(Bildquelle: Severin Pick / GIGA)
Wer einmal dieses Apple-Produkt kauft, entscheidet sich oft für viel mehr als nur ein Gerät.
Wer ein iPhone nutzt, greift mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu weiteren Apple-Produkten – und genau das zahlt sich für Apple aus. Eine aktuelle Auswertung von Statista Consumer Insights zeigt deutlich: iPhone-Nutzer bleiben dem Apple-Ökosystem treu, egal ob es um Tablets, Smartwatches, Kopfhörer oder Laptops geht. Für Apple bedeutet diese Loyalität nicht nur stabile Verkaufszahlen, sondern Milliardenumsätze über mehrere Produktkategorien hinweg.
Das iPhone als Herz des Apple-Ökosystems
Apple verknüpft seine Geräte seit Jahren eng miteinander – vom iPhone über die Apple Watch bis hin zum MacBook. Funktionen wie iMessage, AirDrop oder die iCloud sorgen dafür, dass alles reibungslos zusammenspielt. Das iPhone ist dabei der zentrale Einstiegspunkt, von dem aus viele Nutzerinnen und Nutzer tiefer ins Apple-Universum gezogen werden.
iPad: Wer ein iPhone hat, greift zum Apple-Tablet, zur Apple Watch …
Die Zahlen sind eindeutig: 75 Prozent der iPhone-Nutzer, die ein Tablet besitzen, verwenden ein iPad. Bei Menschen ohne iPhone sind es gerade einmal 18 Prozent. Wer einmal im Apple-Kosmos angekommen ist, bleibt offenbar auch beim Tablet lieber dort.
Wer ein iPhone hat, kauft auch anderes „Spielzeug“ von Apple. (Bildquelle: Statista)
Ähnlich sieht es bei Smartwatches aus. 66 Prozent der iPhone-Nutzer mit Smartwatch tragen eine Apple Watch. Unter Nicht-iPhone-Nutzer liegt der Anteil bei nur 11 Prozent. Ohne iPhone ist die Apple Watch schlicht unattraktiv – mit iPhone dagegen fast schon der logische nächste Schritt.
Auch bei Kopfhörern zeigt sich der Effekt des Ökosystems. 63 Prozent der iPhone-Nutzer mit kabellosen Kopfhörern setzen auf AirPods, während nur 10 Prozent der Nicht-iPhone-Nutzer zu Apples In-Ears greifen. Features wie automatisches Koppeln und Gerätewechsel machen hier den Unterschied.
MacBook: Der kleinste, aber lukrative Anteil
Beim Laptop ist der Abstand geringer, aber immer noch deutlich. 38 Prozent der iPhone-Nutzer mit Notebook verwenden ein MacBook, bei Nicht-iPhone-Nutzer sind es lediglich 6 Prozent. Auch hier wirkt das iPhone als Türöffner – selbst bei hochpreisiger Hardware.
Milliarden dank Loyalität
Für Apple ist diese klare Präferenz pures Gold. Wer einmal ein iPhone kauft, bleibt oft jahrelang im System und investiert nach und nach in weitere Geräte. Genau diese Kundenbindung ist einer der Hauptgründe, warum Apple selbst bei stagnierenden Smartphone-Märkten weiter Milliarden verdient.
Quiz: Bist du ein iPhone-Experte?
Frage 1 von 15
Wie hoch sind die Stromkosten, die ein iPhone im privaten Gebrauch verursacht?
A) Rund 1 Euro pro Woche
B) Rund 1 Euro pro Jahr
C) Keine, da Akku
Unterm Strich zeigt die Studie: Einmal Apple, immer Apple ist mehr als ein Klischee – es ist ein Geschäftsmodell, das für Apple hervorragend funktioniert.