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Hans Rusinek ist Arbeitsforscher, Autor und Berater – und bezeichnet sich selbst als „Pracademic“, weil er Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis baut. Seine Themen: Purpose, Care-Arbeit und die Frage, wie Arbeit in Zeiten von Krisen Sinn behalten kann.
Diese Folge ist wieder mal im Vintage Park Studio in Hamburg entstanden.
Das werdet ihr hören:
Hans und ich sprechen darüber, warum Arbeit kein notwendiges Übel ist, sondern ein menschliches Biotop, das wir retten müssen. Wir diskutieren Care-Arbeit als Fundament unserer Gesellschaft, die Vereinbarkeitskrise, die an Strukturen scheitert, und warum Elternschaft politisiert.
Hans reflektiert, was eine progressive Vaterrolle ausmachen könnte, warum es dringend neue Vorbilder für Männer braucht – und wie wir mit der „16. Sekunde“ im Alltag patriarchale Muster durchbrechen können.
Ein Gespräch über Arbeit, Care und Gleichstellung – und über die Kraft, im Kleinen anzufangen.
Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Hans:
🌱 Arbeit retten statt abschaffen
Arbeit stiftet Sinn, Gemeinschaft und Anerkennung – wir brauchen sie als gesellschaftliches Biotop, nicht als reines Output-System.
🍼 Care-Arbeit ist ökonomisch und politisch zentral
Frigga Haugs 4-in-1-Modell zeigt: Ohne Care-, politische und Selbstarbeit bricht auch Lohnarbeit zusammen.
⚖️ Vereinbarkeit ist ein Strukturthema
Nicht die Eltern „müssen sich anpassen“, sondern Organisationen, Politik und Gesellschaft. Teilzeit-Beförderungen, faire Elternzeitmodelle und Kita-Infrastruktur sind entscheidend.
👨👧 Neue Männlichkeit braucht neue Vaterbilder
Hans denkt über progressive Vaterrollen nach: weniger Kontrolle, mehr Mut, Empathie und Hinwendung zur Gesellschaft.
⏱️ Die „16. Sekunde“
Zukunft passiert in Mikropraktiken. Muster erkennen – und im nächsten Moment bewusst eingreifen, statt sie weiterzuschreiben.
Chapters
00:00 Willkommen im Studio
04:10 Vom Berater zum „Pracademic“
09:15 Arbeit retten, statt sie abzuschaffen
17:00 Care-Arbeit und das 4-in-1-Modell
24:30 Elternschaft als politische Erfahrung
34:20 Neue Männlichkeit & progressive Vaterrolle
47:30 Warum es neue, männliche Vorbilder braucht
57:50 Die „16. Sekunde“ – Veränderung im Alltag
1:10:00 Hoffnungsvoll in die Zukunft
Ihr werdet sehen:
Hans und mich – Face-to-Face im Studio, zwischen Gelächter, sprudelndem Wasser und dichten Gedankengängen.
💜 Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – das hilft, neue Stimmen, andere Perspektiven und echte Vorbilder sichtbar zu machen.
Danke fürs Zuhören – und fürs Weiterdenken.
xoxo, Vanessa
By Vanessa Jobst-JürgensHans Rusinek ist Arbeitsforscher, Autor und Berater – und bezeichnet sich selbst als „Pracademic“, weil er Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis baut. Seine Themen: Purpose, Care-Arbeit und die Frage, wie Arbeit in Zeiten von Krisen Sinn behalten kann.
Diese Folge ist wieder mal im Vintage Park Studio in Hamburg entstanden.
Das werdet ihr hören:
Hans und ich sprechen darüber, warum Arbeit kein notwendiges Übel ist, sondern ein menschliches Biotop, das wir retten müssen. Wir diskutieren Care-Arbeit als Fundament unserer Gesellschaft, die Vereinbarkeitskrise, die an Strukturen scheitert, und warum Elternschaft politisiert.
Hans reflektiert, was eine progressive Vaterrolle ausmachen könnte, warum es dringend neue Vorbilder für Männer braucht – und wie wir mit der „16. Sekunde“ im Alltag patriarchale Muster durchbrechen können.
Ein Gespräch über Arbeit, Care und Gleichstellung – und über die Kraft, im Kleinen anzufangen.
Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Hans:
🌱 Arbeit retten statt abschaffen
Arbeit stiftet Sinn, Gemeinschaft und Anerkennung – wir brauchen sie als gesellschaftliches Biotop, nicht als reines Output-System.
🍼 Care-Arbeit ist ökonomisch und politisch zentral
Frigga Haugs 4-in-1-Modell zeigt: Ohne Care-, politische und Selbstarbeit bricht auch Lohnarbeit zusammen.
⚖️ Vereinbarkeit ist ein Strukturthema
Nicht die Eltern „müssen sich anpassen“, sondern Organisationen, Politik und Gesellschaft. Teilzeit-Beförderungen, faire Elternzeitmodelle und Kita-Infrastruktur sind entscheidend.
👨👧 Neue Männlichkeit braucht neue Vaterbilder
Hans denkt über progressive Vaterrollen nach: weniger Kontrolle, mehr Mut, Empathie und Hinwendung zur Gesellschaft.
⏱️ Die „16. Sekunde“
Zukunft passiert in Mikropraktiken. Muster erkennen – und im nächsten Moment bewusst eingreifen, statt sie weiterzuschreiben.
Chapters
00:00 Willkommen im Studio
04:10 Vom Berater zum „Pracademic“
09:15 Arbeit retten, statt sie abzuschaffen
17:00 Care-Arbeit und das 4-in-1-Modell
24:30 Elternschaft als politische Erfahrung
34:20 Neue Männlichkeit & progressive Vaterrolle
47:30 Warum es neue, männliche Vorbilder braucht
57:50 Die „16. Sekunde“ – Veränderung im Alltag
1:10:00 Hoffnungsvoll in die Zukunft
Ihr werdet sehen:
Hans und mich – Face-to-Face im Studio, zwischen Gelächter, sprudelndem Wasser und dichten Gedankengängen.
💜 Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – das hilft, neue Stimmen, andere Perspektiven und echte Vorbilder sichtbar zu machen.
Danke fürs Zuhören – und fürs Weiterdenken.
xoxo, Vanessa