens auf der Webseite des vir.

    32 min
  • 25 Jahre Digitale Touristik - Episode 1
    Sternstunden - Geschichten -Erinnerungen
    „1/4 Jahrhundert Digitalisierung in der Touristik“

    Eine Zeitreise durch 25 Jahre digitale Transformation der Reisebranche

    Seit rund 25 Jahren prägt die Digitalisierung die Reisebranche – und mit ihr haben sich die Mitglieder des VIR als Pioniere und Gestalter einer neuen Ära positioniert.

    Heute werden die meisten Reisen über digitale Kanäle gebucht, Plattformen sind fest im Alltag der Verbraucher verankert. Dennoch hält sich in Öffentlichkeit, Politik und Teilen der Branche das Narrativ, dass „Digitalisierung“ und „Plattformen“ Bedrohungen oder Fremdkörper seien – anstatt Treiber von Innovation, Transparenz und Wirtschaftswachstum.

    Mit dem **Podcast „1/4 Jahrhundert Digitalisierung“ **wollen wir dieses Bild korrigieren – indem wir zeigen, wie viel Arbeit, Mut und Pioniergeist in dieser Entwicklung steckt.

    Wir möchten Geschichten erzählen, die sichtbar machen, dass die Erfolge der digitalen Unternehmen kein Zufall sind, sondern Ergebnis jahrzehntelanger Innovationsarbeit.

    Gleichzeitig wollen wir als Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) auch einen Blick in den Maschinenraum geben, um zu zeigen, was hinter der Oberfläche einer Plattform tatsächlich passiert – wie Technologien entwickelt, Prozesse gesteuert, Buchungen abgesichert und rechtliche Anforderungen umgesetzt werden.

    Denn dieser Teil der Wertschöpfung bleibt in der öffentlichen Wahrnehmung fast unsichtbar, obwohl er das Rückgrat der digitalen Reisebranche bildet.

    Willkommen in Episode 1: Warum machen wir das ?

    1 min

About 25 Jahre Digitale Touristik

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„1/4 Jahrhundert Digitalisierung“