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** „[…] Das ist das Problem was wir jetzt haben, dass wir viele Männer nicht mehr in die Vorsorge kriegen.“ Rüdiger Bolze blickt auf eine lange auch persönliche Historie mit dem Thema Prostatakrebs zurück. Was macht die Diagnose mit Betroffenen? Welchen Stellenwert haben Angehörige? Und wie wurde mit Krebs eigentlich früher in der DDR umgegangen?**
Zu Gast
Rüdiger Bolz wurde 2004 aufgrund von Prostatakrebs operiert. 2005 übernahm er die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Halle, Zitat, „eigentlich nur vorrübergehend.“ In der Gegenwart fungiert er noch immer als Vorsitzender und Sprecher der SHG und ist Leiter des Regionalverbandes Neuen Bundesländer Prostatakrebs. (Stand 06.2024)
Zum Thema: 5 Fakten zum Thema „Prostatakrebs“
Eine ausführliche Version dieser Liste, findet sich in den Shownotes zu Episode 19, dem ersten Part der Doppelfolge zum Thema Prostatakrebs. Der nachfolgende Link führt zu dieser Episode. Ansonsten ist dieser Podcast auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu finden: https://ausgesprochen-menschlich.podigee.io/19-neue-episode
• Die Prostata an der Spermabildung und dem Hormonstoffwechsel beteiligt.
Quelle/n:
Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Halle (Saale)
Seit 2003 begrüßt und berät die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Halle (Saale) neue Mitglieder und an Prostatakrebs-Vorsorge interessierte Menschen. Die Gruppentreffen sind allesamt öffentlich. Zum Angebot gehören auch Vorträge, Informationsveranstaltungen und persönliche Gespräche. (Stand Juni 2024; Informationen bereitgestellt durch Rüdiger Bolze; Anm. d. Red.)
Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Halle (Saale)
Thema: Krebsdiagnose – 5 Phasen zur Akzeptanz
In dieser Episode erzählt unser Gast Rüdiger Bolze auch von seiner Prostatakrebs-Diagnose und erinnert sich an die Umstände. Experten unterteilen den Weg zur Akzeptanz in 5 Phasen:
Quelle/n & Weiterführendes:
Thema: Ehrenamtlichkeit
In dieser Episode sprechen wir auch über den Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement. Laut einer Statistik die 2023 erschien, betätigten sich 2023 knapp 16,06 Millionen Bundesbürger in einer ehrenamtlichen Tätigkeit.
Laut Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von 2021 engagieren sich tendenziell mehr Menschen in Deutschland als vor rund 20 Jahren.
Anfang Juni 2024 wurde im Thüringischen Landtag das Ehrenamtsgesetz beschlossen. Damit verbunden ist ein Landesprogramm, mit dem der Freistaat Thüringen 15 Millionen Euro in die Förderung von ehrenamtlichem Engagement stecken will; u.a. mit Aus- und Weiterbildung und erleichterten Rahmenbedingungen (z.B. keine GEMA bei Vereinsfestivitäten).
Quelle/n:
Thema: Krebsregister – die DDR als Vorreiter
Zitat: „Mit der Errichtung eines flächendeckend arbeitenden Krebsregisters nahm die DDR international eine Vorreiterrolle ein. Der frühe Beginn der Krebsregistrierung und auch die elektronische Erfassung der frühen Jahrgänge (ab 1961) ist in Deutschland einmalig. Auch weltweit gibt es nicht viele vergleichbare Krebsregister.“
Ab 1953 gab es in der DDR eine Meldepflicht: jede Krebserkrankung musste dem Nationalen Krebsregister der DDR gemeldet werden.
In der Gegenwart führt das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD), mit Sitz am Robert Koch-Institut in Berlin, die Daten der Landeskrebsregister zusammen.
Konträr zur fortschrittlichen Erfassung von Krebserkrankungen, gab es in der DDR allerdings keine gemeinschaftliche Selbsthilfe im heutigen Sinne. In einem Rückblick für das NAKOS-Magazin schreibt Gesine Heinrich dazu: „Gemeinschaftliche Selbsthilfe gab es in der DDR offiziell nicht. Sie war nicht erwünscht und nicht erlaubt. Zumindest aus Sicht der Pa[r]teiführung, des Staates. Und obwohl Eigenständigkeit und Eigeninitiative in der DDR nicht willkommen geheißen wurde, gab es durchaus Erfahrungen im sozialen Engagement, sei es durch private Beschaffungsnetzwerke oder betriebsgebundenes Engagement. Und dann gab es gruppenbezogene Selbsthilfe doch: Alkoholikergruppen – sogenannte Klubs –, Gruppen für seelische Gesundheit oder Angehörigengruppen behinderter Kinder.“
Quelle/n:
Thema: Regionalverband Neue Bundesländer – Organisationsstruktur der Prostata-Selbsthilfe
Der übergeordnete Bundesverband der Prostata-Selbsthilfe schreibt zum Thema „Regionale Zusammenschlüsse“: „Es liegt in der Natur der Sache, dass dem BPS angeschlossene Selbsthilfegruppen auch gemeinsame regionale Interessen haben können“ und weiter:
Quelle/n:
Kontakt
Für die Bereitstellung der Räumlichkeiten danken wir herzlich der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft der AOK Sachsen-Anhalt in Magdeburg.
Du hast Fragen, Anregungen und konstruktive Kritik zum Podcast und dieser Episode? Dann schreib uns einfach eine Mail:
ausgesprochen menschlich – Selbsthilfe auf Sendung ist ein Podcast der AOK Sachsen-Anhalt. Mehr Informationen zum Angebot der AOK und viele Tipps und Hinweis rund um Deine Gesundheit findest Du unter www.deine-Gesundheitswelt.de/Selbsthilfe
By Robert Gryczke, Axel Fichtmüller, AOK Sachsen-Anhalt** „[…] Das ist das Problem was wir jetzt haben, dass wir viele Männer nicht mehr in die Vorsorge kriegen.“ Rüdiger Bolze blickt auf eine lange auch persönliche Historie mit dem Thema Prostatakrebs zurück. Was macht die Diagnose mit Betroffenen? Welchen Stellenwert haben Angehörige? Und wie wurde mit Krebs eigentlich früher in der DDR umgegangen?**
Zu Gast
Rüdiger Bolz wurde 2004 aufgrund von Prostatakrebs operiert. 2005 übernahm er die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Halle, Zitat, „eigentlich nur vorrübergehend.“ In der Gegenwart fungiert er noch immer als Vorsitzender und Sprecher der SHG und ist Leiter des Regionalverbandes Neuen Bundesländer Prostatakrebs. (Stand 06.2024)
Zum Thema: 5 Fakten zum Thema „Prostatakrebs“
Eine ausführliche Version dieser Liste, findet sich in den Shownotes zu Episode 19, dem ersten Part der Doppelfolge zum Thema Prostatakrebs. Der nachfolgende Link führt zu dieser Episode. Ansonsten ist dieser Podcast auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu finden: https://ausgesprochen-menschlich.podigee.io/19-neue-episode
• Die Prostata an der Spermabildung und dem Hormonstoffwechsel beteiligt.
Quelle/n:
Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Halle (Saale)
Seit 2003 begrüßt und berät die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Halle (Saale) neue Mitglieder und an Prostatakrebs-Vorsorge interessierte Menschen. Die Gruppentreffen sind allesamt öffentlich. Zum Angebot gehören auch Vorträge, Informationsveranstaltungen und persönliche Gespräche. (Stand Juni 2024; Informationen bereitgestellt durch Rüdiger Bolze; Anm. d. Red.)
Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Halle (Saale)
Thema: Krebsdiagnose – 5 Phasen zur Akzeptanz
In dieser Episode erzählt unser Gast Rüdiger Bolze auch von seiner Prostatakrebs-Diagnose und erinnert sich an die Umstände. Experten unterteilen den Weg zur Akzeptanz in 5 Phasen:
Quelle/n & Weiterführendes:
Thema: Ehrenamtlichkeit
In dieser Episode sprechen wir auch über den Stellenwert von ehrenamtlichem Engagement. Laut einer Statistik die 2023 erschien, betätigten sich 2023 knapp 16,06 Millionen Bundesbürger in einer ehrenamtlichen Tätigkeit.
Laut Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von 2021 engagieren sich tendenziell mehr Menschen in Deutschland als vor rund 20 Jahren.
Anfang Juni 2024 wurde im Thüringischen Landtag das Ehrenamtsgesetz beschlossen. Damit verbunden ist ein Landesprogramm, mit dem der Freistaat Thüringen 15 Millionen Euro in die Förderung von ehrenamtlichem Engagement stecken will; u.a. mit Aus- und Weiterbildung und erleichterten Rahmenbedingungen (z.B. keine GEMA bei Vereinsfestivitäten).
Quelle/n:
Thema: Krebsregister – die DDR als Vorreiter
Zitat: „Mit der Errichtung eines flächendeckend arbeitenden Krebsregisters nahm die DDR international eine Vorreiterrolle ein. Der frühe Beginn der Krebsregistrierung und auch die elektronische Erfassung der frühen Jahrgänge (ab 1961) ist in Deutschland einmalig. Auch weltweit gibt es nicht viele vergleichbare Krebsregister.“
Ab 1953 gab es in der DDR eine Meldepflicht: jede Krebserkrankung musste dem Nationalen Krebsregister der DDR gemeldet werden.
In der Gegenwart führt das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD), mit Sitz am Robert Koch-Institut in Berlin, die Daten der Landeskrebsregister zusammen.
Konträr zur fortschrittlichen Erfassung von Krebserkrankungen, gab es in der DDR allerdings keine gemeinschaftliche Selbsthilfe im heutigen Sinne. In einem Rückblick für das NAKOS-Magazin schreibt Gesine Heinrich dazu: „Gemeinschaftliche Selbsthilfe gab es in der DDR offiziell nicht. Sie war nicht erwünscht und nicht erlaubt. Zumindest aus Sicht der Pa[r]teiführung, des Staates. Und obwohl Eigenständigkeit und Eigeninitiative in der DDR nicht willkommen geheißen wurde, gab es durchaus Erfahrungen im sozialen Engagement, sei es durch private Beschaffungsnetzwerke oder betriebsgebundenes Engagement. Und dann gab es gruppenbezogene Selbsthilfe doch: Alkoholikergruppen – sogenannte Klubs –, Gruppen für seelische Gesundheit oder Angehörigengruppen behinderter Kinder.“
Quelle/n:
Thema: Regionalverband Neue Bundesländer – Organisationsstruktur der Prostata-Selbsthilfe
Der übergeordnete Bundesverband der Prostata-Selbsthilfe schreibt zum Thema „Regionale Zusammenschlüsse“: „Es liegt in der Natur der Sache, dass dem BPS angeschlossene Selbsthilfegruppen auch gemeinsame regionale Interessen haben können“ und weiter:
Quelle/n:
Kontakt
Für die Bereitstellung der Räumlichkeiten danken wir herzlich der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft der AOK Sachsen-Anhalt in Magdeburg.
Du hast Fragen, Anregungen und konstruktive Kritik zum Podcast und dieser Episode? Dann schreib uns einfach eine Mail:
ausgesprochen menschlich – Selbsthilfe auf Sendung ist ein Podcast der AOK Sachsen-Anhalt. Mehr Informationen zum Angebot der AOK und viele Tipps und Hinweis rund um Deine Gesundheit findest Du unter www.deine-Gesundheitswelt.de/Selbsthilfe