Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf die Kompatibilität von Makita-Akkus. (Bildquelle: Makita / Bildbearbeitung GIGA)
Die Akkus von Makita passen natürlich in jedes Elektrogerät dieser Marke. Ob ihr auch Akkus anderer Marken wie Parkside verwenden könnt, verraten wir euch hier.
Was ist Makita und welche Werkzeuge bietet der Hersteller an?
Das Unternehmen wurde 1915 in Japan gegründet, anfangs als Ankerwickelei und Reparaturwerkstatt für Motoren. Mittlerweile ist Makita eine führende Marke für Elektrowerkzeuge und gilt als Vorreiter für die Akku-Technologie.
Das Sortiment ist breit aufgestellt. Sogar Taschenlampen, Staubsauger, Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Radios und Mikrowellen gibt es. Alles ist darauf ausgerichtet, diese Geräte auf dem Bau oder in der Hobbywerkstatt zu betreiben.
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Elektrogeräte von Makita: Sind andere Akkus wie Parkside kompatibel?
Leider könnt ihr keine sogenannten „Universal-Akkus“ von anderen Herstellern verwenden. Auch die Akkus von Parkside sind nicht kompatibel. Hier gibt es jedoch Adapter, die es euch ermöglichen, ein Makita-Gerät mit einem Parkside-Akku zu betreiben. Schaut es euch auf Amazon an:
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Eine Ausnahme gibt es: Einige Akkus der Marke Dolmar passen in die Maschinen und Werkzeuge von Makita und umgekehrt. Dolmar ist eine Marke von Makita, der Vertrieb wurde mittlerweile eingestellt.
So sind zum Beispiel die 18 Volt Lithium-Ionen-Akkus mit allen 18 Volt Dolmar- und Makita-Werkzeugen kompatibel, wenn sie über eine gelbe Kontaktplatte oder über ein eingeprägtes Sternchen verfügen (Quelle: Lankhorst.de).
Habt ihr euch noch nicht für Makita entschieden, schaut euch diese Seite mit den Universal-Akkus von „CAS“ an. Sie sind mit über 45 Marken kompatibel und passen somit auf etwa 450 Geräte. Dies könnte eine sinnvolle Lösung sein, da ihr weniger verschiedene Akku-Systeme braucht.
Makita: Welchen Akku braucht man für welches Gerät?
Makita hat drei Akkusysteme. Dabei handelt es sich um das 12 Volt Akku-System CXT, das 18 Volt Akku-System LXT und das 40 Volt Akku-System XGT.
Im 12 Volt System gibt es drei Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten von 1,5 bis vier Amperestunden. Solche Akkus sind für Lasergeräte, Schlagschrauber und viele weitere vorgesehen.
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Das 18-Volt-System bietet fünf unterschiedliche Kapazitäten von zwei bis sechs Amperestunden. Diese könnt ihr zum Beispiel in Bohrschraubern, Stichsägen, Tackern, Staubsaugern oder Radios verwenden.
Das 40-Volt-System ist für besonders kraftintensive Arbeiten vorgesehen und dient als Ersatz für vormals benzinbetriebene Geräte. Es gibt fünf Akkus von zwei bis acht Amperestunden. Ihr könnt sie in Geräten wie Kappsägen, Nagler, Kettensägen oder Rasenmäher einsetzen.
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Makita-Akkus: Sind Nachbau-Produkte geeignet?
Für jede teure Marke gibt es meist auch einen Nachbau. So auch für die Makita-Akkus. Da Nachbauten um einiges billiger zu haben sind, stellt sich die Frage, ob sie empfehlenswert sind. Im Vergleich lassen sich einige gravierende Unterschiede feststellen:
- Qualität des Gehäuses: Makita produziert seinen Akku aus einem widerstandsfähigen Polycarbonat-ABS-Gemisch, während der Nachbau aus einem matten Kunststoff besteht.
- Ladezustandsanzeige: Während sie bei den Makita-Akkus vorhanden ist, fehlt sie bei den meisten Nachbauten.
- Verarbeitung und Passgenauigkeit: Makita-Akkus sind selbstverständlich passgenau. Nachbauten passen zwar ebenso in die Geräte, durch die schlechtere Verarbeitungsqualität kann es aber zu einem erhöhten Verschleiß und zu Ausfällen kommen.
- Platine: Während Makita-Akkus ein Battery Management System verbaut haben, verfügen die Nachbauten oft nur über eine einfache Platine.
- Zellen: Makita-Akkus sind mit Samsung-Zellen ausgestattet und verfügen über eine klare Kennzeichnung. Der Nachbau verwendet No-Name-Zellen, die keine Markierung über die tatsächliche Kapazität haben.
Fazit: Trotz des großen Preisunterschiedes lohnt es sich auf Qualität zu setzen.