Das Börsenjahr 2026 beginnt zwar mit Zuversicht, aber auch mit Stolpersteinen. In der ersten Folge des neuen Jahres ordnen Nicolas Peter und Serge Nussbaumer die grossen wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen ein und wagen einen fundierten Ausblick auf die kommenden Monate. Erwartet wird ein solides, wenn auch moderates globales Wachstum, das vor allem von den USA getragen wird, während Europa langsam Tritt fasst. Die Inflation bleibt ein Thema, verliert aber an Dynamik, wodurch sich der Spielraum der Zentralbanken definiert. Zinssenkungen in den USA sind möglich, während Europa und die Schweiz auf Stabilität setzen.
Geldpolitik als Taktgeber der Märkte
Für Anleger bedeutet das: Renditen sind vor allem an den Aktienmärkten zu finden. Allerdings sind die Bewertungen hoch, weshalb das Jahr 2026 weniger von Euphorie als von realem Gewinnwachstum geprägt sein dürfte. Nicolas Peter rechnet mit positiven, aber eher einstelligen Aktienrenditen und erläutert, warum Obligationen im Schweizer Franken vor allem eine stabilisierende Rolle spielen. Ergänzt werden die Portfolios durch Immobilienfonds und Gold als strategische Anker.
Wo Rendite entsteht – und wo Stabilität zählt
Besonders spannend wird es beim Blick auf Risiken und Chancen. Vom Worst-Case-Szenario einer Stagflation bis hin zum Best Case einer KI-getriebenen Produktivitätsrevolution spannt sich ein breites Feld möglicher Entwicklungen. Die aktuellen Ereignisse rund um Venezuela zeigen exemplarisch, wie schnell geopolitische Faktoren kurzfristige Volatilität auslösen können, ohne das langfristige Basisszenario zwangsläufig zu kippen.
Fünf Indikatoren, die 2026 entscheiden
Zum Abschluss gibt Nicolas Peter Einblick in die wichtigsten Frühindikatoren, die er laufend beobachtet. Inflation, Konsum, Schulden, geopolitische Entwicklungen und vor allem die tatsächlichen Produktivitätsgewinne durch künstliche Intelligenz. Eine Folge mit Tiefgang, die dabei hilft, das Börsenjahr 2026 realistisch einzuordnen und Anlegern in einem komplexen Umfeld Orientierung zu geben.
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören.
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