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Sabrina und Erika nehmen sich in dieser Folge den weißen Feminismus vor. Wie blind ist ein Feminismus, der nur die eigene Lebensrealität denkt, wie gläserne Decke, Mental Load oder privilegierte Schule und alle anderen Perspektiven höchstens als Quoten-Einladung aufs Panel holt?
Die beiden diskutieren um die eigentliche Streitfrage: Wer trägt die Verantwortung für Aufklärung? Reicht es, wenn privilegierte Frauen intersektional denken – oder ist das nur eine Haltung und keine Lösung? Und die unbequemste These der Folge: Soll antirassistische Bildungsarbeit überhaupt von weißen Frauen kommen, oder gehört sie nur in die Hände von Menschen, die Rassismus erleben und professionell damit umgehen können?
Warum die US-amerikanische Schwarz-Weiß-Erzählung hier nicht sauber greift und warum Österreich sich beim Thema Kolonialismus gerne wegduckt ist ebenso Teil ihres Gesprächs wie die Fragem warum es kaum valide Daten zu Schwarzen Menschen und marginalisierten Gruppen gibt. Wer wird im heimischen Rassismus-Diskurs sichtbar gemacht und wer bleibt komplett unsichtbar? Dazu der Klassiker: das Kopftuchverbot als vermeintlich feministische Maßnahme, Stichwort Alice Schwarzer und die Parallele zur „Befreiung der afghanischen Frauen".
Kapitel:
Buchtipps
By Erika Heimhilcher & Sabrina HannemanSabrina und Erika nehmen sich in dieser Folge den weißen Feminismus vor. Wie blind ist ein Feminismus, der nur die eigene Lebensrealität denkt, wie gläserne Decke, Mental Load oder privilegierte Schule und alle anderen Perspektiven höchstens als Quoten-Einladung aufs Panel holt?
Die beiden diskutieren um die eigentliche Streitfrage: Wer trägt die Verantwortung für Aufklärung? Reicht es, wenn privilegierte Frauen intersektional denken – oder ist das nur eine Haltung und keine Lösung? Und die unbequemste These der Folge: Soll antirassistische Bildungsarbeit überhaupt von weißen Frauen kommen, oder gehört sie nur in die Hände von Menschen, die Rassismus erleben und professionell damit umgehen können?
Warum die US-amerikanische Schwarz-Weiß-Erzählung hier nicht sauber greift und warum Österreich sich beim Thema Kolonialismus gerne wegduckt ist ebenso Teil ihres Gesprächs wie die Fragem warum es kaum valide Daten zu Schwarzen Menschen und marginalisierten Gruppen gibt. Wer wird im heimischen Rassismus-Diskurs sichtbar gemacht und wer bleibt komplett unsichtbar? Dazu der Klassiker: das Kopftuchverbot als vermeintlich feministische Maßnahme, Stichwort Alice Schwarzer und die Parallele zur „Befreiung der afghanischen Frauen".
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