Als die namenlose Erzählerin erfährt, dass ihre langjährige, ebenfalls namenlose Freundin an Krebs erkrankt ist, besucht sie sie im Krankenhaus. Es ist der Beginn einer wiedergefundenen Freundschaft. Beide Frauen haben sich in den vergangenen Jahren nicht allzu oft gesehen. Bald darauf die Diagnose: Der Krebs hat bereits gestreut, es bleiben nur noch wenige Monate. Was folgt, ist die tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Frage, was es heißt, am Leben zu sein? Und was bedeutet es, der Bitte der Freundin nachzukommen, diese auf ihrem letzten Weg zu begleiten – denn sie hat sich vorgenommen, freiwillig aus dem Leben zu scheiden? Darf das überhaupt sein? Auf Umwegen und voller Empathie nähert sich Sigrid Nunez den elementarsten Themen unseres Seins: Alter, Krankheit, Abschied und Tod.