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Was ist das eigentlich, für wen ist es gedacht, und vor allem – lohnt sich der Aufwand, es zu beantragen? Viele von uns kennen das: Der Alltag ist schon anstrengend genug. Da will man sich nicht auch noch durch komplizierte Anträge kämpfen. Doch vielleicht gibt es hier eine Chance, das eigene Leben wirklich zu verbessern. Lasst uns gemeinsam einen Blick darauf werfen.
Was ist das Persönliche Budget?
Geld statt Sachleistung: Das Persönliche Budget ist eine Leistung, bei der du Geld statt Sachleistungen bekommst – also selbst entscheiden kannst, welche Unterstützung du brauchst und wie du sie organisierst.
Für wen? Jeder Mensch mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, der Unterstützungsbedarf nachweisen kann, kann es beantragen. Auch ohne Schwerbehindertenausweis!
Was kann man damit machen? Coaching, Assistenz, Begleitung zu Kursen, Unterstützung im Alltag – alles, was dir hilft, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Nicht bezahlt werden die reinen Lebenshaltungskosten.
Warum könnte das Persönliche Budget für Erwachsene mit ADHS interessant sein?
Individuelle Unterstützung: Du bestimmst selbst, was dir hilft – ob beim Organisieren, bei Arztterminen, beim Job oder in der Freizeit.
Mehr Selbstbestimmung: Du bist nicht auf vorgefertigte Angebote angewiesen, sondern kannst dir die Hilfe suchen, die wirklich zu dir passt.
Flexibilität: Die Stunden können auf mehrere Personen verteilt werden – zum Beispiel eine für Verwaltung, eine für Freizeit, eine für Arztbesuche. So kannst du unterschiedliche Stärken nutzen und hast auch bei Urlaub oder Krankheit Vertretung.
Digitalisierung: Ab 2026 soll es einfacher werden: Online-Antrag, schnellerer Bearbeitungsprozess, höhere Stundensätze, sogar Zuschüsse für digitale Hilfsmittel wie Apps oder Noise-Cancelling-Kopfhörer sind im Gespräch. (Aber Achtung: Das sind Zukunftsvisionen, nicht garantiert!)
Wie sieht der Antragsprozess aus?
Erste Schritte: Kontakt zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) oder zu sozialpsychiatrischen Diensten aufnehmen. Die helfen dir, deinen Bedarf zu klären und den Antrag vorzubereiten.
Unterlagen: Du brauchst eine aktuelle fachärztliche Stellungnahme (nicht älter als 6 Monate), eine Bedarfseinschätzung und einen Antrag auf Hilfen. Schwerbehindertenausweis ist optional.
Vorbereitung: Beantworte für dich vier Fragen: Was brauche ich? Wie könnte Hilfe aussehen? Wer kann mich unterstützen? Was passiert, wenn ich keine Hilfe bekomme?
Ablehnungen sind normal: Viele Anträge werden erstmal abgelehnt. Widerspruch und Klage sind oft nötig. Durchhaltevermögen lohnt sich Bei geringem Einkommen gibt es Prozesskostenhilfe.
Was spricht dafür, was dagegen?
Vorteile: Eigenverantwortung: Du bestimmst, was du brauchst.
Flexibilität: Hilfe genau dann, wenn du sie brauchst.
Möglichkeit zur Entwicklung: Das Budget kann nicht nur zum Überleben, sondern auch für Projekte, Träume und persönliche Ziele genutzt werden. Du kannst es nutzen, um Selbstständigkeit aufzubauen, soziales Engagement zu fördern oder die Lebensqualität aktiv zu gestalten.
Nachteile: Komplexität des Antragsprozesses: Der Prozess kann langwierig und belastend sein, insbesondere für Menschen mit ADHS, die Schwierigkeiten mit Organisation und Bürokratie haben.
Personalmangel und Verwaltungsaufgaben: Du musst deine Hilfe selbst organisieren, was Zeit und Energie erfordert. Es gibt jedoch auch Unterstützungsmöglichkeiten, um diese Aufgaben zu bewältigen.
Fazit
Das Persönliche Budget bietet eine einzigartige Möglichkeit, dein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Es erfordert zwar Zeit und Energie, aber die Vorteile sind vielfältig. Wenn du bereit bist, dich durch den Antragsprozess zu kämpfen, kannst du mit dem Persönlichen Budget nicht nur dein tägliches Leben verbessern, sondern auch langfristige Ziele verfolgen. Es lohnt sich also, den Aufwand zu betreiben, um diese Chance zu nutzen.
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By Apoll NetzWas ist das eigentlich, für wen ist es gedacht, und vor allem – lohnt sich der Aufwand, es zu beantragen? Viele von uns kennen das: Der Alltag ist schon anstrengend genug. Da will man sich nicht auch noch durch komplizierte Anträge kämpfen. Doch vielleicht gibt es hier eine Chance, das eigene Leben wirklich zu verbessern. Lasst uns gemeinsam einen Blick darauf werfen.
Was ist das Persönliche Budget?
Geld statt Sachleistung: Das Persönliche Budget ist eine Leistung, bei der du Geld statt Sachleistungen bekommst – also selbst entscheiden kannst, welche Unterstützung du brauchst und wie du sie organisierst.
Für wen? Jeder Mensch mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, der Unterstützungsbedarf nachweisen kann, kann es beantragen. Auch ohne Schwerbehindertenausweis!
Was kann man damit machen? Coaching, Assistenz, Begleitung zu Kursen, Unterstützung im Alltag – alles, was dir hilft, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Nicht bezahlt werden die reinen Lebenshaltungskosten.
Warum könnte das Persönliche Budget für Erwachsene mit ADHS interessant sein?
Individuelle Unterstützung: Du bestimmst selbst, was dir hilft – ob beim Organisieren, bei Arztterminen, beim Job oder in der Freizeit.
Mehr Selbstbestimmung: Du bist nicht auf vorgefertigte Angebote angewiesen, sondern kannst dir die Hilfe suchen, die wirklich zu dir passt.
Flexibilität: Die Stunden können auf mehrere Personen verteilt werden – zum Beispiel eine für Verwaltung, eine für Freizeit, eine für Arztbesuche. So kannst du unterschiedliche Stärken nutzen und hast auch bei Urlaub oder Krankheit Vertretung.
Digitalisierung: Ab 2026 soll es einfacher werden: Online-Antrag, schnellerer Bearbeitungsprozess, höhere Stundensätze, sogar Zuschüsse für digitale Hilfsmittel wie Apps oder Noise-Cancelling-Kopfhörer sind im Gespräch. (Aber Achtung: Das sind Zukunftsvisionen, nicht garantiert!)
Wie sieht der Antragsprozess aus?
Erste Schritte: Kontakt zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) oder zu sozialpsychiatrischen Diensten aufnehmen. Die helfen dir, deinen Bedarf zu klären und den Antrag vorzubereiten.
Unterlagen: Du brauchst eine aktuelle fachärztliche Stellungnahme (nicht älter als 6 Monate), eine Bedarfseinschätzung und einen Antrag auf Hilfen. Schwerbehindertenausweis ist optional.
Vorbereitung: Beantworte für dich vier Fragen: Was brauche ich? Wie könnte Hilfe aussehen? Wer kann mich unterstützen? Was passiert, wenn ich keine Hilfe bekomme?
Ablehnungen sind normal: Viele Anträge werden erstmal abgelehnt. Widerspruch und Klage sind oft nötig. Durchhaltevermögen lohnt sich Bei geringem Einkommen gibt es Prozesskostenhilfe.
Was spricht dafür, was dagegen?
Vorteile: Eigenverantwortung: Du bestimmst, was du brauchst.
Flexibilität: Hilfe genau dann, wenn du sie brauchst.
Möglichkeit zur Entwicklung: Das Budget kann nicht nur zum Überleben, sondern auch für Projekte, Träume und persönliche Ziele genutzt werden. Du kannst es nutzen, um Selbstständigkeit aufzubauen, soziales Engagement zu fördern oder die Lebensqualität aktiv zu gestalten.
Nachteile: Komplexität des Antragsprozesses: Der Prozess kann langwierig und belastend sein, insbesondere für Menschen mit ADHS, die Schwierigkeiten mit Organisation und Bürokratie haben.
Personalmangel und Verwaltungsaufgaben: Du musst deine Hilfe selbst organisieren, was Zeit und Energie erfordert. Es gibt jedoch auch Unterstützungsmöglichkeiten, um diese Aufgaben zu bewältigen.
Fazit
Das Persönliche Budget bietet eine einzigartige Möglichkeit, dein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Es erfordert zwar Zeit und Energie, aber die Vorteile sind vielfältig. Wenn du bereit bist, dich durch den Antragsprozess zu kämpfen, kannst du mit dem Persönlichen Budget nicht nur dein tägliches Leben verbessern, sondern auch langfristige Ziele verfolgen. Es lohnt sich also, den Aufwand zu betreiben, um diese Chance zu nutzen.
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