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In dieser Folge von „Less of the Same“ sprechen wir mit der Wiener Künstlerin Deborah Sengl über Kunst, Algorithmen und die gefährliche Monokultur des Immergleichen. Es geht um die Frage, wie Social Media, Plattformisierung und Personalisierung unsere Wahrnehmung glätten – und warum gerade Kunst dieses Gleichförmige radikal durchbrechen muss.
Deborah Sengl arbeitet seit rund 25 Jahren als Künstlerin und ist bekannt für ihren unverwechselbaren Stil zwischen Maskerade, Tierköpfen, scharfem Humor und politischer Schärfe. Sie erzählt, warum sie digitale Plattformen gleichzeitig als Verstärker und Gleichmacher erlebt, wie Algorithmen „Repetition als Innovation verkleiden“ und weshalb sich unsere Feeds oft wie eine visuelle und inhaltliche Monokultur anfühlen.
Deborah Sengl beschreibt Kunst als „kreative Reaktion“ auf eine Welt, die sie als hart, bedroht und von multiplen Krisen geprägt erlebt. Sie sieht ihre Aufgabe darin, unbequeme Themen sichtbar zu machen – von Krieg über Missbrauch in Institutionen bis hin zu Flucht – und dennoch mit handwerklicher Präzision und einem klaren Sinn für Humor zu arbeiten, damit Menschen überhaupt hinschauen.
Ein zentrales Motiv der Folge ist Reibung: Warum echter Diskurs, Grautöne und Zuhören immer seltener werden und wie Social Media, Polarisierung und das ständige „Senden ohne Zuhören“ unsere Gesellschaft spalten. Wir sprechen über Aktivismus, Canceln, die Angst vor Missverständnissen und darüber, warum es gefährlich wird, wenn nur noch harmlose, unpolitische Kunst gefördert wird.
Mehr zur Reihe „LOTS – Less of the Same“ und weitere Folgen findest du auf der Website.
**Danke fürs Zuhören! **
By GGK GroupIn dieser Folge von „Less of the Same“ sprechen wir mit der Wiener Künstlerin Deborah Sengl über Kunst, Algorithmen und die gefährliche Monokultur des Immergleichen. Es geht um die Frage, wie Social Media, Plattformisierung und Personalisierung unsere Wahrnehmung glätten – und warum gerade Kunst dieses Gleichförmige radikal durchbrechen muss.
Deborah Sengl arbeitet seit rund 25 Jahren als Künstlerin und ist bekannt für ihren unverwechselbaren Stil zwischen Maskerade, Tierköpfen, scharfem Humor und politischer Schärfe. Sie erzählt, warum sie digitale Plattformen gleichzeitig als Verstärker und Gleichmacher erlebt, wie Algorithmen „Repetition als Innovation verkleiden“ und weshalb sich unsere Feeds oft wie eine visuelle und inhaltliche Monokultur anfühlen.
Deborah Sengl beschreibt Kunst als „kreative Reaktion“ auf eine Welt, die sie als hart, bedroht und von multiplen Krisen geprägt erlebt. Sie sieht ihre Aufgabe darin, unbequeme Themen sichtbar zu machen – von Krieg über Missbrauch in Institutionen bis hin zu Flucht – und dennoch mit handwerklicher Präzision und einem klaren Sinn für Humor zu arbeiten, damit Menschen überhaupt hinschauen.
Ein zentrales Motiv der Folge ist Reibung: Warum echter Diskurs, Grautöne und Zuhören immer seltener werden und wie Social Media, Polarisierung und das ständige „Senden ohne Zuhören“ unsere Gesellschaft spalten. Wir sprechen über Aktivismus, Canceln, die Angst vor Missverständnissen und darüber, warum es gefährlich wird, wenn nur noch harmlose, unpolitische Kunst gefördert wird.
Mehr zur Reihe „LOTS – Less of the Same“ und weitere Folgen findest du auf der Website.
**Danke fürs Zuhören! **