Die Angst ist allgegenwärtig: Angst, andere anzusprechen. Angst, sich und die
eigenen Bedürfnisse mitzuteilen. Und nicht zuletzt häufig sogar Angst,
überhaupt den geschützten Bereich der eigenen Wohnung zu verlassen und am
Leben teilzunehmen. Menschen, die unter Sozialen Phobien leiden, ziehen sich
häufig immer mehr bis zur selbstzerstörerischen Isolation zurück. Kein Partner,
keine Freundschaften, kein soziales Umfeld. Das erscheint zunächst sicher,
macht aber natürlich auf Dauer unglücklich. Häufig sind entweder in der frühen
Kindheit oder später erlittene Traumata die Ursache für im Laufe der Jahre
immer stärker werdende extreme Schüchternheit.
Hier kann eine Trauma- bzw. Verhaltenstherapie helfen, um ein gesundes
Selbstwertgefühl aufzubauen. Aber auch der Umgang mit ebenfalls Betroffenen
Unser heutiger Gast Julian hat vor zwanzig Jahren mit
seinen Mitstreitern den Verein „Schüchternheit und Soziale Phobien“
gegründet, um sich aktiv seinen Ängsten zu stellen. Positive Erfahrungen und
eine aktive Öffentlichkeitsarbeit helfen ihm, seinen Platz in der Gesellschaft
einzunehmen. Mit anderen Betroffenen hat Julian das Buch „Der ängstliche
Panther“ über die eigenen Erfahrungen veröffentlicht.
In der aktuellen Folge berichtet er über den Umgang mit seinen sozialen
Phobien und die Arbeit seines Vereins, um anderen Mut zu machen, die Angst
vor Abwertung und Zurückweisung zu überwinden.
Moderation: Oliver Geldener
https://schuechterne.org[https://www.buecher.de/shop/buecher/der-aengstliche-panther/broschiertesbuch/productsproducts/detail/prodid/45196039/](https://www.buecher.de/shop/buecher/der-aengstliche-panther/broschiertesbuch/
productsproducts/detail/prodid/45196039/)
Selbsthilfegruppe im SEKIZ: Menschen mit Ängsten
jeden Freitag | 17:00 - 18:30 Uhr | im SEKIZ, Hermann-Elflein-Straße 11
Kontakt über das SEKIZ: Tel.: 0331 62 00 280 | Mail:
[email protected]Weitere Selbsthilfegruppen in Potsdam: https://www.sekiz.de/selbsthilfegruppen-finden