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In dieser Folge starten wir ins neue Jahr mit einem besonderen Gast und einem Thema, das in der Fetischszene viel zu selten offen besprochen wird: Fetisch und Behinderung. Gemeinsam mit Paito sprechen wir über Sichtbarkeit, Vorurteile und darüber, warum Humor, Offenheit und Ehrlichkeit oft der beste Zugang zu schwierigen Themen sind. Schnell wird klar: Diese Folge wird persönlich, lang – und wichtig.
Paito erzählt uns offen von seiner starken Sehbehinderung, mit der er seit seiner Geburt lebt, und davon, wie er selbst seine Wahrnehmung der Welt beschreibt. Für ihn sind seine wenigen Prozent Sehvermögen seine ganz persönlichen 100 %. Wir lernen, wie er seinen Alltag meistert, welche Herausforderungen Licht, Menschenmengen und Orientierung für ihn bedeuten – und warum Kommunikation der Schlüssel ist, um Berührungsängste abzubauen.
Ein zentraler Punkt der Folge ist der Umgang mit dem Begriff „behindert“. Wir diskutieren offen, warum das Wort negativ behaftet ist, warum Kontext entscheidend ist und weshalb Paito selbst kein Problem mit der Bezeichnung hat. Mit viel Humor – aber auch Ernsthaftigkeit – machen wir klar: Es geht nicht darum, jemanden zu verletzen, sondern darum, Menschen mitzunehmen, aufzuklären und miteinander statt übereinander zu lachen.
Natürlich sprechen wir auch über Fetisch: Paito ist Teil der Puppy- und Lederszene und zeigt, dass Behinderung und Fetisch sich nicht ausschließen. Im Gegenteil – beides ist Teil seiner Identität. Besonders eindrücklich ist, wie er seine Sehbehinderung sichtbar in seinen Fetisch integriert, etwa mit einer speziellen Blindenbinde aus Leder. Für uns wird deutlich: Fetisch ist Vielfalt, und genau dafür sollte die Community stehen.
Ein großes Thema der Folge ist Inklusion auf Events und Partys. Paito berichtet von seinen Erfahrungen auf Veranstaltungen wie der Gear and Dance oder der Puppy Park und davon, wie herausfordernd unbekannte Locations, Dunkelheit, Lautstärke und Menschenmengen sein können. Mit dem von ihm initiierten verfrühten Einlass für beeinträchtigte Gäste schafft er Orientierung, Sicherheit und echte Teilhabe – und ermöglicht vielen erst den Zugang zu solchen Events.
Zum Abschluss nehmen wir eine starke Botschaft mit: Wer nichts an sich ändern kann, sollte sich nicht verstecken. Paito erzählt, wie aus einer negativen Erfahrung ein öffentliches Outing, Aufklärungsarbeit und sogar eine eigene Community entstanden sind. Sein Leitsatz bleibt hängen: Wenn man sich selbst aufgibt und das Lachen verliert, dann ist man wirklich behindert. Diese Folge ist eine Einladung, hinzuschauen, zuzuhören und Fetisch-Community als das zu leben, was sie sein kann – offen, solidarisch und menschlich.
By Markus und AlexIn dieser Folge starten wir ins neue Jahr mit einem besonderen Gast und einem Thema, das in der Fetischszene viel zu selten offen besprochen wird: Fetisch und Behinderung. Gemeinsam mit Paito sprechen wir über Sichtbarkeit, Vorurteile und darüber, warum Humor, Offenheit und Ehrlichkeit oft der beste Zugang zu schwierigen Themen sind. Schnell wird klar: Diese Folge wird persönlich, lang – und wichtig.
Paito erzählt uns offen von seiner starken Sehbehinderung, mit der er seit seiner Geburt lebt, und davon, wie er selbst seine Wahrnehmung der Welt beschreibt. Für ihn sind seine wenigen Prozent Sehvermögen seine ganz persönlichen 100 %. Wir lernen, wie er seinen Alltag meistert, welche Herausforderungen Licht, Menschenmengen und Orientierung für ihn bedeuten – und warum Kommunikation der Schlüssel ist, um Berührungsängste abzubauen.
Ein zentraler Punkt der Folge ist der Umgang mit dem Begriff „behindert“. Wir diskutieren offen, warum das Wort negativ behaftet ist, warum Kontext entscheidend ist und weshalb Paito selbst kein Problem mit der Bezeichnung hat. Mit viel Humor – aber auch Ernsthaftigkeit – machen wir klar: Es geht nicht darum, jemanden zu verletzen, sondern darum, Menschen mitzunehmen, aufzuklären und miteinander statt übereinander zu lachen.
Natürlich sprechen wir auch über Fetisch: Paito ist Teil der Puppy- und Lederszene und zeigt, dass Behinderung und Fetisch sich nicht ausschließen. Im Gegenteil – beides ist Teil seiner Identität. Besonders eindrücklich ist, wie er seine Sehbehinderung sichtbar in seinen Fetisch integriert, etwa mit einer speziellen Blindenbinde aus Leder. Für uns wird deutlich: Fetisch ist Vielfalt, und genau dafür sollte die Community stehen.
Ein großes Thema der Folge ist Inklusion auf Events und Partys. Paito berichtet von seinen Erfahrungen auf Veranstaltungen wie der Gear and Dance oder der Puppy Park und davon, wie herausfordernd unbekannte Locations, Dunkelheit, Lautstärke und Menschenmengen sein können. Mit dem von ihm initiierten verfrühten Einlass für beeinträchtigte Gäste schafft er Orientierung, Sicherheit und echte Teilhabe – und ermöglicht vielen erst den Zugang zu solchen Events.
Zum Abschluss nehmen wir eine starke Botschaft mit: Wer nichts an sich ändern kann, sollte sich nicht verstecken. Paito erzählt, wie aus einer negativen Erfahrung ein öffentliches Outing, Aufklärungsarbeit und sogar eine eigene Community entstanden sind. Sein Leitsatz bleibt hängen: Wenn man sich selbst aufgibt und das Lachen verliert, dann ist man wirklich behindert. Diese Folge ist eine Einladung, hinzuschauen, zuzuhören und Fetisch-Community als das zu leben, was sie sein kann – offen, solidarisch und menschlich.