Börsengipfel: Börsenwoche kompakt serviert

41# Bleibt das nur ein Sturm im Wasserglas?


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Zum Wochenstart gab es einen «Tankstellen-Schock». Bei Diesel und Heizöl gab es zweistellige Aufschläge, der Ölpreis ist im Aufwind – und dennoch bleiben die Märkte erstaunlich gefasst. Während die geopolitische Eskalation im Iran die Schlagzeilen dominiert und die Strasse von Hormus zum strategischen Nadelöhr wird, zeigt sich an den Börsen ein differenziertes Bild. Europa glänzte im Februar mit einer starken Performance. Der EuroStoxx legte deutlich zu, während die USA schwächelten – insbesondere Tech- und KI-Werte gerieten unter Druck. Selbst die herausragenden Zahlen von Nvidia konnten Gewinnmitnahmen nicht verhindern.

In der Schweiz überraschte Nestlé mit einem kräftigen Monatsplus. Die angekündigte Portfoliobereinigung und mögliche Margenverbesserungen sorgen für neue Fantasie bei den Investoren. Insgesamt zeigte die Berichtssaison solide Ergebnisse, doch die Unsicherheit durch politische Entscheidungen und neue Zollthemen bleibt ein Belastungsfaktor.

Durch die jüngste Eskalation im Nahen Osten verschiebt sich der Fokus nun deutlich auf Energiepreise, Inflation und mögliche Zweitrundeneffekte. Rüstungs- und Energietitel profitieren, während Finanzwerte, Airlines und zyklische Branchen unter Druck stehen. Der Markt preist derzeit eher eine kurze Intervention als einen langwierigen Konflikt ein, doch genau hier liegt das Spannungsfeld. Sollte sich die Lage ausweiten, wären neue Bewertungsanpassungen unausweichlich.

Was bedeutet das für Anleger? Keine Panikreaktionen, aber erhöhte Aufmerksamkeit. Gold bleibt als Absicherung gefragt, während die Volatilität klassische Hedging-Strategien verteuert. Selektive taktische Anpassungen, beispielsweise im Energie- oder Rohstoffbereich, können sinnvoll sein, während breite Verkäufe derzeit nicht angezeigt erscheinen. Gleichzeitig eröffnen Rücksetzer Chancen für aktive Investoren.

Neben der Geopolitik stehen auch Unternehmenszahlen, unter anderem von Broadcom, sowie spannende Entwicklungen im IPO-Markt weiter im Fokus.

2026 bleibt ein Jahr für aktive Anleger. Zwischen geopolitischem Risiko, Inflationssorgen und unternehmerischen Chancen entscheidet die richtige Selektion – und ein kühler Kopf.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören.










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Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

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Börsengipfel: Börsenwoche kompakt serviertBy Serge Nussbaumer und Nicolas Peter