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Diese Folge des IKB-Podcasts „Erklär’s mir kinderleicht“ widmet sich der LED-Beleuchtung der Stadt Innsbruck und wie damit die Lichtverschmutzung vermieden wird. IKB-Experte Roland Tiwald und Stefanie Suchy vom Kompetenzzentrum für Lichtverschmutzung und Nachthimmel der Tiroler Umweltanwaltschaft erklären, wie eine Stadt wie Innsbruck beleuchtet werden kann, ohne der Umwelt zu schaden.
Lichtverschmutzung entsteht durch übermäßige oder unsachgemäße Beleuchtung, insbesondere in Städten. Sie kommt dann zustande, wenn zu viel künstliches Licht im Freien verwendet wird, das über seine eigentliche Funktion hinausstrahlt – wenn die Straßenleuchten zum Beispiel nicht nur den Gehsteig erhellen, sondern nach oben weg in die Nacht hinausstrahlen. Das hat zahlreiche negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt: Zum einen beeinträchtigt die Lichtverschmutzung die natürlichen Lebensrhythmen von Pflanzen und Tieren. Viele Lebewesen sind an natürliche Licht- und Dunkelheitszyklen angepasst, die für ihre Fortpflanzung, Nahrungssuche und Navigation von entscheidender Bedeutung sind. Künstliches Licht kann diese Rhythmen stören und das Verhalten und die Physiologie von Tieren beeinflussen. Aber auch auf uns Menschen und unsere Gesundheit wirkt sich die Lichtverschmutzung aus: Übermäßige nächtliche Beleuchtung kann den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinträchtigen und zu Schlafstörungen führen.
Die IKB hat Maßnahmen ergriffen, um dem Problem entgegenzuwirken: In ganz Innsbruck kommen nur mehr LED-Leuchten zum Einsatz, die effizient und somit energiesparend funktionieren. Außerdem wird sichergestellt, dass das Licht gezielt auf die gewünschten Bereiche gerichtet wird und keine überflüssige Streuung, Lichtemission in den Himmel oder in nicht benötigte Bereiche erfolgt. Damit trägt die IKB dazu bei, die Lichtverschmutzung zu reduzieren und eine umweltfreundlichere Beleuchtung zu fördern, die sowohl den Bedürfnissen der Menschen, als auch dem Schutz der Natur und des Nachthimmels gerecht wird.
Mehr zur Lichtverschmutzung lesen Sie auch in unserer Themenwelt.
Links zur Folge:
IKB
IKB Themenwelt Lichtverschmutzung
Tiroler Umweltanwaltschaft
Initiative Helle Not
Diese Folge des IKB-Podcasts „Erklär’s mir kinderleicht“ widmet sich der LED-Beleuchtung der Stadt Innsbruck und wie damit die Lichtverschmutzung vermieden wird. IKB-Experte Roland Tiwald und Stefanie Suchy vom Kompetenzzentrum für Lichtverschmutzung und Nachthimmel der Tiroler Umweltanwaltschaft erklären, wie eine Stadt wie Innsbruck beleuchtet werden kann, ohne der Umwelt zu schaden.
Lichtverschmutzung entsteht durch übermäßige oder unsachgemäße Beleuchtung, insbesondere in Städten. Sie kommt dann zustande, wenn zu viel künstliches Licht im Freien verwendet wird, das über seine eigentliche Funktion hinausstrahlt – wenn die Straßenleuchten zum Beispiel nicht nur den Gehsteig erhellen, sondern nach oben weg in die Nacht hinausstrahlen. Das hat zahlreiche negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt: Zum einen beeinträchtigt die Lichtverschmutzung die natürlichen Lebensrhythmen von Pflanzen und Tieren. Viele Lebewesen sind an natürliche Licht- und Dunkelheitszyklen angepasst, die für ihre Fortpflanzung, Nahrungssuche und Navigation von entscheidender Bedeutung sind. Künstliches Licht kann diese Rhythmen stören und das Verhalten und die Physiologie von Tieren beeinflussen. Aber auch auf uns Menschen und unsere Gesundheit wirkt sich die Lichtverschmutzung aus: Übermäßige nächtliche Beleuchtung kann den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinträchtigen und zu Schlafstörungen führen.
Die IKB hat Maßnahmen ergriffen, um dem Problem entgegenzuwirken: In ganz Innsbruck kommen nur mehr LED-Leuchten zum Einsatz, die effizient und somit energiesparend funktionieren. Außerdem wird sichergestellt, dass das Licht gezielt auf die gewünschten Bereiche gerichtet wird und keine überflüssige Streuung, Lichtemission in den Himmel oder in nicht benötigte Bereiche erfolgt. Damit trägt die IKB dazu bei, die Lichtverschmutzung zu reduzieren und eine umweltfreundlichere Beleuchtung zu fördern, die sowohl den Bedürfnissen der Menschen, als auch dem Schutz der Natur und des Nachthimmels gerecht wird.
Mehr zur Lichtverschmutzung lesen Sie auch in unserer Themenwelt.
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IKB
IKB Themenwelt Lichtverschmutzung
Tiroler Umweltanwaltschaft
Initiative Helle Not