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Christoph hat gewonnen. Flo war beim Dotwatchen. Wie sich die Geschichte entwickelt hat, besprechen die beiden in einer der dichtesten Rennerzählungen, die Sitzfleisch je produziert hat.
Die erste Nacht gehört aber dem Checkpoint 3B. Mitten im Wald, 50 Meter von der Straße entfernt, unsichtbar im Stockdunkeln. Christoph klettert über Zäune, sucht auf eingezäunten Wiesenstücken nach einem Schild das nicht dort ist wo alle es erwarten – und ist damit nicht allein. Fast das gesamte Feld hat das gleiche Problem.
Danach: Checkpoint 4, Schneesturm. Die Rennleitung ruft persönlich an. Kurswechsel per WhatsApp. Und hier passiert Robert Müller das, was beim Dotwatchen niemand verstehen konnte: Er fährt 80 Kilometer in die falsche Richtung. Der Grund ist so simpel wie brutal – ein fehlendes Minuszeichen bei den Koordinaten. Wer in WhatsApp auf eine Zahl tippt, kopiert sie wie eine Telefonnummer. Das Vorzeichen bleibt auf der Strecke. Statt 20 Kilometer westlich des Nullmeridians landet man 20 Kilometer östlich davon. Zwei Punkte, die geografisch vertretbar nah klingen – und trotzdem eine Katastrophe bedeuten.
Checkpoint 6B endet nicht besser: Christoph steht am Fuß eines 1.400-Meter-Anstiegs, der Wind schmeißt ihn fast vom Rad. Er schickt der Rennleitung ein Video. Checkpoint gestrichen. Direkt zum Finishparcours. Was das bedeutet: Die Fahrer hinter ihm sparen sich 60 bis 70 Kilometer. Ergebnis ohne Zeitkorrektur, ohne faire Lösung – weil es bei diesem Format keine gibt.
946 Kilometer, 16.600 Höhenmeter, 43 Stunden 40 Minuten. Zwei Stunden 50 Minuten Stehzeit laut Strava. Zielankunft kurz vor fünf Uhr morgens, zu dritt auf einem leeren Hauptplatz in Reus.
Das Unknown Race im Replay: https://www.followmychallenge.com/live/turno4/
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By Christoph Strasser, Florian Kraschitzer & PodcastwerkstattChristoph hat gewonnen. Flo war beim Dotwatchen. Wie sich die Geschichte entwickelt hat, besprechen die beiden in einer der dichtesten Rennerzählungen, die Sitzfleisch je produziert hat.
Die erste Nacht gehört aber dem Checkpoint 3B. Mitten im Wald, 50 Meter von der Straße entfernt, unsichtbar im Stockdunkeln. Christoph klettert über Zäune, sucht auf eingezäunten Wiesenstücken nach einem Schild das nicht dort ist wo alle es erwarten – und ist damit nicht allein. Fast das gesamte Feld hat das gleiche Problem.
Danach: Checkpoint 4, Schneesturm. Die Rennleitung ruft persönlich an. Kurswechsel per WhatsApp. Und hier passiert Robert Müller das, was beim Dotwatchen niemand verstehen konnte: Er fährt 80 Kilometer in die falsche Richtung. Der Grund ist so simpel wie brutal – ein fehlendes Minuszeichen bei den Koordinaten. Wer in WhatsApp auf eine Zahl tippt, kopiert sie wie eine Telefonnummer. Das Vorzeichen bleibt auf der Strecke. Statt 20 Kilometer westlich des Nullmeridians landet man 20 Kilometer östlich davon. Zwei Punkte, die geografisch vertretbar nah klingen – und trotzdem eine Katastrophe bedeuten.
Checkpoint 6B endet nicht besser: Christoph steht am Fuß eines 1.400-Meter-Anstiegs, der Wind schmeißt ihn fast vom Rad. Er schickt der Rennleitung ein Video. Checkpoint gestrichen. Direkt zum Finishparcours. Was das bedeutet: Die Fahrer hinter ihm sparen sich 60 bis 70 Kilometer. Ergebnis ohne Zeitkorrektur, ohne faire Lösung – weil es bei diesem Format keine gibt.
946 Kilometer, 16.600 Höhenmeter, 43 Stunden 40 Minuten. Zwei Stunden 50 Minuten Stehzeit laut Strava. Zielankunft kurz vor fünf Uhr morgens, zu dritt auf einem leeren Hauptplatz in Reus.
Das Unknown Race im Replay: https://www.followmychallenge.com/live/turno4/
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