Zwangsarbeit war während des Zweiten Weltkriegs in Hamburg keine Randerscheinung, sondern ein Massenphänomen. Rund 500.000 Menschen wurden aus unterschiedlichen Nationen und Gründen gezwungen, für das Deutsche Reich zu arbeiten. Einer von ihnen war Marino Ruga aus Italien. Nach der Kapitulation Italiens am 8. September 1943 kam er nach Hamburg und wurde hier zwei Jahre interniert und zur Arbeit bei den Hamburger Wasserwerken gezwungen.
Wir haben in der aktuellen Folge von 33 Badewannen mit Historikerin Mariane Pöschel gesprochen, die sich mit dem Thema bereits seit ihrem Studium auseinandersetz, mittlerweile auch in ihrer Funktion als Kuratorin bei der Stiftung Wasserkunst Kaltehofe.
Anregungen wie immer gern an [email protected]
Interaktive Karte zur Zwangsarbeit in Hamburg: https://zwangsarbeit-in-hamburg.de/
Zum Tagebuch: imiinhamburg.wordpress.com/wp-content/uploads/2023/10/projektgruppe-imi_ruga-tagebuch_digital_2023.pdf
Projektgruppe IMI: https://imiinhamburg.com/
Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe: https://wasserkunst-hamburg.de/