Als Dora es mitten im ersten Corona-Lockdown mit ihrem Ökofreund in Berlin nicht mehr aushält, flieht sie nach Bracken, ein Dorf im brandenburgischen Nirgendwo. Ein blauäugiges Vorhaben, wie die Mitte dreißigjährige Werbetexterin schnell feststellt, denn mit dem Traum von ländlicher Idylle hat dieser Ort nichts zu tun. Ratlos und neugierig zugleich steht Dora zusammen mit ihrem Hund Jochen, der eigentlich eine Hündin ist, an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Und noch ehe sie genau weiß, was als nächstes zu tun ist, steht der Wendepunkt leibhaftig vor ihr: Gottfried Procksch, genannt Gote. Der übelriechende Nachbar stellt sich Dora selbst als Dorfnazi vor und damit nehmen die Dinge ihren Lauf.