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7 Tricks, wie ihr mit digitalen Tools euren Alltagsstress reduziert


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(Bildquelle: GettyImages / Mirjana Pusicic / Bildbearbeitung GIGA)

Ständige Erreichbarkeit, übervolle Postfächer und Benachrichtigungen ohne Ende: Die digitale Welt ist für viele Berufstätige ein enormer Stressfaktor geworden. Doch es geht auch anders. Richtig eingesetzt, können digitale Tools euch dabei helfen, Stress zu reduzieren und euren Alltag entspannter zu gestalten.

Wir zeigen euch sieben praktische Tricks, mit denen ihr Technologie zum Stressabbau nutzt.

Feste Zeiten für E-Mails und Nachrichten einrichten(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos / Bildbearbeitung GIGA)

Ständige E-Mail-Benachrichtigungen und Chat-Nachrichten zerreißen euren Arbeitstag in kleine Fragmente. Legt feste Zeitfenster fest, in denen ihr eure E-Mails und Messenger-Apps checkt, zum Beispiel morgens, mittags und am späten Nachmittag.

Außerhalb dieser Zeiten deaktiviert ihr die Benachrichtigungen. So könnt ihr euch besser auf eure eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Der Vorteil: Ihr bleibt im Flow und reagiert dennoch zeitnah auf wichtige Anfragen.

Achtsamkeits-Apps gezielt im Alltag nutzen(Bildquelle: IMAGO / Depositphotos)

Apps wie Headspace oder Calm bieten geführte Meditationen und Atemübungen, die sich perfekt in euren Alltag integrieren lassen. Schon fünf bis zehn Minuten täglich können helfen, Stress zu reduzieren und die mentale Gesundheit zu stärken.

Die meisten dieser Apps bieten Programme für unterschiedliche Bedürfnisse an, etwa für besseren Schlaf, mehr Konzentration oder akute Stresssituationen. Nutzt die Erinnerungsfunktionen, damit ihr das Training nicht vergesst.

Digitale Detox-Phasen bewusst einplanen(Bildquelle: IMAGO / YAY Images)

Regelmäßige Auszeiten von Smartphone, Tablet und Computer sind wichtig für eure mentale Erholung. Plant bewusst Phasen ein, in denen ihr komplett offline geht, zum Beispiel am Wochenende oder an bestimmten Abenden.

Verbringt diese Zeit mit Aktivitäten, die euch guttun: Sport treiben, ein Buch lesen oder Zeit in der Natur verbringen. Viele Smartphones bieten mittlerweile Funktionen wie „Auszeit “ oder „Bildschirmzeit“, mit denen ihr eure digitale Nutzung überwachen und begrenzen könnt.

Aufgaben mit Organisations-Apps strukturieren(Bildquelle: IMAGO / YAY Images)

Chaos im Kopf und auf dem Schreibtisch verursacht Stress. Tools wie Todoist, Trello oder Microsoft To Do helfen euch, eure Aufgaben zu strukturieren und Prioritäten zu setzen. Erstellt Listen für verschiedene Lebensbereiche, vergebt Fristen und markiert besonders wichtige Aufgaben.

Das visuelle Abhaken erledigter To-dos gibt euch zudem ein gutes Gefühl und motiviert. Je besser organisiert ihr seid, desto weniger Raum bleibt für stressige Last-Minute-Situationen.

Bewegung mit Fitness-Trackern in den Tag integrieren(Bildquelle: IMAGO / Eibner)

Körperliche Aktivität ist ein bewährtes Mittel gegen Stress. Fitness-Tracker wie Fitbit, Apple Watch oder Garmin erinnern euch daran, regelmäßig aufzustehen und euch zu bewegen.

Sie verfolgen eure Schritte, überwachen euren Puls und analysieren euer Schlafverhalten. Viele Geräte bieten auch Atemübungen oder Mini-Workouts für zwischendurch an. Nutzt diese Funktionen, um Bewegung ganz natürlich in euren Alltag einzubauen, selbst wenn ihr einen Bürojob habt.

Den „Nicht stören“-Modus konsequent aktivieren(Bildquelle: IMAGO / imagebroker)

Warum sollten Apps bestimmen, wann sie eure Aufmerksamkeit bekommen? Der „Nicht stören“-Modus auf eurem Smartphone oder Computer blockt Benachrichtigungen während wichtiger Arbeitsphasen oder in eurer Freizeit.

Ihr könnt festlegen, welche Kontakte euch trotzdem erreichen dürfen, etwa bei Notfällen. Besonders nachts ist dieser Modus Gold wert: Euer Schlaf wird nicht mehr durch piepende Nachrichten gestört, und ihr startet erholter in den neuen Tag.

Zeitmanagement-Tools für mehr Überblick nutzen(Bildquelle: GettyImages / NicoElNino)

Wenn ihr das Gefühl habt, eure Zeit rennt davon, können digitale Kalender und Zeiterfassungs-Apps wie RescueTime oder Toggl Klarheit schaffen. Sie zeigen euch, wofür ihr eure Zeit tatsächlich verwendet, und helfen, Zeitfresser zu identifizieren.

Blockt in eurem digitalen Kalender feste Zeiten für konzentriertes Arbeiten, Pausen und Privates. So behaltet ihr die Kontrolle über euren Tag und vermeidet das Gefühl, nur noch zu reagieren, statt selbst zu gestalten.

Digitale Tools sind kein Allheilmittel, aber richtig eingesetzt können sie euch spürbar entlasten. Der Schlüssel liegt darin, Technologie bewusst zu nutzen und nicht von ihr beherrscht zu werden. Probiert die verschiedenen Tricks aus und findet heraus, welche am besten zu eurem Alltag passen.

Oft reichen schon kleine Veränderungen, um mehr Ruhe und Struktur in euer Leben zu bringen. Startet mit einem oder zwei Tricks und baut nach und nach weitere ein, dann wird die Umstellung nicht zur zusätzlichen Belastung.

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